Claudine veröffentlichte etwas Neues
Ich habe heute „Nein“ gesagt.
Mit Begründung. Klar. Ruhig.Und zuerst war da Stolz.
Ehrlich gesagt sogar richtig viel.Und dann kam sie: die Angst.
Die Sorge, jemanden enttäuscht zu haben.
Dieses unangenehme Ziehen im Bauch, als hätte ich etwas falsch gemacht.Dabei habe ich einfach nur eine Grenze gesetzt.
Ich sitze jetzt hier, atme bewusst ein und aus und sage mir:
Ich darf Grenzen setzen. Ich bin sicher.Und gleichzeitig merke ich, wie tief das sitzt:
Dieses Bedürfnis, wohlwollend gesehen zu werden.
So stark, dass selbst ein ehrliches Nein inneren Aufruhr auslösen kann.Vielleicht ist genau das der Punkt, an dem Veränderung beginnt.
Nicht ohne Angst – sondern trotz ihr.Biggi99, Barbara (Moderatorin) und 7 others5 KommentareLiebe Claudine, mein Kompliment für diesen ersten Schritt, super!! Ich kenne das so gut. Wie ich schon schrieb, das schlechte Gewissen hatte mich schon, weil ich hier überhaupt schreibe. Es ist alles neu und ungewohnt für uns, vielleicht fühlt es sich deshalb (noch) schwierig an – aber lass uns hoffen, dass es sich besser anfühlt, je öfter wir es tun! Bleib bei deinem Nein, das hast Du gut gemacht! Und das gibt mir ein bisschen mehr Mut, es auch weiterhin zu versuchen. Danke, dass Du das mit uns geteilt hast!
1Hi Claudine,
ich habe den Kurs Grenzen setzten gemacht und seit dem übe ich so oft es geht in meinem Alltag Grentzen zu setzen und es fühlt sich bei mir auch sehr oft falsch an. Ich habe in meinem Umfeld erkannt, wenn Grenzen setze werde ich als zickig, komisch und negativ betrachtet. Irgendwie ist es verrückt wie die Welt so tickt
Super gemacht! Auch wenn es sich beängstigend anfühlt, das muss es ja auch, es ist etwas neues und ‘unsicheres’ für dein System. Mir hilft manchmal zu denken: “Ich habe die Angst an der Hand und ich tue es trotzdem.”
Hi Claudine,
für diese bewusste klare Entscheidung feiere ich Dich. Dieses NEIN hat sicher viel Mut gebraucht. Weiter so!
Und ja, es fühlt sich so falsch an, auch wenn man weiß, dass es richtig ist. Aber je öfter diese ungewohnten Erfahrungen erlebt werden, desto mehr kannst Du spüren, dass sie sich auch richtig anfühlen.
Liebe Claudine,
ich kann mich den anderen nur anschließen: ein wirklich großes Kompliment an dich, dass du deine eigene Grenze respektiert und sie auch nach außen klar gezeigt hast. Das freut mich sehr zu hören.
Und dass danach die Angst kommt, dieses Gefühl, jemanden enttäuscht zu haben, ist sehr verständlich. Gerade wenn man lange darauf geprägt war, es allen recht zu machen, fühlt sich ein „Nein“ erstmal ungewohnt und fast falsch an, obwohl es genau richtig ist.
Umso schöner finde ich, wie bewusst du damit umgehst: Du hältst inne, atmest, bleibst bei dir. Genau darin liegt so viel Kraft.
Vielleicht ist es wirklich genau dieser Moment, den du beschreibst, nicht ohne Angst, sondern trotz ihr, in dem sich etwas ganz Neues in dir verankert.
Liebe Grüße
Barbara aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀