Sas_SoulSetFree veröffentlichte etwas Neues
...dope...Beziehung ist dope...
Guten Morgen!
Modul 6 habe ich erreicht. Klar, man muss die Module dann nochmal und nochmal….Gerade wegen der Übungen. Aber es war bisher gut!
Durch die Module ist mir viel klar geworden. Da meine Frau in der letzten Woche auf Reise war, hatte ich während des Hörens total viele Momente, in denen ich sagte “klar, gute Übung. Das kann ich! Das mache ich! Nie wieder werde ich… Ich werde mit meinem Wohlfühlen nicht mehr von der Laune meiner Frau abhängen….”.
Und jetzt? Jetzt ist sie wieder da. Und was passiert? Mein Wohlfühlen hängt wieder fast vollständig von der Laune meiner Frau ab. 😤🤪 Es ist wie Alkohol oder dope, wirklich.
Ich spüre, dass es nötig ist zu handeln, aber mir wird gerade eben erst klar, wie stark diese Droge ist – wie stark “bin ich liebenswert?” auf das Handeln und Fühlen wirkt.
Wie geht es euch mit der Selbsterkenntnis “ich bin emotional abhängig?”
Kommt gut in die Woche!
Sas_SoulSetFree, Babs und 2 others7 KommentareHallo Sascha,
ganz ehrlich gesagt, ist das ein gruseliger Zustand für mich.:( Ich habe den Kurs vor einigen Wochen gekauf, bin aber aufgrund einer längeren Pause inhaltlich noch nicht weiter gekommen. Nun versuche ich anzuknüpfen. Ich bin geneigt, Inhalte zu überspringen, um ins Tun und in die Übung zu kommen, um mich stärker abgrenzen und Selbstwert aufbauen zu können.:( Ich hoffe sehr auf hilfreiche Impulse. Was erschien dir denn besonders wichtig?
Liebe Grüße und ebenfalls einen guten Wochenstart!
Annette
2Kann das so gut nachempfinden- mir geht‘s genauso…in ihrer nähe verschwindet alles und mein einziger Wunsch ist dann, von ihr gesehen zu werden, mich verbunden fühlen, ihr wichtig zu sein. Und ihre aussagen-wenigstens nicht mehr persönlich verletzend- demontieren trotzdem mein selbstbild und die welt verliert an farben. Wünschte wär einer der Männer, denen sowas egal ist…ein Fluch mit diesen Gefühlen…und doch so wertvoll
1Ich denke, dass man , wenn man das Thema „emotionale Abhängigkeit“ für sich lösen möchte, man immer bei sich bleiben sollte. D.H., man muss sich immer wieder mit den Übungen beschäftigen. Immer wieder und auch mehrere Bereiche in seinem Leben aufbauen, die einem gut tun. Freundschaften / Bekanntschaften pflegen / Sport treiben / Glück spüren, auch wenn der Partner nicht da ist.
Das ganze ist ein Selbstwert-Thema und die Liebe zu sich selbst. Einfach gesagt, die Umsetzung schwieriger.
Hallo,
was du beschreibst, kennen sehr viele Menschen und ich höre/lese es auch hier in der Akademie häufig. Wir verstehen schon ganz viel und in der Theorie erscheint die Umsetzung möglich. Sind wir jedoch in der Situation, springt ein altes Muster an und gefühlt hat sich nichts verändert. Doch allein das Bemerken des Musters ist eine große Veränderung. Früher wärst du vermutlich einfach komplett darin aufgegangen. Jetzt beobachtest du es bereits. Das ist ein entscheidender Unterschied. Es geht vielleicht grade nicht darum, direkt unabhängig von der Stimmung deiner Frau zu werden. Eher: wahrnehmen, wenn du dich wieder emotional an ihre Laune ankoppelst und dann freundlich zurück zu dir kommen. Genau daraus entsteht langfristig Stabilität.
Liebe Grüße
Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
Hallo Sascha und Roman,
das kenne ich auch zu gut!
Ich mache mich auch sehr oft von meinem Mann emotional abhängig. Möchte, dass er mich zu schätzen weiß und wenn er es nicht tut, bin ich enttäuscht 😞
Aber wenn er dann “Danke” oder “gut gemacht ” sagt, bin ich glücklich und fühle mich gut 👍
Ein Teufelskreis. Auf der einen Seite möchte ich Leichtigkeit und Sicherheit, auf der anderen suche ich zwanghaft danach.
Liebe Grüße
Barbara
Hallo ihr, danke für eure Kommentare.
Ja, es ist echt gruselig.
Der Kurs hier ist ehrlicherweise nicht das einzige, mit dem ich mir helfe. Ich lese, hab ein paar Podcast, Bücher über Selbstliebe/-wert und gehe auch zur Beratung. Und nun sitze ich da. Ich habe all das Wissen im Kopf, könnte Millionen gute Ratschläge geben – und komme trotzdem nicht so schbellnund ganz ins Fühlen, wie ich es gerne hätte.
Aber es tut sich was, ganz langsam und zart: ich registriere wieder liebe Wort, ernst gemeintes Interesse, körperliche Kontaktaufnahme, Verbundenheit bei so banalen Dingen wir gemeinsam Autofahren. Die Brille, der Filter aua den Glaubenssätzen werden schwächer. Und mit der Idee, was mir gut tut, wer ich vielleicht sein will, und was ich in mir spüre, komme ich doch langsam weg – weg von diesem dope. Das Selbstbild bekommt wieder Farbe.
Manchmal ist ja doch die Erkenntnis schon der erste Schritt.
Bleibt schön fleißig und mutig!
Hallo ihr, danke für eure Kommentare.
Ja, es ist echt gruselig.
Der Kurs hier ist ehrlicherweise nicht das einzige, mit dem ich mir helfe. Ich lese, hab ein paar Podcast, Bücher über Selbstliebe/-wert und gehe auch zur Beratung. Und nun sitze ich da. Ich habe all das Wissen im Kopf, könnte Millionen gute Ratschläge geben – und komme trotzdem nicht so schnell und ganz ins Fühlen, wie ich es gerne hätte.
Aber es tut sich was, ganz langsam und zart: ich registriere wieder liebe Wort, ernst gemeintes Interesse, körperliche Kontaktaufnahme, Verbundenheit bei so banalen Dingen wir gemeinsam Autofahren. Die Brille, der Filter aua den Glaubenssätzen werden schwächer. Und mit der Idee, was mir gut tut, wer ich vielleicht sein will, und was ich in mir spüre, komme ich doch langsam weg – weg von diesem dope. Das Selbstbild bekommt wieder Farbe.
Manchmal ist ja doch die Erkenntnis schon der erste Schritt.
Bleibt schön fleißig und mutig!