Paul veröffentlichte etwas Neues
Hallo zusammen, ich habe mich gefragt, ob es auch positive Glaubenssätze gibt, die einen genauso in die Irre führen können?
martin1schlosser, lenala und 2 others7 KommentareLieber Paul,
grundsätzlich können auch vermeintlich positive Glaubenssätze in die Irre führen. Dabei kommt es auf den spezifischen Glaubenssatz an und was man selbst daraus zieht. Manchmal scheint ein Glaubenssatz auf den ersten Blick positiv formuliert, entpuppt sich dann aber als nicht sehr hilfreich. Hast du an ein konkretes Beispiel gedacht?
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie1@Lea Liebe Lea,
vielen Dank für deine Antwort. Ein Beispiel wäre: “Ich bin flexibel bzw. offen für Veränderungen.” Dabei kann ich mich einfach nicht entscheiden und irre herum.
1@paul-prodoehl Das geht mir genauso..
@Paul Hi Paul, deine Lieblingsbücher gehören auch auf meiner Liste. Zwei mal Pflichtlektüre für die Menschheit 😇
1
@paul-prodoehl Bei ist es dasselbe.. ich will mir immer viel offenhalten, um spontan zu gucken, worauf ich Lust habe. Aber wenn es dann soweit ist, kann ich mich einfach nicht entscheiden und fühle mich gestresst, weil ich keine festen Pläne habe
@paul-prodoehl Ja manchmal ist es einfacher sich direkt zu entscheiden und festzulegen. Ich habe dann allerdings Angst, mich falsch zu entscheiden und dann unzufrieden damit zu sein..
Hallo zusammen,
ich finde, Paul hat hier wirklich einen wichtigen Punkt angesprochen. Manche Glaubenssätze wie „Ich bin flexibel“ erscheinen auf den ersten Blick positiv. Grundlegend kann das ein schöner Ansatz sein, aber in deinem Fall scheint dich dieser Glaubenssatz eher daran zu hindern, überhaupt Entscheidungen zu treffen. Das zu bemerken, ist schon einmal der erste Schritt.
Du könntest dir die Frage stellen: In welchen Situationen hilft mir dieser Glaubenssatz tatsächlich, und wann wird er zur Blockade?
@Lenala hat hier auch etwas Wichtiges angesprochen: nämlich die Frage, wieso du diesen Glaubenssatz überhaupt hast. Dahinter könnte zum Beispiel die Angst stecken, sich falsch zu entscheiden. Auch das lässt sich erstmal weiter hinterfragen, z.B.: Wann hast du dich denn mal falsch entschieden, und was hat das mit dir gemacht?
Solche Überlegungen können helfen, den Glaubenssatz zu verstehen. Vielleicht ist es an der Zeit, ihn zu erweitern oder ganz zu ändern.
Liebe Grüße!
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie3