• Lea (Moderatorin) veröffentlichte etwas Neues

      vor 2 Tagen (bearbeitet)

      Willkommen zum Wochenimpuls

      Wenn andere zufrieden mit sich sind, denken wir oft: „Wie schön“ und freuen uns mit ihnen. Wenn wir selbst stolz auf uns sind: „Oh Gott, hoffentlich wirkt das jetzt nicht eingebildet.“ Irgendwann haben viele von uns gelernt: Bescheiden sein bedeutet, liebenswert zu sein. Es ist an der Zeit, dieses alte Programm langsam umzuschreiben. Denn gut über sich selbst zu sprechen ist vor allem eins: ziemlich gesund. Diese Woche darfst du üben, stolz auf dich zu sein – ganz ehrlich und mutig.

      Die Challenge:

      Erkenne deine Errungenschaften und sprich darüber

      In dieser Woche geht es darum, bewusst wahrzunehmen, was du jeden Tag alles meisterst und dir dafür selbst Anerkennung zu schenken. Beobachte im Alltag: Was ist dir heute gut gelungen? Worauf bist du stolz? Welche Herausforderung hast du gemeistert? Und wenn du magst: Sprich darüber. Teile einen Moment mit jemandem in deinem Umfeld oder hier in der Community. Bleibe dir dabei treu und versuche, deine Leistung nicht gleich wieder zu relativieren.

      Warum das wirkt:

      Viele Menschen schreiben ihre Erfolge eher äußeren Umständen zu, zum Beispiel Glück oder Zufall. In der Psychologie spricht man hier von der Attributionstheorie. Sie beschreibt, wie wir uns erklären, warum uns etwas gelingt und worauf wir Erfolg zurückführen. Erkennen wir dabei unseren eigenen Anteil, also unsere Fähigkeiten, Entscheidungen und Anstrengungen, stärkt das unser Gefühl von Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen. Wir erleben uns dann als jemanden, der selbst etwas bewirken kann.

      So funktioniert’s:

      1. Nimm dir diese Woche jeden Abend einen kurzen Moment Zeit und frage dich:

      Was habe ich heute gut gemacht?
      Welche Fähigkeit, Eigenschaft oder Entscheidung von mir hat dabei geholfen?
      Wo rede ich meine Leistung vielleicht kleiner, als ich es bei anderen tun würde?

      Wichtig:
      Es müssen keine großen Erfolge sein. Vielleicht hast du: eine Grenze gesetzt, ein schwieriges Gespräch geführt, durchgehalten, dir Ruhe erlaubt, etwas organisiert, jemanden unterstützt, oder dich selbst ernst genommen.


      2. Teile deine Erkenntnis mit uns:

      Gab es diese Woche einen Moment, auf den du stolz warst?
      Und konntest du erkennen, welchen Anteil du selbst daran hattest?
      Wie hat es sich angefühlt, deine Leistung bewusst anzuerkennen?

      Liebe Grüße
      Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

      Line und Mimi2026
      2 Kommentare
      • Hallo zusammen,

        ich bin mittlerweile stolz darauf, wie ich bis jetzt mein Leben gemeistert habe. Ich ging sowohl in der Kindheit als auch im Erwachsenen Alter durch viele schwere Herausforderungen und war sehr hart zu mir, wollte alles perfekt machen. Jetzt nicht mehr! Ich denke immer wieder gezielt drüber nach wie ich aus sehr schwierigen Situationen rausgekommen bin und darauf bin ich heute stolz.

        LG Alina

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