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  • Ja_lea veröffentlichte etwas Neues vor 5 Monaten

    vor 5 Monaten

    Jahresmotto

    Das Jahr spielerischer mit Spaß und Humor erleben 🎉🎉🎉

    Love
    Annalena (Moderatorin), Heidi und Anni1
    0 Kommentare
  • Ja_lea veröffentlichte etwas Neues vor 6 Monaten

    vor 6 Monaten

    Hallo zusammen,

    ich bin 68 Jahre alt und komme aus dem Raum Köln.

    Ich war 25 Jahre verheiratet und hatte danach 2 mehrjährige Beziehungen. Nach 2 Jahren Single sein, habe ich vor 7 Monaten einen Mann kennengelernt und bin all in gegangen. Wir hatten einen leidenschaftlichen Start und dann entstand Distanz. Vor Weihnachten habe ich mich getrennt. Habe dann viele Podcasts gehört und erkannt, dass ich wohl Beziehungsangst habe. Ich war sehr überrascht. Ich gebe immer alles, bekomme keine Wertschätzung dafür und verliere mich. Überanpassung. So wie ich das einschätze, sind zwei Beziehungsängstler aufeinander getroffen. Er zuletzt voll im Schwächezoom und im Rückzug, ich überangepasst und mich verloren.

    Da möchte ich unbedingt raus, meine Selbstliebe stärken, eine Beziehung mitgestalten und nicht “gelebt” werden.

    Meine Generation hat Eltern, die im Krieg groß geworden sind. Eine schwierige Ausgangslage, wenn man dann mit Anfang 20 Eltern wird. Was ist, wenn ich womöglich zu den Menschen gehöre, bei denen in den ersten beiden Lebensjahren die “Vernüpfungen” im Gehirn nicht stattgefunden haben?

    Kann ich das in meinem Kurs “Bindungsangst überwinden” herausfinden?

    Danke und einen guten Start in ein erfülltes Neues Jahr!

    Love
    Lilie, Schmetterling und Kaja
    2 Kommentare
    • Hallo und herzlich willkommen im Forum!
      Danke für deinen offenen Beitrag. Du beschreibst sehr eindrücklich ein Muster, das viele Menschen erst spät bei sich entdecken: starkes Geben, Überanpassung, sich selbst verlieren und gleichzeitig der Wunsch nach Nähe, der dann wieder Angst auslöst. Dass du das jetzt so klar benennen kannst, ist ein großer Schritt.
      Der Gedanke an die Prägungen deiner Generation und die frühen Bindungserfahrungen ist absolut nachvollziehbar. Wichtig ist dabei: Auch wenn frühe Lebensjahre einen Einfluss haben, bedeutet das nicht, dass „etwas irreparabel fehlt“. Unser Gehirn bleibt ein Leben lang lern- und entwicklungsfähig. Bindungsmuster können erkannt, verstanden und verändert werden, gerade durch bewusste Auseinandersetzung, neue Erfahrungen und Selbstmitgefühl.
      Ob und wie stark Bindungsangst bei dir wirkt, kannst du in dem Kurs „Bindungsangst überwinden“ sehr gut herausfinden. Solche Angebote helfen oft dabei, eigene Muster einzuordnen, sie nicht mehr persönlich zu verurteilen und konkrete Schritte in Richtung Selbstliebe und Beziehung auf Augenhöhe zu gehen.
      Dein Wunsch, künftig Beziehungen mitzugestalten statt dich selbst zu verlieren, klingt sehr klar und gesund. Nimm dir die Zeit, die du dafür brauchst. Veränderung ist kein Zeichen von Scheitern, sondern von Wachstum.
      Schön, dass du hier bist, und dir ebenfalls einen guten Start in ein erfülltes neues Jahr ✨
      Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

      • Vielen Dank für deine Rückmeldung, Annalena.

        Steffi weist immer darauf hin, dass die Verknüpfungen im Gehirn, die sich innerhalb der ersten beiden Lebensjahre bilden, aber wegen nicht erlebter Bindung nicht gebildet haben, irreversibel sind.

        Ich schiebe meine Sorge mal beiseite und stelle mich auf den Standpunkt, dass diese Verknüpfungen in meinem Gehirn stattgefunden haben 😊 Wird schon so sein 🙏

        Liebe Grüße, Ja-lea

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