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      vor 5 Wochen

      Willkommen zum Wochenimpuls

      Mit allen Sinnen

      Manchmal rauscht alles nur so an uns vorbei. Die Gedanken sind schon drei Schritte weiter, der Körper funktioniert einfach mit, wie auf Autopilot. Und irgendwann merken wir: Ich bin gar nicht richtig da. Kein Wunder, wenn wir uns dann unruhig, abgeschnitten oder überfordert fühlen. Der Kontakt zu uns selbst und zur Welt um uns herum fehlt. Diese Woche drücken wir gemeinsam auf Pause. Wir holen uns zurück ins Jetzt. Und zwar mit dem einfachsten Werkzeug, das wir haben: unseren Sinnen.

      Die Challenge:

      Ankommen im Hier und Jetzt – mit dem 5-Sinne-Check.

      Wenn wir im Gedankenstrudel feststecken, hilft oft kein „ruhig bleiben“ oder „positiv denken“. Was dann helfen kann, ist Rückbindung: an den Moment, an den Körper, an das, was jetzt wirklich da ist. Der 5-Sinne-Check ist eine kleine Einladung, wieder bei dir anzukommen: Wahrnehmen statt bewerten. Spüren statt funktionieren. Da sein – ganz bewusst. Mit jedem Sinn, den du aktivierst, stärkst du deine innere Präsenz. Und kommst wieder ein Stück mehr bei dir an.

      Warum das wirkt:

      Wenn der Kopf rast und Gedanken sich überschlagen, verlieren wir oft den Zugang zu unserem Körper. Wir sind im Denken, aber nicht mehr im Spüren. Die Sinne helfen uns, diese Verbindung wiederherzustellen: Was du siehst, hörst, fühlst, riechst und schmeckst, passiert nicht im Kopf, es passiert jetzt und im Körper. Indem du deine Aufmerksamkeit auf deine Sinneswahrnehmung lenkst, holst du dich sanft zurück ins Hier und Jetzt. Du kommst raus aus dem Kopf und zurück in den Moment, in den Körper, zu dir.

      So funktioniert’s:

      1. Wähle einen Moment pro Tag: morgens beim Kaffee, auf dem Weg zur Arbeit, abends im Bett. Probiere den 5-Sinne-Check aus.
      Zähle...
      5 Dinge, die du siehst
      4 Geräusche, die du hörst
      3 Körperempfindungen, die du spürst
      2 Gerüche, die du wahrnimmst
      1 Geschmack, der noch da ist
      2. Wenn du die Übung ein paar Mal gemacht hast, kannst du sie auch gezielt in Situationen einsetzen, in denen du dich innerlich verlierst:
      Wenn dein Kopf überläuft, dein Körper sich anspannt oder du plötzlich nicht mehr richtig da bist.
      3. Teile deine Erfahrung gern unter diesem Beitrag:
      Wann hat dir der Sinnesmoment besonders geholfen? Was war überraschend?


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