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  • Anele veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

    vor 2 Monaten

    Vorstellung

    Hallo ich bin Anele,

    39 Jahre alt geworden und habe manchmal das Gefühl, dass ich gar nicht weiß wohin mit mir.

    “Kurz” zu meiner Geschichte: Ich wurde als kleines Kind häufig wegen irgendwelcher Sachen, die meine Eltern nicht wollten, bestraft, und auch der Popo versohlt (Vater), ich habe das schon ausführlichste mit jemandem aufgearbeitet, aber es hängt immer noch etwas in mir drin. Ich hatte auch gefühlt keine eigene Meinung, vieles was ich machen wollte (auch beruflich) hat meinen Eltern nicht gepasst, und ich habe das oft (warum auch immer) akzeptiert. (Bsp: Ich hatte kurz vor dem ABIdie Idee Jura zu studieren –> Erste Antwort Mama : “Wenn du dann Staatsanwältin wirst, wirst du erschossen”. Sie redet ohne Hirn und Verstand und jegliche Angst um uns ist gefühlt immer präsent (Vorgeschichte zu mir: Sie hatte in der Schwangerschaft mit mir einen schweren Autounfall, aber das verzeiht ihr Verhalten nicht.) Der Leistungsgedanke und auch generell immer das was die anderen von unserer Familie denken war bei meinen Eltern, eigentlich besonders Mutter, hoch (bis heute). Wir Kinder sollten es mal besser haben als sie. Ich habe zwei Schwestern, 5 und 8 Jahre jünger als ich. Die beiden waren eigentlich in der Kindheit immer zusammen. Auch heut noch ist ihre Verbindung gefühlt noch viel enger als mit mir. Sie beide haben ihr erstes Kind im Abstand von 1/2 Jahr bekommen, ich habe dann ein Jahr später nachgezogen. Ich fühle mich oft aus meiner Familie ausgeschlossen und alles sehr oberflächlich und weiß eigentlich nicht wie ich wirklich mit ihnen reden kann und soll. Besonders in den (oberflächlichen) Gesprächen mit meinem Vater bin ich oft noch das kleine Kind und sage nicht wirklich meine Meinung oder gebe ihm Kontra. Ich wünschte mir mehr Tiefe und Verbindung.

    Zu meiner Beziehung, ich war bereits in einer langjährigen Beziehung (14 Jahre, seit , 19. LJ) die dann auseinander gegangen ist, ich war emotional abhängig , habe oft auf ihn gewartet, er hat gemacht was er will, war unterwegs, hat sich nicht an unsere Verabredungen gehalten. Irgendwann erst hat das angefangen, nachdem wir zusammengezogen waren fing das langsam an, am ende kurz Hochzeit, dann Scheidung.

    Jetzt bin ich mit meinem Partner 5 Jahre zusammen, er ist selbständig, war auch schonmal verheiratet, wir haben eine gemeinsame Tochter. Wir beide sind unzufrieden mit der Beziehung, ich fühle mich oft abhängig, er fühlt sich kontrolliert, stört sich daran, dass ich so wenig sage. Ich kann auch schlecht kommunizieren, gefühlt habe ich es nicht gelernt. ich fühle mich nicht mehr frei, aber denke dass es an meiner emotionalen Abhängigkeit liegt. Ich passe mich sehr oft an, aber bin auch oft strikt gegen Dinge. Richtig aufgeblüht bin ich, als ich das eine Jahr Single war. Als es klar war, dass wir zusammen sind, hat sich irgendwas in mir verändert. Streitthema ist oft Haushalt, ich meckerziemlich viel, ihm ist manches für den Moment einfach egal und er will seine Ruhe. Dabei will ich nur Leichtigkeit und eine glückliche Beziehung und ein abwechslungsreiches Leben. Er ist auch Coach und meint, ich habe viele Themen, die ich angehen soll. Das habe ich schon um Teil gemacht, aber bin nicht so wirklich weitergekommen. Das will ich hiermit tun, ich freue mich auf das was kommt und den Austausch und die Reise mit euch. Ich fühle mich oft nicht ich selbst, das würde ich gerne ändern, denn ich weiß wer ich sein kann und diese Person will ich zurück (Das Gefühl, die Kreativität und die Lebenslust wie in meiner Singlezeit). Ich bin gespannt, was ich alles erfahren werden 😊

    Bee66 und Bue
    3 Kommentare
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    • Liebe Anele,

      Ich wünsche dir, dass du die Antworten auf deine Fragen hier findest… wenn du aber schreibst, dass du dich in dem Jahr als Single am wohlsten gefühlt hast, bin ich sicher, dass du hier richtig bist! Liebe Grüße

      • Liebe Anele,
        Es scheint mir so, als hättest du bereits begonnen zu verstehen, wie frühere Erfahrungen bis heute in Beziehungen, im Kontakt mit deiner Familie und auch in deinem Selbstbild nachwirken. Besonders dieses Gefühl, sich anzupassen, die eigene Meinung zurückzuhalten und sich nach mehr Tiefe und echter Verbindung zu sehnen, zieht sich wie ein roter Faden durch deine Erlebnisse. Gleichzeitig spürt man in deinen Worten sehr deutlich, dass du eine klare Sehnsucht hast: dich selbst wiederzufinden, freier zu werden und wieder mehr mit deiner Lebendigkeit, Kreativität und Lebensfreude in Kontakt zu kommen. Auch dein Punkt, dass du von dir sagst, du kannst nicht gut kommunizieren, ist etwas, an dem du sehr gut arbeiten kannst und das kann wirklich sehr viel Verändern in den Erfahrungen, die wir mit unserem gegenüber tagtäglich machen. Ich habe anhand deines Textes schonmal das Gefühl, dass du da schon sehr viel über dich und deine Beziehungen reflektierst, jetzt geht es dann auch darum, diese Gedanken und Gefühle auch nach außen zu kommunizieren zu lernen.
        Schön, dass du dich auf diesen Weg machst und dir erlaubst, genauer hinzuschauen. Ich wünsche dir viele hilfreiche Erkenntnisse, ehrlichen Austausch und Momente, in denen du dir selbst wieder ein Stück näherkommst.
        Liebe Grüße
        Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

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