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  • Melanie veröffentlichte etwas Neues vor 10 Monaten

    vor 10 Monaten

    Hallo an alle,

    Mein Mann ist in Elternzeit und bringt und holt immer unseren Sohn vom Kindergarten. Heute wurde er von 2 Erzieherinnen (erst morgens dann noch einmal mittags) angesprochen. Er solle das bringen und holen nicht so lange ziehen. Ja ok ich versteh es wenn das jeder macht ist das Haus voll mit Eltern. Er hat allerdings noch unsere kleine Tochter dabei und wird immer überfallen von allen Kindern die die kleine sehen wollen. Die lassen ihn zum Teil auch nicht weiter laufen. Dann versucht er unsern Sohn abzugeben oder zu holen, aber der kleine fängt ganz oft an zu weinen und will nur noch zum Papa. Ich selbst würde es so schlimm finden wenn ich verzweifel und meine liebste Person und die einzige die mir helfen kann sich dann undreht und geht. Mein Mann versucht ihn dann zu begleiten und zu beruhigen.

    Aus dem Gespräch gingen zwei Sachen hervor. Er soll nicht mehr mit den anderen Kindern interagieren und er soll unseren Sohn einfach (in dem Zustand egal wie) abgeben und gehen.

    Zudem wurde auch öfter betont das sie es toll finden das ein Mann Elternzeit nimmt und das sie sich Gedanken gemacht hätte wie sie es ihm sagen.

    Klingt irgendwie komisch für mich, vielleicht hat sich ja jemand beschwert.

    Egal wie finde ich es nicht richtig meinem Kind einfach den Rücken zu kehren wenn es mich braucht. Wie können wir das besser handhaben?

    Viele Grüße

    Melanie

    Simone Fetscher
    2 Kommentare
    • Liebe Melanie,
      Für euren Sohn ist der Papa gerade ein wichtiger sicherer Hafen, das ist erstmal toll! Manche Kinder brauchen in Übergangssituationen – wie beim Bringen in die Kita – einfach etwas länger, um sich auf den Tag einzulassen, besonders nach längerer Elternzeit oder auch wenn Trennungsängste eine Rolle spielen. Dazu kommt, dass die kleine Schwester automatisch viel Aufmerksamkeit auf sich zieht, was den Ablauf verlängert und vermutlich für zusätzliches Gewusel sorgt.
      Aus Sicht der Erzieher:innen geht es dabei vielleicht einfach um einen reibungslosen Ablauf und die Gruppendynamik: Je kürzer und klarer die Abgabe, desto leichter können alle Kinder in den Tag starten und das Team behält den Überblick.
      Eine Idee wäre ein klares, wiederholbares Abschiedsritual: kurz, liebevoll, vorhersehbar. Zum Beispiel: gemeinsam Jacke aufhängen, ein kurzer Satz („Papa geht jetzt, bis später“), eine Umarmung oder ein High-Five, dann direkte Übergabe an eine Erzieherin, die ihn sofort ins Spiel holt. So bekommt dein Sohn Sicherheit und der Abschied wirkt nicht bedrohlich. Es kommt hier auch etwas darauf an, ob ihr als Familie und dein Sohn unter den täglichen Abschieden leiden, also ob hier vielleicht Trennungsängste eine Rolle spielen. Ihr könntet hier auch nochmal auf das Kita Team zugehen, und die Situation gemeinsam besprechen. So könnt ihr gemeinsam die beste Lösung für euren Sohn finden.
      Hier auch die Frage an andere Eltern oder Erziehungsberechtigte: Wie geht ihr mit solchen Verabschiedungen um? Das ist besonders im Kleinkindalter ja kein seltenes Thema! Mich würden eure Erfahrungen interessieren.
      Liebe Grüße
      Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

      • Vielen Dank Lea, mein Mann fragt jeden Morgen unseren Sohn wie er sich verabschieden soll. Einmal wird der Papa mit einem Zauberspruch weggezaubert, dann gibt’s ein high five und so weiter. Scheint momentan ganz ok zu funktionieren. Wir haben dem kleinen auch erklärt das es ein Kindergarten ist und da nur Kinder rein dürfen und wir deshalb so schnell gehen müssen..

      • Melanie veröffentlichte etwas Neues vor einem Jahr

        vor einem Jahr (bearbeitet)

        Hallo ihr alle, meine kleine hat heute Geburtstag. Ich wollte eigentlich nur ihre “Freunde” einladen (soweit man das mit 1 Jahr schon sagen kann). Ich hab eine ziemlich Grenzüberschreitende Mutter und bekomme es bei ihr einfach nicht hin nein zu sagen. Hab sie heute Nachmittag eingeladen, das ist dann nach dem anderen Babys. Sie wäre mir stink sauer wenn ich sie nicht einlade. Und natürlich wie könnte es anders sein meine Erwartungen an mich selbst hochschraube weil sie kommt. Zu dem plagt mich dann noch der Muttertag, an dem hatten wir vor 2 Jahren einen Schlimmen Streit (na ja sie hat geredet ich nicht) weil ich ihr erst um 18 Uhr einen schönen Muttertag gewünscht hab, das sei zu spät und jetzt bekomme ich immer schon 2 Wochen vor Muttertag richtige Unruhe. Bin selbst Mama von 2 kleinen.

        Love
        Annalena (Moderatorin), Melissa und 2 others
        3 Kommentare
        • Liebe Melanie,

          es ist total nachvollziehbar, dass dich solche wiederkehrenden Situationen mit deiner Mutter unter Druck setzen, gerade rund um sensible Tage wie Geburtstage oder Muttertag. Du jonglierst gerade viel – zwei kleine Kinder, deine eigenen Grenzen und alte Dynamiken. Umso stärker, dass du es überhaupt reflektierst. Du darfst da auch gut auf dich schauen. Alles Gute euch zum ersten Geburtstag!

          Liebe Grüße

          Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

          • Vielen Dank liebe Annalena

            1
            • View 1 reply
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