Lea (Moderatorin) veröffentlichte etwas Neues
Willkommen zu unserer Wochenchallenge 💫
manche Ängste flüstern. Andere schreien.
Und manchmal wissen wir selbst nicht genau, wovor wir uns eigentlich fürchten.
Doch eines ist sicher: Angst will uns erstmal nicht schaden – sie will uns schützen.
Sie zeigt uns, wo wir wachsam sein sollten, wo etwas unsicher ist oder wo alte Wunden liegen. Und trotzdem: Manchmal macht uns die Angst so sehr Angst, dass wir vor ihr fliehen. Anstatt hinzuschauen, weichen wir aus – aus Selbstschutz.
Aber gerade hier liegt auch eine Chance: Wenn wir uns unserer Angst zuwenden, statt vor ihr davonzulaufen, kann sie ihren Schrecken verlieren. Dann wird aus dem Gefühl, das uns lähmt, ein Wegweiser, der uns weiterbringt. Manchmal erschafft unsere Vorstellung eine Angst, die größer ist als jede reale Gefahr. Wie ein Schatten an der Wand: Er wirkt bedrohlich, doch erst wenn wir das Licht anschalten, sehen wir, was dahinter liegt.Die Challenge:
✨ Komm deiner Angst auf die Spur.
Nimm dir in dieser Woche einen Moment, um dich mit einer konkreten Angst zu beschäftigen, die dich gerade begleitet.Warum das wirkt:
Angst lebt von Unsicherheit. Wenn wir sie benennen, verliert sie an Bedrohlichkeit.
Sie wird vom dunklen Schatten zu etwas Konkretem – etwas, mit dem wir umgehen können. Wenn wir unsere Angst bewusst wahrnehmen und verstehen, was sie uns eigentlich sagen will, entsteht ein innerer Handlungsspielraum. Wir können erkennen: Ich bin mehr als dieses Gefühl. Ich kann entscheiden, wie ich damit umgehe.
So schaffen wir Raum für Mitgefühl – mit uns selbst und unseren Erfahrungen.
Und wir öffnen die Tür für neue Perspektiven: für Mut, für kleine Schritte, für Veränderung.So funktioniert’s:
1. Setz dich an einen ruhigen Ort.
2. Schließe kurz die Augen und spüre in dich hinein: Welche Angst taucht als erstes auf?
3. Frage dich, wovor du dich genau fürchtest – und was dahinterstecken könnte.
Beispiel: „Ich habe Angst, zu versagen.“ → Vielleicht steckt dahinter der Glaubenssatz: „Ich bin nicht gut genug.“Wenn du magst, teile deine Angst oder dein Umgang damit hier unter dem Post. Manchmal hilft es, der Angst Worte zu geben – das nimmt ihr die Macht.
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀Paul, Rebekka Mulflur und 5 others12 KommentareIch habe Angst davor mich nicht genug öffnen zu können und auch uninteressant zu sein.
5Ich habe Angst davor, alleine zu sein und nach der Trennung von vorne anfangen zu müssen
1Ich habe Angst davor mich innerhalb meiner Familie abzugrenzen.
1Meine Angst ist es verlassen zu werden. Nicht genug zu sein, der Glaubenssatz dahinter.
2Ich habe Angst davor, andere Menschen zu enttäuschen, ihre Erwartungen nicht zu erfüllen.
Meine neuen Glaubenssätze:
Ich gebe mein Bestes und es kann trotzdem passieren, dass Andere mehr erwarten.
Wenn ich etwas falsch mache, kann ich es wieder gut machen.
2Angst alleine zu bleiben und nicht gesehen zu werden
2Ich habe eine irrationale Angst davor abrupt verlassen zu werden. Keine Chance mehr auf Annäherung. Dahinter liegt u.a. das ich glaube, dass ich was besonderes leisten muss um interessant zu sein (Kraftakt). Daraus hat sich natürlich auch eine Stärke entwickelt – ich entwickle ganz schnell Ideen, andere Konzepte, Alternativen, blaaaa und blubbbb und Yes I can. Beides liegt so nah beieinander, dass ich es schwer finde bzw. empfinden kann ab wann ich in eine “Anstrengung” springe. “Seht her, ich bin es doch wert.”
1Da mein Selbstwert eher im Minusbereich verkehrt, habe ich große Angst davor, dass andere mich nicht mögen, also vor Zurückweisung. Und leider passiert mir genau das dann sehr oft.
1Ich habe Angst übersehen zu werden, wenn ich meine Bedürfnisse nicht stark vertrete und schieße dabei schon mal übers Ziel hinaus
1Ich gehe stark auf die 40. zu und komme sozusagen in die 2. Hälfte in meinem Leben. Ich habe große Angst davor mein Leben länger in negativer Energie/ im Mangel gelebt zu haben als in positiver/ in der Fülle.
Ich wünsche mir so sehr eine Zufriedenheit in mir – mit mir, in meinem Leben und spürbare Lebensenergie.
1Ich habe Angst davor, dass meinem Kind was passiert. Oder das mir was zustößt und er dann alleine ist und niemand so gut für ihn da ist, wie ich. Er ist leider schwerer chronisch krank und 6 Jahre alt. Wir sind alleine.
ich habe Angst davor vereinnahmt zu werden und mein Leben nicht selbstbestimmt führen zu können.