Paul veröffentlichte etwas Neues
Hallo zusammen,
Stefanie hat, denke ich, vollkommen recht: Negationen in Affirmationen sind wenig hilfreich. Ein gutes Beispiel ist der Satz “Denke NICHT an ein rosa Nilpferd” – sofort taucht das Bild vor dem inneren Auge auf. Doch wie verhält es sich mit negativen Glaubenssätzen wie “Ich bin NICHT liebenswert” oder “Ich genüge NICHT”? Diese negativen Affirmationen können das Leben erheblich belasten und die eigene Wahrnehmung stark beeinflussen.
Um diese Schatten-Glaubenssätze besser zu verstehen, frage ich mich, wie sie tatsächlich formuliert sind. Ich würde mich über eure Gedanken und Kommentare dazu freuen.
Liebe Grüße,
Paul
Annalena (Moderatorin)3 KommentareHallo Paul,
du sprichst ein spannendes Thema an! Ich finde es faszinierend, wie tief sich solche negativen Glaubenssätze in unser Denken eingraben können. Oft sind sie uns gar nicht bewusst, sondern wirken unterschwellig auf unser Selbstbild und unsere Entscheidungen.
Ich glaube, dass diese Sätze häufig nicht nur in der verneinten Form („Ich bin nicht liebenswert“), sondern auch als feste Überzeugung auftauchen, z. B. „Ich bin es nicht wert, geliebt zu werden“ oder „Ich muss immer mehr leisten, um genug zu sein.“ Besonders tückisch finde ich es, wenn solche Sätze sich als vermeintliche „Wahrheiten“ im Unterbewusstsein festsetzen.
Hast du Erfahrungen damit gemacht, wie man diese Glaubenssätze bewusst umformulieren oder auflösen kann? Ich finde, das könnte ein spannender nächster Schritt sein!
Liebe Grüße
Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀@annalenaa Hallo Annalena,
danke für deine Antwort. Mir fällt es schwer, negative Glaubenssätze ohne “nicht” oder “un-” zu formulieren. Vielleicht wäre “Ich falle zur Last” eine geeignete Alternative zu “Ich bin nicht willkommen”. Aber wie würde man z.B. “Ich bin nicht liebenswert” ohne ein “nicht” umformulieren?
LG Paul
1@paul-prodoehl Hallo Paul,
das kann ich gut verstehen. Da Glaubenssätze sehr individuell sein können, wirst nur da darauf eine gute Antwort wissen – vielleicht nur jetzt noch nicht. Meine Idee dazu wäre, den Satz so zu formulieren, wie sich die dahinterliegende Angst oder Überzeugung tatsächlich anfühlt.
Für „Ich bin nicht liebenswert“ könnte eine Alternative sein: „Ich muss mir Liebe erst verdienen.“
Was hältst du davon? 😊
Liebe Grüße
Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀1