• Andrea veröffentlichte etwas Neues

      vor 9 Monaten

      Hallo

      Ich bin Andrea und habe mich für den Kurs “persönliche Grenzen..”eingetragen.Ich gerate immer wieder in Situation wo meine Grenzen überschritten werden.Ich nehme es dann als diffuses Gefühl wahr.Kann dann nicht sofort reagieren.Sondern fühle mich erstarrt.Bin dann meistens viel zu nett als Reaktion. Vorallem wenn das Gegenüber fordernd ist. Es laugt mich aus langfristig.Ich wünsche mir eine schnellere Reaktion von mir.Eine klarere Kommunikation um dem gegenzutreten.Zur Zeit bin ich in einem beruflichen Kontext wo es besonders herausfordernd ist.Ich führe ein kleines Team.Es verlangt klare Grenzen und Führung. Es ist schwierig für mich wenn ich dann erst zum Nachhinein feststelle,dass meine persönliche Grenze immer wieder überschritten wurde.Vorallem wenn die Mitarbeiter mir gegenüber autoritär werden.Meine Grenzen auslotsen.Ich reagiere dannzu spät und muss dann zum nachhinein wieder alles gerade richten.Mir sind die Mechanismen bewusst.Es happert einfach an der Durchsetzung.Das Gefühl auszuhalten dass ich jetzt nicht die Nette bin und die Reaktion des Gegenübers folgendermassen ist:Mich ignorieren,enttäuscht sein,nicht mehr spricht,Dienst nach Vorschrift usw. Interessanterweise kann ich gegenüber gewissen Menschen sehr wohl Grenzen setzen.Meine Bedürfnisse einfordern etc.

      Ich bin gespannt wie der Kurs mich dabei unterstützen wird…

      Liebe Grüsse Andrea

      • Genau so geht es mir auch, das ist es wie bei mir

        • Daran möchte ich jetzt etwas ändern und daran arbeiten.Damit es leichter wird.

        • Liebe Andrea,
          danke, dass du so offen von dir erzählst. Du beschreibst sehr anschaulich, wie du deine Grenzen zwar spürst, sie aber im Moment oft noch diffus und schwer greifbar sind – und dass du dann in eine Art Erstarrung kommst und du dann zu nett reagierst. Das ist etwas, das viele kennen, das schreibt Petra schon ganz passend. Denn in der Situation selbst ist es schwer, sofort klar zu handeln, und die Gedanken und Gefühle kommen oft erst im Nachhinein.
          Dass du die Mechanismen schon so gut verstanden hast, ist ein wichtiger Schritt. Jetzt geht es darum, dir mehr Sicherheit im Moment selbst aufzubauen – also diese innere „Erlaubnis“, nicht immer die Nette sein zu müssen, und gleichzeitig auszuhalten, wenn dein Gegenüber enttäuscht oder irritiert reagiert. Das fühlt sich am Anfang ungewohnt oder bedrohlich an, ist aber genau die Übung, die dich langfristig entlastet.
          Besonders spannend finde ich, dass du schreibst, dass du bei manchen Menschen deine Grenzen sehr wohl klar setzen kannst. Das zeigt: Die Fähigkeit ist da – es geht eher darum, sie auch in den schwierigeren Kontexten abrufen zu können, vor allem im Beruf. Der Kurs kann dir dabei helfen, deine innere Haltung zu stärken und Strategien zu entwickeln, wie du schon früher in der Situation reagieren kannst, ohne im Nachhinein alles geradebiegen zu müssen.
          Es ist sehr nachvollziehbar, dass dich das Kraft kostet – und gleichzeitig bist du genau mit dem richtigen Thema hier. Schön, dass du diesen Schritt gehst!
          Liebe Grüße
          Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

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