Carmen Etzel veröffentlichte etwas Neues
Guten Abend zusammen,
Danke für die Möglichkeit hier beim Mobbing Kurs dabei zu sein. Ich selbst wurde in der Schule zum Mobbingopfer. Auch im Berufsfeld kam es immer wieder vor dass jmd versuchte an mir „rum zu docktern“ bzw. hinten rum zu reden. Ich hab schon so einige Aha Momente im Leben gehabt und weiß wie wertvoll und liebenswert jeder einzelne ist sowie auch welche Absichten bzw. Frustration meist bei den „Tätern“ herrscht und man dann gefundenes Fressen ist wenn man selbst mit sich hadert. Trotz allem triggern mich häufig Aussagen meines Partners. Unsere Tochter ist gerade 7 Monate alt und mein Ziel ist es sie so zu erziehen, dass sie gefestigt durchs Leben geht. Ich möchte ihr echt ein Vorbild sein, doch dadurch, dass ich selbst mit mir wegen dem Thema beschäftigt bin sind Zweifel oft groß. Ich möchte zunehmend in meine Verantwortung gehn und heilen und meine Anteile besser erkennen. Es ist jedoch grad nicht einfach mit der wenigen Zeit richtig Prioritäten zu setzen.
Das is jetzt vielleicht etwas zerstreut geschrieben aber ich hoffe der ein oder andere versteht worauf ich hinaus möchte.
Dran bleiben und gerne eure Gedanken dazu äußern. Darüber würde ich mich freuen 😊
Timon und Mirja Plitt4 KommentareGuten Morgen Carmen, ich find es stark und richtig gut, dass du dir die Zeit dafür nimmst. Gerade weil du auch eine Tochter erziehst. Das ist echt ganz schön viel. Und gleichzeitig so wichtig. Für euch beide.
1Danke dir Timon für deine unterstützenden Worte.
1Hallo Carmen,
danke, dass du so offen deine Erfahrungen und Gedanken teilst. Du hast schon für dich reflektiert, dass gerade Menschen, die selbst mit sich hadern, schneller zur Zielscheibe werden können. Diese Reflexion zeigt schon, wie sehr du dich mit den Zusammenhängen auseinandersetzt.
Dein Wunsch, für deine Tochter ein starkes Vorbild zu sein, ist bewundernswert! Gleichzeitig darfst du dir zugestehen, dass du selbst noch im Prozess bist. Genau das ist ja schon ein Teil der Vorbildrolle: zu zeigen, dass man an sich arbeitet und Verantwortung übernimmt.
Es ist verständlich, dass Prioritäten zu setzen im Moment schwerfällt. Vielleicht kann es helfen, kleine Schritte zu gehen und dir auch für kleine Momente der Selbstfürsorge Anerkennung zu geben.
Schön, dass du hier bist und dranbleibst – du bist damit nicht allein.Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie☀1Liebe Carmen,
ich kann mich @timon nur anschließen und finde es sehr stark, dass du dich den Themen stellen möchtest. Für dich und für deine Tochter. Ich heiße dich hier auch nochmal herzlich Willkommen und hoffe, der Kurs kann dich bei deinem Vorhaben gut unterstützen.
Liebe Grüße
Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
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