• Andrea Kienzler veröffentlichte etwas Neues

      vor 7 Wochen

      Hallo, ich bin Andrea aus der Nähe von Stuttgart. Ich habe früh gelernt und mir dann pauschal eingeredet, dass ich eigentlich nicht liebenswert bin und leider sieht mein Beziehungsleben entsprechend aus. Ich bin jetzt Mitte 50 und lebe in einer unzufriedenen Beziehung. Ich rede mir immer noch ein, dass es an mir liegt, dass ich halt keine Nähe zulassen kann. In der Beziehung zu bleiben scheint mir besser zu sein als ganz alleine zu sein. Alleine zu sein stelle ich mir schrecklich vor. Ich weiß dass es alles keine guten Gründe sind. Ich drehe mich gedanklich im Kreis.

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      Barbara (Moderatorin), Steph und Claudia67
      4 Kommentare
      • Servus Andrea, ich kenne das Gedankenkarussell. Das ist bei mir ein Gefühl das ich außer mir bin. Immer ist der andere wichtiger als ich. Meine Gedanken drehen sich nur um meinen Partner . Manchmal schaffe ich es bei mir zu sein – in mir. Da geht es mir dann in dem Moment gut. Ich habe auch große Angst allein zu sein aber ich habe auch das Gefühl das ich in der Beziehung alleine bin. GLG Claudia

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        • Liebe Andrea! Wenn Du gerne in einer Beziehung bleiben möchtest, dann scheinst Du Nähe zulassen zu können. Woran machst Du fest, dass Du keine Nähe zulassen kannst? Du hast doch sicherlich mit Deinem Partner darüber gesprochen. Bleibe optimistisch. Und suche zunächst den Weg zu Dir, ohne Dich zu verurteilen. Liebe Grüße Lion

          • Hallo Claudia, ich erkenne vieles von dem du schreibst auch bei mir, ich habe den Schritt in eine Beziehung eigentlich immer vermieden aus Angst davor ständig mit “ich bin nicht liebenswert” konfrontiert zu werden. Lieben Gruß Claudine

            • Liebe Andrea,

              schön, dass du hier bist.

              Beim Lesen deiner Nachricht merkt man richtig, wie sehr dich diese Gedanken beschäftigen. Wenn man so früh für sich abgespeichert hat, nicht liebenswert zu sein, dann sitzt das einfach tief und es ist total verständlich, dass sich das auch in Beziehungen immer wieder zeigt.

              Auch dieses Hin- und Her im Kopf, dieses „Ich weiß eigentlich, dass es mir nicht guttut, aber alleine sein fühlt sich noch schlimmer an“ – das kennen viele hier. Du bist damit wirklich nicht allein.

              Und gleichzeitig finde ich es einen ganz wichtigen Schritt, dass du das alles so klar siehst und aussprichst. Genau da beginnt oft schon Veränderung, auch wenn es sich noch nicht so anfühlt.

              Wir wünschen dir ganz viel Kraft auf deinem Weg!

              Liebe Grüße

              Barbara aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

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