Claudia veröffentlichte etwas Neues
Hallo zusammen,
heute habe ich einen wichtigen Schritt geschafft: Ich konnte meine zehn individuellen Glaubenssätze aufschreiben – und zum ersten Mal habe ich das Gefühl, dass sie wirklich mit mir zu tun haben. Bisher fiel es mir schwer, persönliche Glaubenssätze zu finden. Oft hatte ich bei den Glaubenssätzen, die ich gehört habe, das Gefühl: Ja, das passt irgendwie alles, aber keiner hat sich wirklich wie meiner angefühlt.
Ich vermute, dass das mit meiner Ursprungsgeschichte zusammenhängt. Ich bin in eine Trennungssituation hineingeboren worden, und meine Mutter hat sich während der Schwangerschaft sicher nicht gut gefühlt. Dieses tiefe Gefühl, nicht wirklich willkommen zu sein, begleitet mich schon lange.
Deshalb möchte ich allen Mut machen, die vielleicht Ähnliches empfinden: Die eigenen, wirklich stimmigen positiven Glaubenssätze kommen zu einem, wenn der richtige Zeitpunkt da ist. Und dann kann man mit ihnen weiterarbeiten. Das wünsche ich jedem von Herzen.
Julia, Paul und 7 others3 KommentareLiebe Claudia,
Das klingt nach einem wirklich bedeutenden Schritt – Glückwunsch dazu! Es ist so wertvoll, wenn man endlich das Gefühl hat, seine „eigenen“ Glaubenssätze gefunden zu haben, die wirklich aus dem Innersten kommen. Gerade diese Ursprungsgefühle, wie das Thema „nicht willkommen sein“, sitzen ja oft sehr tief. Da braucht es manchmal Zeit und auch die richtige innere Bereitschaft, sich dem ehrlich zu nähern.
Danke, dass du deine Erfahrung hier teilst – das macht bestimmt auch anderen Mut, dranzubleiben und geduldig mit sich zu sein. Hast du schon eine Idee, wie du jetzt mit den positiven Glaubenssätzen weiterarbeiten willst? Manche sprechen sie sich ja morgens laut vor oder schreiben sie immer wieder auf, um sie wirklich in sich zu verankern.
Alles Gute dir!
Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀Liebe Annalena,
danke dir für deine liebe Antwort! Ich möchte dazu gerne noch etwas teilen.
Ich habe bei meinen Affirmationen auch immer wieder die Erfahrung gemacht, dass ich mir manche nicht so gut merken konnte, sodass sie mir im Alltag nicht spontan eingefallen sind. Dann habe ich angefangen, genau diese Sätze in Schönschrift – in Schreibschrift – mehrmals aufzuschreiben. Und das hat wirklich einen Unterschied gemacht!
Diese bewusste Schreibarbeit hatte sofort eine positive Wirkung auf meine Merkfähigkeit. Vielleicht ist das auch eine Methode, die anderen hier in der Gruppe helfen könnte.
Liebe Grüße!Liebe Claudia,
vielen Dank, dass du das mit uns teilst! Das klingt nach einer richtig schönen Methode – gerade das bewusste, langsame Schreiben stelle ich mir sehr wirkungsvoll vor. Es verbindet ja auch nochmal Kopf, Herz und Hand. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die Sätze dadurch noch tiefer verankern.
Liebe Grüße
Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀