• Lea (Moderatorin) veröffentlichte etwas Neues

      vor 6 Wochen

      Willkommen zum Wochenimpuls

      Manchmal schauen wir auf etwas zurück und denken: „Das war ein Fehler.“ Und manchmal merken wir später: Genau dieser vermeintliche Umweg hat uns etwas gezeigt, das wir sonst nie gelernt hätten. Fehler sind oft keine Sackgassen, sondern Abzweigungen, die uns näher zu uns selbst führen.

      Die Challenge:

      Finde einen Fehler, der dir im Nachhinein geholfen hat!

      Vielleicht war es eine Entscheidung, die nicht gut ausgegangen ist. Ein Nein, das zu früh kam oder ein Ja, das zu lange blieb. Ein Moment, in dem du etwas über dich, das Leben oder andere Menschen gelernt hast.

      Warum das wirkt:

      Wir sprechen selten über Fehler – dabei steckt in ihnen so viel Entwicklung, Erfahrung und manchmal auch Versöhnung. Wenn wir teilen, was wir daraus gelernt haben, machen wir nicht nur uns selbst Mut, sondern auch anderen.

      So funktioniert’s:

      1. Denk an eine Situation zurück, in der du dir im ersten Moment vielleicht etwas vorgeworfen hast.

      2. Frag dich: Was habe ich daraus gelernt? Was kann ich heute daran anders sehen?

      3. Wenn du magst, teile deine Erkenntnis mit uns im Forum. Du bestimmst, wie viel du erzählen möchtest.

      Teile deine Erkenntnis mit uns:
      Erzähl uns von einem Moment des Scheiterns und dem Sinn, der sich vielleicht erst später gezeigt hat. Denn: Wenn wir anerkennen, dass Fehler zum Leben gehören, schaffen wir Raum für das Lernen und für das Wachstum, das darin verborgen liegt.

      Liebe Grüße
      Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

      Sa_ra, Gurke und 5 others
      4 Kommentare
      • Für mich war es ein zu langes JAA in der Beziehung mit dem Vater meiner Tochter… Ich blieb & konnte nicht gehen. Meine beste Freundin hielt es schon nicht mehr aus wenn ich wieder von einer Therapie zurückkam und es hieß – “Aber schau, Judith, wieviel ihr schon gemeistert habt und was euch doch schon gut gelingt.” Ich schämte mich so oft dafür, dass ich nicht gehen konnte. Im Nachhinein betrachtet – ich ging als meine Tochter 12 war – war jedoch alles zur richtigen Zeit. Ich spürte damals zum 1. Mal, dass meine Tochter bereit sein würde für die Trennung, dadurch war ich es und es spürte sich auf einmal alles richtig an. Es lehrte mich, dass es manchmal Zeit braucht bis die Dinge passieren dürfen, Jetzt geht’s mir grad ähnlich und ich schimpfe mich nicht mehr so dafür, dass ich noch nicht soweit bin.

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        • Mein größter Fehler war, dass ich es nicht geschafft habe, aus meiner ungesunden Ehe wegzugehen. Erst nachdem mein Ex sich von mir getrennt hat, habe ich langsam angefangen zu begreifen, in welcher Abhängigkeit ich gelebt habe. Heute bin ich mir sicher, dass es diese Zeit für mich brauchte (leider), um zu begreifen, dass seine Trennung im Prinzip meine Rettung war. Ich selbst hätte den Absprung nicht oder noch viel später erst geschafft.

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          • Schön das Du es mit uns teils.

            • Einer meiner größten Fehler war, mich von meinem narzisstischen Ex Partner dazu manipulieren zu lassen, ein Haus mit ihm zu bauen. Er hat es über Jahre der Manipulation geschafft mir das Gefühl zu geben, es sei meine eigene Idee (obwohl ich nie im Leben ein Haus wollte, geschweige denn wieder zurück in eine dörfliche Umgebung zu ziehen). Diese Entscheidung hat mich all meine Nerven gekostet und mich finanziell ruiniert. Nach 1 1/2 Jahren in denen ich meinen Erfolg nicht mal richtig genießen konnte, weil ich auch bloß täglich von ihm terrorisiert wurde, habe ich es geschafft mich zu trennen, das Haus zu verkaufen und zurück in meine Wahlheimat zu ziehen. Diese Erfahrung hat mich zwar maximal ausgezehrt, aber ich habe dadurch endgültig begriffen, dass ein konventionelles Leben für mich nicht in Frage kommt. Und seitdem ich nicht mehr versuche mich diesen gesellschaftlichen Zwängen anzupassen, lebe ich freier und selbstbestimmter, habe sehr viel Spaß und genieße mein Leben viel mehr als je zuvor.

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