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  • Ursl veröffentlichte etwas Neues vor einer Woche

    vor einer Woche

    Liebe Alle, ich glaube, unabhängig vom Kurs sind wir alle mit dem inneren Kind beschäftigt. Bei mir geht es um “wenn Liebe wehtut…”

    Ich muss feststellen, dass ich Bindungsängstler anziehe. Gleichzeitig habe ich selber auch einiges zu bearbeiten, bin hochmotiviert und gewillt.

    Jetzt merke ich aber, dass genau diese Art “wenn ich hart daran arbeite, wird alles gut”, auch genau ein tiefer Glaubenssatz ist und mir viel Last auflädt. Obschon dass es doch auch gut ist, an den Themen zu arbeiten. Ich verspüre viel Frust mir gegenüber. Ich fühle mich mir gegenüber schuldig.

    Kennt ihr das auch?

    Wenn ja, wie geht ihr damit um?

    Love
    Regenbogen_24, Andreaje und Annalena (Moderatorin)
    8 Kommentare
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    • Liebe Ursl,

      vielleicht kannst du statt “hart daran zu arbeiten” dich mit Begeisterung in den Kurs stürzen und vielleicht muss auch nicht alles gut werden sondern einfach nur immer wieder ein Stückchen besser. Dann machst du dir nicht so viel Druck. Ich finde es schade, wenn du frustriert bist anstatt dich zu feiern, dass du bereit bist an dir zu arbeiten. Ich finde es wunderbar, dass du bereit bist, was verändern zu wollen.

      Ich wünsch dir alles Gute.

      • Lieber Andreas, vielen lieben Dank für deine Worte.

        Du hast natürlich recht… 🫶🏼

        Liebevoll zu mir zu sein, das ist eine Aufgabe.

        Ich habe gerade solche Mühe, ich es sehr schwierig finde zu akzeptieren, dass mir die Zeit davon läuft, weil ich 39ig bin und gerne Kinder hätte. Darum lade ich mir so viel auf, so viel Selbstverschulden.

        Ich finde mein Leben toll, wie es gerade ist, und wäre auch ohne Kind glücklich. Aber ich habe trotzdem das Gefühl, dass mir etwas entgeht und ich es versucht haben sollte.

        Es ist gerade schwierig das auszublenden.

        Ich werde es auch morgen mit der Psychologin besprechen.

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      • Ursl veröffentlichte etwas Neues vor 4 Wochen

        vor 4 Wochen (bearbeitet)

        Und wieder von vorne...??!

        Hallo zusammen, immer wieder habe ich mir Podcasts zu passenden Themen rausgesucht und mir angehört. Dass ich jetzt hier bin und mir einen Kurs (wenn Liebe Wehtut…) gekauft habe, hängt mit der Trennung, die gestern stattgefunden hat, zusammen. Bei mir sind in den letzten Monaten die Verlustängste laut geworden, nachdem sich mein Ex irgendwie distanziert hat. Meine übermässige Beziehungsfreudigkeit macht mir Angst. Ich möchte daran arbeiten. Und dann halt auch verstehen, wieso die Beziehung nicht funktioniert. Meine Vermutung ist eine Bindundgangst seinerseits. Bei ihm sind Angst- und Zwangsgedanken aufgetauscht. Die Zwangsgedanken sind sehr verstörend und richten sich oft gegen mich, dass er mir etwas antun könnte. Der Start in die Beziehung war mit viel Druck. Ich bin 39ig und habe den Wunsch nach Familie. Ich habe es offen kommuniziert. Er war offen dafür. Irgendwann hat sich etwas verändert. Ich wurde von ihm emotional aus der Beziehung gestellt, selten eine Umarmung, oder küssen, aber weiterhin das Drumherum einer Beziehung. Die Tiefe Verbundenheit vom Anfang ist gewichen, mir wurde das Vertrauen und die Sicherheit entzogen. Es schmerzt gerade sehr, habe viel Trauer in mir. Bin zwischendurch auch, wenn im inneren Kind, enttäuscht von mir selber, dass ich es nicht geschafft habe.

        Danke Euch.

        Liebe Grüsse Ursula

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        • Hallo Ursula,

          danke, dass du das hier so offen mit uns teilst. Die Trennung ist ja wirklich noch ganz frisch und es klingt, als wären die letzten Monate mit sehr viel Unsicherheit, Verlustangst und Schmerz verbunden gewesen. Umso verständlicher, dass gerade viel Trauer da ist. Jetzt geht es vor allem auch darum, dass du bei dir bleibst und mit der Zeit verstehen kannst, was diese Beziehung in dir ausgelöst hat und warum deine Verlustangst so laut geworden ist. Und bitte versuche, aus der Trennung kein persönliches „Ich habe es nicht geschafft“ zu machen. Eine Beziehung und ihr Gelingen liegen niemals allein in der Hand eines Menschen! Das ist mir ganz wichtig an dieser Stelle. Mit dem Kurs hast du dir jetzt einen Raum geschaffen, in dem du deine eigenen Beziehungsmuster Stück für Stück besser verstehen kannst. Gib dir dafür und vor allem für deine Trauer erst einmal die Zeit, die du brauchst. Ich wünsche dir für die nächste Zeit ganz viel Kraft!
          Liebe Grüße
          Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie

          • View 1 reply
        • Hallo Ursula, ja, irgendwie scheint das der Weg zu sein, wieso viele hier sind. Auch ich habe mir so viele Podcasts angehört. Dabei bin ich dann bei Stahl aber herzlich hängen geblieben. Hab mich dann ganz spontan für den Kurs angemeldet, da ich in Beziehung merke, dass immer wieder die gleichen Trigger aktiviert werden. Es ist erstaunlich, was immer wieder für Erkenntnisse und Einsichten aufs Papier fließen. Wir sind auf dem Weg…

          Viel Erfolg und alles Gute, Andreas

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