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Liebevoll Grenzen setzten
Hallo, ich bin Katrin, 34 Jahre alt. Meine Herausforderung ist es meine Grenzen kennenzulernen, rechtzeitig zu erkennen und diese dann liebevoll und ohne schlechtes Gewissen zu setzten.
Wenn ich eine Grenze setzte, wie z.B. zu einer mir sehr nahestehenden Person „nein“ sage und diese dann traurig wird, fühle ich mich aufgrund alter Muster (Parentifizierung) schnell überfordert. Mein Nervensytem springt direkt an und ich fühle eine innere Verantwortung und den Zwang, der Person das Gefühl wieder nehmen zu müssen. Zur gleichen Zeit merke ich einen inneren Wiederstand und möchte für mich einstehen. Ich fühle mich dann völlig hilflos und als würde ich mich vor dem „ertrinken“ (in den Gefühlen der anderen) retten müssen. Ich reagiere dann oft histerisch oder mit abweisenden Worten.
Ich bin zuversichtlich mit dem Kurs Erkenntnis zu gewinnen und zu lernen besser damit umzugehen ☀️
Natze, Jana Simon und 2 others4 KommentareLiebe Katrin,
schön, dass du hier bist und dich mit dem Thema Grenzen setzen auseinandersetzen möchtest. Das beschäftigt sehr viele Menschen, und das, was du beschreibst, ist gut nachvollziehbar. Wenn wir in der Kindheit gelernt haben, dass eigene Grenzen nicht erwünscht oder erlaubt sind, fällt es uns im Erwachsenenleben oft schwer, sie klar zu spüren und zu vertreten.
Als parentifiziertes Kind hast du vermutlich früh viel emotionale Verantwortung übernommen. Umso wichtiger ist es, diese Verantwortung Schritt für Schritt dorthin zurückzugeben, wo sie hingehört. In deinem eigenen Tempo und mit viel Selbstmitgefühl.
Willkommen in der Akademie!
Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
2@annalenaa Danke für deine Worte 🙏
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Hallo Katrin,
Das kann ich total nachvollziehen. Ich wünsche dir, dass du bald deine Grenzen ganz selbstverständlich und mit Leichtigkeit setzen kannst.
1@Uli_E danke! Das wünsche ich dir auch ☀️