• Lea (Moderatorin) veröffentlichte etwas Neues

      vor einer Woche (bearbeitet)

      Willkommen zum Wochenimpuls

      Viele von uns tragen mehrere Rollen parallel: wir sind Mutter oder Vater, Partner:in, Freund:in, Teil einer Familie, Arbeitnehmer:in. Wir organisieren ständig irgendetwas und versuchen, allem gleichzeitig gerecht zu werden – während im Alltag ständig neue Aufgaben entstehen. Und oft denken wir: „Das kriege ich schon noch irgendwie hin.“

      Also nehmen wir immer mehr auf: Verantwortung, Termine, Gedanken. Mit den Aufgaben steigen oft auch die Ansprüche an uns selbst und wir vergessen leicht etwas Wichtiges: Auch unsere Zeit, unsere Energie und unsere mentale Kapazität haben Grenzen. Irgendwann ist der Tag einfach voll! Genau deshalb geht es diese Woche darum, bewusst etwas Ballast abzugeben. Nicht alles, was einmal wichtig oder sinnvoll war, passt auch noch zu deinem heutigen Leben. Manche Gedanken, Verpflichtungen oder Ansprüche dürfen sich verändern – oder vielleicht sogar ganz gehen.

      Die Challenge:
      Was gehört heute nicht zu dir?

      Nimm dir diese Woche immer mal wieder einen Moment Zeit und frage dich: Was trage ich gerade mit mir herum, das mir eigentlich mehr Energie nimmt als gibt?

      Warum das wirkt:

      Unser Gehirn hält oft an Dingen fest, selbst wenn sie uns längst zu viel Kraft kosten. Bekanntes fühlt sich sicher an – auch dann, wenn es uns belastet. Viele Dinge schleichen sich außerdem nach und nach in unseren Alltag ein: Aufgaben, Verpflichtungen, Ansprüche oder Routinen. Und sobald sie einmal fester Bestandteil unseres Lebens geworden sind, hinterfragen wir sie oft gar nicht mehr bewusst. Sie laufen einfach mit. Dadurch entsteht jedoch oft irgendwann ein Gefühl von innerer Enge, Druck oder Überforderung. Wenn wir beginnen, öfter bewusst hinzuschauen und Ballast abzugeben, entsteht oft etwas sehr Wertvolles: mehr Klarheit, mehr Ruhe und mehr körperliche und mentale Entlastung.

      So funktioniert’s:

      1. Kurz innehalten

      Nimm dir diese Woche immer mal wieder einen kleinen Moment Zeit und frage dich: „Was kostet mich gerade eigentlich unnötig viel Energie?“ Das kann ganz unterschiedlich aussehen: ein Anspruch an dich selbst, ein schlechtes Gewissen, eine Aufgabe, die du eigentlich abgeben könntest. Oder ganz praktisch: Dinge, die du aussortieren möchtest.

      2. Ehrlich hinschauen
      Frage dich: „Was davon möchte ich wirklich weiterhin mit mir herumtragen – und was vielleicht nicht mehr?“ Manches hat vielleicht früher einmal Sinn gemacht, passt aber heute nicht mehr zu deinem Leben oder deinen Kapazitäten.
      3. Kleine Schritte gehen
      Es muss keine große Veränderung sein. Oft reicht schon, etwas bewusst nicht zu erledigen, eine Aufgabe abzugeben, einen Gedanken loszulassen, eine Schublade auszumisten, eine Pause zu machen oder einen Anspruch an dich selbst etwas lockerer zu lassen.
      4. Raum entstehen lassen
      Du musst den freien Platz nicht sofort wieder füllen. Vielleicht darf erstmal einfach nur Luft zum Durchatmen sein.
      5. Teile deine Erkenntnis mit uns
      Wovon hast du diese Woche etwas losgelassen? Und was ist dadurch entstanden? Vielleicht mehr Ruhe? Vielleicht mehr Klarheit? Vielleicht einfach ein bisschen mehr Platz für dich selbst? Teile deine Erfahrungen gerne im Diskussionsforum.

      Liebe Grüße
      Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

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      RenaCoaching
      3 Kommentare
      • Oh, das passt gerade super, ich hab so viel im Kopf! Schwieirg, vielleicht miste ich mal meinen Schrank aus. FInd das immer sehr angenehm, Sachen auszusortieren

        1
        • Ich habe gerade auch den Kopf so voll, was alles erledigt werden muss. Frage mich, wie ich das alles schaffen soll. Versuche mir die kleinen bereits erreichten Schritte bewusst zu machen. Ob, das hilft, wir werden sehen.

          • Wie ich das kenne, mir rennt die Zeit am Tag nur so weg und am Ende war ich am Helfen und ich selbst bleibe auf der Strecke.

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