Delfine veröffentlichte etwas Neues
Bitte Euch um Realitätsabgleich
Ihr Lieben, ich bin merke, dass ich schon so verunsichert bin, dass ich nicht mehr einschätzen kann, welches Verhalten von meinem Mann noch normal ist, und welches nicht. Könnt ihr mir bei der Einschätzung helfen? Ich komme mir schon ganz albern vor und frage mich, ob ich überreagiere. Gestern wollte mein Mann für uns kochen, fragte nach Wünschen, besorgte alles und machte sich ans Werk. Ich sollte explizit nicht helfen. Soweit alles gut und fröhlich. Beim Tischdecken fielen mir schon wieder seine hängenden Schultern und resignierten Bewegungen auf, beim Essen war die Fröhlichkeit verschwunden. Ich habe das Essen gelobt, versucht ein Gespräch anzufangen, es war alles einsilbig. Er schaltete wie üblich den Fernseher an, war aber in Gedanken woanders. Nach dem Essen wurde schweigend der Tisch abgeräumt, wir setzten uns nebeneinander aufs sofa, und er drehte mir den Rücken zu und starrte ins Leere – ein einziger stummer Vorwurf. Ich wollte gar nicht fernsehen, aber ihn einfach da sitzen zu lassen und wegzugehen fühlte sich noch falscher an. Nach dem Film habe ich gute Nacht gesagt, er lächelte für 2 Sekunden mechanisch und ließ das Lächeln wieder fallen, so dass es wie eine Grimasse wirkte. Hab ich was falsch gemacht, oder überinterpretiere ich da was rein? Es zieht so viel Energie und macht mich immer traurig, und ich fühle mich verkehrt. Wir haben getrennte Schlafzimmer und wollen es gerade freundschaftlich probieren, aber es laugt mich aus. Könnt ihr mir eine ehrliche Rückmeldung geben?
Barbara (Moderatorin), Andi80 und Anne1315 KommentareHallo Delfine! Es klingt für mich nicht nach einem leichten, lockeren und liebevollen Miteinander. Wenn Du das mit “Normal” meinst, dann ist es das nicht. Irgendetwas scheint in Euren Gefühlen, Erwartungen und Vorstellungen von der Beziehung nicht mehr passend zu sein. Ich vermute, dass jeder die eigenen Bedürfnisse nicht richtig erfüllt sieht, jedoch nicht in der Lage ist, dies dem anderen auf kommunikativem Wege verständlich zu machen. Ich glaube Dir, dass es Dir viel Energie zieht und vielleicht bist Du auch die treibende Kraft bei Euch, alles wieder in gute Wege zu leiten. Dazu müssen aber beide bereit sein und auch die entsprechenden Ressourcen haben und sich öffnen und vermutlich auch verletzlich zeigen wollen. Deinen Worten entnehme ich, dass Dein Mann dazu irgendwie nicht in der Lage ist. Vielleicht hat er (innerlich) Angst und es ist ein Schutzmechanismus, sich nicht so öffnen zu wollen/können? Vielleicht braucht er auch die innere Sicherheit und den Raum? Aber mache Dir bitte keinen Vorwurf, dass Du etwas falsch machst. Dein Bemühen kann man Deinen Zeilen entnehmen. Fokussiere Dich jedoch mal mehr auf Dich und Deine Bedürfnisse und mache sie nicht komplett von jemanden abhängig, der Dir nicht das geben mag, was Du möchtest.
@Lion Danke Lion! Ich glaube, da kann was dran sein mit seiner Angst. Leider ist er nicht bereit, sich sein Verhalten mal anzuschauen, und dieses Verhalten ist nur die leichte Spitze des Eisbergs. Leider gibt es auch immer wieder richtige Abwertungen, aber die erkenne ich selbst. Bei diesen „latenten „ Begebenheiten bin ich mir immer unsicher, vor allem weil alles bagatellisiert, wenn ich ihn dich mal anspreche.
Ein weiteres Problem, woran ich bei mir arbeiten muss, ist dass ich mich gar nicht traue, mal etwas für mich zu machen. So lächerlich es klingen mag, aber ich friere dann irgendwie ein und mache nix. Ich hoffe, der Kurs hilft mir, diese Starte zu überwinden, ich ärgere mich selber darüber.
Danke, dass Du Dor die Zeit für eine so ausführliche Überlegung genommen hast! 🌼1@Delfine Etwas für sich alleine zu machen, musste ich auch erst lernen. Das habe ich nie gemacht und dann ehrlich reflektiert, dass ich für mich nicht der wichtigste Mensch bin und ich für mich selbst kein Mitgefühl oder keine Liebe empfinde. Ich habe es jetzt ein wenig gelernt, wenngleich es mir anfangs schwerfiel. Meine Motivation und Anerkennung habe ich immer im Außen (Partner, Freunde, etc.) gesucht. Vielleicht solltest Du Dich – auch wenns derzeit noch nicht leicht fällt – mehr um Dich kümmern (in kleinen Schritten)? Das ist sehr hilfreich auf dem Weg zurück zu Dir selbst.
1@Lion Es ist toll, dass Du das geschafft hast, und es gibt mir Mut, es zu versuchen. Vielleicht wirklich mit kleinen Schritten. Ich habe schon ganz vergessen, wer ich eigentlich bin, und was mich ausmacht. Wie ist es bei Dir, merkst Fu, dass Du jetzt mehr Selbstliebe im positiven Sinn empfindest, oder bist Du auch noch ein Suchender?
@Delfine Etwas für sich alleine zu machen, musste ich auch erst lernen. Das habe ich nie gemacht und dann ehrlich reflektiert, dass ich für mich nicht der wichtigste Mensch bin und ich für mich selbst kein Mitgefühl oder keine Liebe empfinde. Ich habe es jetzt ein wenig gelernt, wenngleich es mir anfangs schwerfiel. Meine Motivation und Anerkennung habe ich immer im Außen (Partner, Freunde, etc.) gesucht. Vielleicht solltest Du Dich – auch wenns derzeit noch nicht leicht fällt – mehr um Dich kümmern (in kleinen Schritten)? Das ist sehr hilfreich auf dem Weg zurück zu Dir selbst.
Hallo Delfine, ich spüre da viel Ähnlichkeit zu meinem Mann und mir, ich fühle mich genauso ausgelaugt. Das zieht so viel Kraft und macht einen so tief traurig. Ich bin erst seit 2 Tagen hier dabei und hoffe, dass ich mehr zu mir finde, dass ich es schaffen werde, mehr emotionalen Abstand zu meinem Mann zu bekommen. Mehr Wert auf mich und meine Bedürfnisse zu legen. Das wünsche ich dir auch von ganzem Herzen!
1Liebe Delfine, ich kenne das sehr gut. Es ist auch befreiend zu wissen, dass man mit solchen Erfahrungen nicht allein ist. Bitte denk nicht, dass du überreagierst oder etwas falsches machst– das, was du erlebst, ist nicht gesund in einer Beziehung.
Auch mein Mann hat oft ins Leere gestarrt und konnte im Kontakt kaum bei mir bleiben, selbst bei wichtigen Gesprächen nicht. Mir nicht in die Augen zu schauen, sondern nach unten oder aus dem Fenster zu blicken, habe ich über Jahre erlebt. Dadurch hatte ich oft das Gefühl, mit einem „Phantom“ zusammenzuleben.
Sobald Besuch da war oder die Enkelkinder kamen, wechselte er jedoch in eine zugewandte, freundliche „Maske“. Diese Gegensätzlichkeit miterleben zu müssen, hat stark an mir gezehrt.
Man darf solche Dynamiken auf Dauer nicht zulassen.Aus meiner Sicht war mein Mann stark in seinem „Schattenkind“ gefangen. Die Angst vor Verletzlichkeit war so groß, dass echte Nähe kaum möglich war. Dabei hat er seine inneren zwei Rollen auf mich projiziert: einmal die „gute Mutter“, die ihm Sicherheit, Wärme und Bestätigung geben muss, damit er sich stabil fühlt, und die „böse Mutter“, wenn er plötzlich wütend, unfair und realitätsfern reagiert hat.
Diese Wechsel zwischen Nähebedürfnis und Abwertung haben bei mir über Jahre immer wieder Zweifel ausgelöst: ob ich übertreibe oder es normal ist. Genau diese Unsicherheit war Teil der Belastung.
Ich habe 25 Jahre gebraucht, um zu erkennen, dass dieses Muster nicht gesund ist und dass man sich so etwas nicht dauerhaft zumuten sollte. Indem man es toleriert, verletzt man sich selbst.
Ich wünsche dir von Herzen Klarheit und Kraft.1@HappyEnd Liebe Happy End, genau das erlebe ich auch. Nach außen ist er die reinste Fassafe, nur zu mir ist er anders, wird manchmal sogar gemein und beleidigend, vermutlich wennner sich verletzt fühlt. Aber ich merke, ich schaffe es nicht mehr. Und trotzdem gibt es ein schlechtes Gewissen, denn e gibt ja auch die guten Seiten, auch wenn die immer weniger werden. Wie hast Du es geschafft, dich nach so langer Zeit davon zu lösen?
Ich habe es nur geschafft, indem ich mich intensiv mit den Büchern von Steffi auseinandergesetzt habe. Vor, sagen wir mal, fünf, sechs Jahren, ich weiss nicht mehr so genau, habe ich die Bücher gelesen und auch die Übungen gemacht über das Schattenkind und Sonnenkind. Aber es war noch nicht genug. Was wirklich sehr entscheidend war, dass ich in den Büchern sein Verhalten präzis beschrieben gesehen habe. Ich dachte, Steffi wäre bei mir in der Wohnung gewesen und hätte all unsere Gesprächen und Auseinandersetzungen und Verletzungen und Grenzüberschreitung ganz genau beobachtet. Es war richtig verblüffend und sehr befreiend zu wissen, dass ich in keiner Art und Weise selber die Grenzenüberschreiterin war. Ich habe nur versucht, unsere Beziehung, unsere Ehe zu retten, mich immer wieder mehr anzupassen, was in diesem Muster passt von jemand, der überangepasst ist, wie ich, wahrscheinlich du auch. Ich habe mich zwar immer wieder gewehrt, mitten im Streit habe ich mir seine Anschuldigungen und nicht gelten lassen, bis er selber irgendwann gesagt hat, okay, ja, ich weiss, es liegt an mir. Ich möchte daran arbeiten, aber das waren nur leere Worte. Er hat doch sogar ein paar Monate lang eine sogenannte Wuttherapie gemacht online, aber seine cholerische Ausbrüche und seine emotionale Kälte hat sich nicht verändert. Mitten im Geschehen ( Streit oder seine Lieblosigkeit oder Gleichgültigkeit) sagte mir meine innere Stimme “nein, ich will nicht mehr, das geht nicht, das halte ich nicht mehr aus” Und drei Tage später, nachdem er teilweise auch anerkannt hat, dass es doch an ihm liegt, aber doch nicht in der Lage war, irgendetwas zu verändern, habe ich innerlich wahrscheinlich aufgegeben und immer wieder gedacht, na ja, okay, Irgendwann wird er das doch nicht nur einsehen, aber auch umsetzen können. Und dann habe ich mich an dieser falscher Hoffnung gehalten. Und ich weiss noch wie ich dann innerlich total zerissen war mit dem Satz “was ist richtig und was ist falsch” Weil die Stimme, die sagte, ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr und die andere Stimme, die doch irgendwie eine weitere Runde mitgemacht hat, ja, das ist total verwirrend gewesen.Diese Fassade nach außen nett, charmant und zu Hause, ein Fantom oder Ungeheuer, das ist wirklich fürchterlich. Mein Bild von ihm war Doctor Jekill und Mister Hyde. Steffi sagt,nicht mehr auf den anderen fokussieren, keine falschen Erwartungen und nicht analysieren, warum er das tut. Man ist einfach so geschwächt. Man will nicht dran glauben, dass man es verdient hat und man versucht immer wieder was Neues. Bücher lesen, Paartherapie, weiß der Kuckuck was. Um ihn zu verstehen, weil in dem man versucht zu verstehen, das erklärt auch Steffi ganz toll, man will dieses Ohnmachtgefühl vermeiden, das ist so schmerzhaft, so ungerecht, so dass man bereit wäre, alles zu tun, damit man dieses Ohnmachtgefühl nicht weiter erleben muss. Und diese Hoffnung, “aber vielleicht versteht er das”, aber alles ist nicht schlecht bei ihm” und “vielleicht liebt er mich doch”. Nein, irgendwann ist der Satz, der gut tut, “er liebt mich nicht”. Er kann mich nicht lieben, weil er ist in seinem Schattenkind eingesperrt ist. Und Schattenkinder wollen geliebt werden, aber wenn sie eher in der Kategorie Nähe Vermeider sind, dann schaffen sie das nicht, weil für die bedeutet Nähe nur etwas ganz Gefährliches.
Die Angst verletzlich gesehen zu werden ist zu groß, nimmt zu viel Platz ein. Und die halten immer Abstand. Es sei, sie sind in der Lage, sich zu verändern. Aber dann wäre das nur so möglich, wenn dein Mann oder mein Mann an so einem Kurs teilnehmen würde und würde auch erkennen, ja, okay, es liegt an mir, ich muss was bewegen, sonst ist die Ehe nicht tragbar für mich nicht und für meine Frau auch nicht.
Liebe Happy End, das klingt alles schon beim lesen furchtbar zermürbend, und ich erkenne erschreckend viel darin wieder. Überangepasst – das sagte mir der Beziehungstest von Steffi auch. Es war kein schöner Moment, das bestätigt zu sehen. Ich hatte nie gedacht, dass ich mal in diese Kategorie passen würde. Und die Jekyll&Hyde Assoziation habe ich auch. Keiner unserer Sozialkontakte würde mir glauben, wenn ich erzählte, was „hinter den Kulissen“ los ist. Wahrscheinlich hätte mir die Tatsache, dass seine erste Frau in ihrer Ehe mit ihm ein Alkoholproblem entwickelt hat, eine Warnung sein sollen. Er sagte zwar nach einer richtig schlimmen Beleidigubg auch, dass er das nie hätte tun dürfen – aber… ich hätte ihn ja auch beleidigt, als ich ihm sagte, dass ich aktuell keine Liebe mehr für ihn empfinde . Damit hat er brüllen, beleidigen und abwerten gerechtfertigt.
Du darfst sehr stolz auf dich sein, dass Du es nach sehr viel Arbeit geschafft hast, Dich zu lösen! Wie tief sitzen die Wunden noch? Hast Du Dich schon halbwegs erholt?
Es ist Folgendes: Ich merke, dass ich alles recht klar und gut analysiert habe. Ich weiß, was ich will und was ich nicht will. Das heißt, mein Verstand ist vollkommen klar, und es gibt für mich eigentlich kein Zurück. Ich bin nur noch für eine kurze Zeit traurig, und ich ich lasse es zu, es ist normal. Es dauert aber nicht lange. Es ist ein tolles Gefühl, meine Selbstachtung wieder zurückgewonnen zu haben. Das gibt mir Kraft und Energie, nach vorne zu schauen.
Aber ich glaube, deshalb mache ich auch diesen Kurs – weil ich noch an meinem eigenen Schattenkind arbeiten möchte. Meine Gefühlswelt hat das wahrscheinlich noch nicht hundertprozentig verinnerlicht, weil ich merke, dass die Veränderung eher auf der Verstandesebene schon weit fortgeschritten ist, aber emotional noch nicht alles vollständig angekommen ist.
Wenn ich das rein mit dem Verstand betrachte, könnte ich denken, ich bin schon sehr weit. Aber emotional ist es noch nicht ganz angekommen. Ich merke, dass die Sehnsucht nach einer harmonischen Beziehung, in der Zärtlichkeit, Respekt und gegenseitige Unterstützung im Vordergrund stehen, noch sehr stark ist.
Ich glaube, dass das traurige Kind in mir, mein Schattenkind, sich noch sehr nach Harmonie und einer Art Liebesverschmelzung sehnt. Das ist nicht falsch, aber ich habe das Gefühl, dass es immer noch zu viel Raum einnimmt.
Und ich möchte mehr in Richtung Autonomie gehen und mein Selbswert stärken. Ich weiß auch, dass ich einen Anspruch auf Liebe, Zärtlichkeit und Nähe habe. Aber ich kann mir davon auch einen großen Teil selbst geben.
Das schützt mich besser – nicht im Sinne von Rückzug, sondern so, dass ich nicht mehr so abhängig vom Partner bin. Trotzdem würde ich, wenn ich jemanden kennenlerne, natürlich jemanden bevorzugen, der empathisch, liebevoll und zärtlich sein kann.
Aber meine Sehnsucht muss nicht den ganzen Raum einnehmen. Autonomie bedeutet für mich eine Balance zwischen Bindung und Unabhängigkeit. Ich bin noch nicht ganz so weit, aber ich merke, dass es sehr schnell vorangehen kann.1Liebe Happy End, Du bist tatsächlich schon sehr weit mit deinen Erkenntnissen, und es ist sehr wertvoll für mich, dass Du sie mit mir und den anderen teilst. Danke! Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du das, was Du mit dem Verstand erkannt hast, auch in dein Herz integrieren kannst.
Ich könnte mir vorstellen, dass eine Schwierigkeit darin besteht, dass die Sehnsucht, einfach dafür geliebt zu werden, wie man ist, sehr stark ist, und dass es deshalb nur ein kleiner Trost ist, es sich noch wie eine 90% Lösung anfühlt, sich Wertschätzung selber zu geben. Ich wünsche uns allen, dass nicht nur unser Verstand, sondern auch unser Herz es auf die 100% schaffen. ❤️
Liebe Delfine,
ich finde es sehr schön, dass schon so viele hier kommentiert haben. Ich kann mich da nur anschließen: ich finde überhaupt nicht, dass du überreagierst. So eine Situation würde viele verunsichern. Dieses Schweigen und die Stimmungsschwankung, fühlt sich einfach komisch an, vor allem wenn man nicht weiß, warum.
Und ganz ehrlich: Du hast nichts falsch gemacht. Dieses Gefühl kommt oft automatisch, wenn der andere sich zurückzieht, aber das heißt nicht, dass es wirklich an dir liegt.
Was eher schwierig ist: dass er scheinbar etwas mit sich hat, es aber nicht ausspricht. Dadurch bleibst du mit diesem Gefühl allein und fängst an zu grübeln.
Ich finde total verständlich, dass dich das traurig macht und Kraft kostet. Gerade wenn ihr eh schon in so einer „Zwischenphase“ seid.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft auf deinem Weg!
Liebe Grüße
Barbara aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
@Barbara_Moderatorin Liebe Barbara, vielen Dank! Es stützt mich zu sehen, dass mein Gefühl mich also offenbar nicht trügt.
Mein Mann ist jetzt geschäftlich seit Anfang der Woche weg, und wir schreiben ein bisschen über WhatsApp. Das ist freundschaftlich gesehen ganz schön, aber mir geht es hier alleine sehr gut. Ich habe spontan drei Tage freigenommen und genieße die Zeit für mich. Ich merke allerdings, dass mein Mann ob der WhatsApp schon wieder Hoffnung schöpft, und ich spüre schon wieder Widerstand in mir und Angst vor dem Gespräch am Wochenende.@Delfine es ist gut zu hören, dass du dir die Zeit für dich nimmst und dabei so klar bei deinem Gefühl bleibst. Für das Gespräch am Wochenende wünsche ich dir viel Kraft, Klarheit und Vertrauen in dich selbst.
Liebe Grüße
Barbara aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀