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  • Tina27 veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

    vor 2 Monaten

    Aktuelle Situation

    Hallo, meine Beziehung ist ein ewiges Auf und Ab, vor allem seit der Geburt meiner Tochter vor fast 6 Jahren, wobei es mit der Zeit immer schlimmer statt besser wurde. Mein Mann hat schon zwei Mal die Sachen gepackt und zog aus, nach einigen Wochen kam er wieder zurück – was ich natürlich zugelassen habe. Bei seinem ersten Auszug ging es mir wirklich ehr schlecht. Um keinen Preis wollte ich das Konstrukt Familie für meine Tochter verlieren. Mit seinem zweiten Auszug reagierte ich bereits gefasster, der Schmerz den ich fühlte galt eher dem Schmerz meiner Tochter, da sie ihren Vater sehr vermisste. In beiden Trennungsphasen versuchte ich ein Stück von mir selbst wieder zu finden und zurück zu bekommen. Bei beiden Trennungen kam er irgendwann wieder auf mich zu und wollte zurück, er meinte er könne nicht mit mir aber auch nicht ohne mich. Ich fühlte mich dadurch wieder etwas mehr gesehen. Rückblickend betrachtet denke ich, dass er nicht aushalten konnte, dass ich mich selbst wieder wichtiger nehme. Dennoch freute ich mich, wieder eine vermeintlich “intakte” Familie zu haben. Konflikte zwischenmenschlicher Natur versuchte ich zu umgehen, wenngleich mir Dinge nicht gefallen haben. Ich fokussierte mich darauf, dass ich durch die Ehe mein Leben größtenteils leben kann wie ich es möchte, finanzielle Unabhängigkeiten, Möglichkeit in Teilzeit angestellt zu sein und resultierend daraus die Chance mein eigenes Business aufzubauen ohne finanziellen Druck dahinter. Ich würde sagen, es plätscherte so vor sich daher… bis ich vor wenigen Wochen ungeplant schwanger wurde. Ich war zunächst geschockt, dachte mir aber auch – warum eigentlich nicht, ich wollte eigentlich immer ein zweites Kind – er nicht. Und so geschah es, dass er mir klipp und klar sagte, er trägt ein zweites Kind nicht mit. Die Entscheidung für ein zweites Kind bedeutet für ihn eine Trennung. Nachdem ich mir daraufhin einige Wochen Zeit ließ, in der ich mich aktiv mit dem Thema auseinandersetzte, entschied ich mich unter Druck für einen Schwangerschaftsabbruch. Ob diese Entscheidung richtig oder falsch gewesen ist, weiß ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht. Und doch hat sie mich insofern bereits jetzt geprägt, dass mir bewusst wurde welchen Trümmerhaufen von Ehe ich im Prinzip führe, von meiner emotionalen Lage ganz abgesehen. Bewusst wurde mir auch, dass dieser Mann mich emotional so unter Kontrolle hat wie noch keiner zuvor. Zuvor war ich immer die starke Komponente in einer Beziehung, jene die die “Hosen” anhat. Jetzt befinde ich mich in einer Schach Matt Situation und fachlich betrachtet wäre eine Trennung das Richtigste, was es zu tun gilt – auch um meines Egos Willen, aber ich kann mich nicht einfach trennen. Ich sehe immer wieder meine Tochter im Mittelpunkt des Geschehens – mit dem Wissen, dass es für Kinder besser ist eine gesunde Selbstfürsorge zu erleben, als das was ich gerade habe. Dennoch sind meine Empfindungen und Emotionen so wie sie sind und ich bin ratlos.

    Raphael und Nina-Ver
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    • Liebe Tina,

      Deine „Geschichte“ hat mich sehr berührt. Abgesehen von der Schwangerschaft kenne ich deine Situation. Ich habe jahrelang in einer Ehe gelebt, in der ich sehr unglücklich war aber um jeden Preis die Beziehung halten wollte wegen meiner Kinder. Am Ende hat mich mein Mann wegen einer anderen verlassen und ich bin im Nachhinein froh, dass er mir die Entscheidung abgenommen hat. Ich wünsche dir, dass du hier die Antworten auf deine Fragen findest! 🙏🏼

      • Nina-Ver (bearbeitet)

        Liebe Tina, mich hat Deine Geschichte auch sehr gerührt. Ich finde es sehr verständlich, dass Du Dich liebevoll um Deine Tochter kümmern möchtest. Kümmere Dich nur auch gut um Dich! Gerade nach einem Schwangerschaftsabbruch darfst Du Dir Wärme und Geborgenheit gönnen, auch von Deinem Umfeld. Du hast vieles erlebt und Du musst nicht alles auf einmal machen. Gehe in Deinem Tempo, auch wenn es heißt, eins nach dem anderen zu machen. Setz Dich nicht unter Druck, sondern gönn Deiner Seele etwas Ruhe. Das wünsche ich Dir von Herzen.❤️

        Alles Liebe, Nina

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      • ConnyP veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

        vor 2 Monaten

        Hallo,

        mein Name ist Conny und ich komme aus der Nähe von Nordhausen.

        Mein Mann und ich sind seit 30 Jahren zusammen, 26 davon miteinander verheiratet. In den letzten Jahren haben wir immer mal wieder ziemlich starke Auseindersetzungen miteinander. Um diese und mich besser zu verstehen habe ich mich für einen Kurs hier angemeldet.

        Viele Grüße

        Conny

        Saellie und KMJH
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        • Liebe Conny,
          ich finde es stark, dass du genauer hinschauen willst, um nicht nur die Auseinandersetzungen, sondern auch die eigenen Gefühle und Muster besser zu verstehen. Schön, dass du hier bist und dich auf diesen Weg machst.
          Liebe Grüße
          Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

        • Anele veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

          vor 2 Monaten

          Vorstellung

          Hallo ich bin Anele,

          39 Jahre alt geworden und habe manchmal das Gefühl, dass ich gar nicht weiß wohin mit mir.

          “Kurz” zu meiner Geschichte: Ich wurde als kleines Kind häufig wegen irgendwelcher Sachen, die meine Eltern nicht wollten, bestraft, und auch der Popo versohlt (Vater), ich habe das schon ausführlichste mit jemandem aufgearbeitet, aber es hängt immer noch etwas in mir drin. Ich hatte auch gefühlt keine eigene Meinung, vieles was ich machen wollte (auch beruflich) hat meinen Eltern nicht gepasst, und ich habe das oft (warum auch immer) akzeptiert. (Bsp: Ich hatte kurz vor dem ABIdie Idee Jura zu studieren –> Erste Antwort Mama : “Wenn du dann Staatsanwältin wirst, wirst du erschossen”. Sie redet ohne Hirn und Verstand und jegliche Angst um uns ist gefühlt immer präsent (Vorgeschichte zu mir: Sie hatte in der Schwangerschaft mit mir einen schweren Autounfall, aber das verzeiht ihr Verhalten nicht.) Der Leistungsgedanke und auch generell immer das was die anderen von unserer Familie denken war bei meinen Eltern, eigentlich besonders Mutter, hoch (bis heute). Wir Kinder sollten es mal besser haben als sie. Ich habe zwei Schwestern, 5 und 8 Jahre jünger als ich. Die beiden waren eigentlich in der Kindheit immer zusammen. Auch heut noch ist ihre Verbindung gefühlt noch viel enger als mit mir. Sie beide haben ihr erstes Kind im Abstand von 1/2 Jahr bekommen, ich habe dann ein Jahr später nachgezogen. Ich fühle mich oft aus meiner Familie ausgeschlossen und alles sehr oberflächlich und weiß eigentlich nicht wie ich wirklich mit ihnen reden kann und soll. Besonders in den (oberflächlichen) Gesprächen mit meinem Vater bin ich oft noch das kleine Kind und sage nicht wirklich meine Meinung oder gebe ihm Kontra. Ich wünschte mir mehr Tiefe und Verbindung.

          Zu meiner Beziehung, ich war bereits in einer langjährigen Beziehung (14 Jahre, seit , 19. LJ) die dann auseinander gegangen ist, ich war emotional abhängig , habe oft auf ihn gewartet, er hat gemacht was er will, war unterwegs, hat sich nicht an unsere Verabredungen gehalten. Irgendwann erst hat das angefangen, nachdem wir zusammengezogen waren fing das langsam an, am ende kurz Hochzeit, dann Scheidung.

          Jetzt bin ich mit meinem Partner 5 Jahre zusammen, er ist selbständig, war auch schonmal verheiratet, wir haben eine gemeinsame Tochter. Wir beide sind unzufrieden mit der Beziehung, ich fühle mich oft abhängig, er fühlt sich kontrolliert, stört sich daran, dass ich so wenig sage. Ich kann auch schlecht kommunizieren, gefühlt habe ich es nicht gelernt. ich fühle mich nicht mehr frei, aber denke dass es an meiner emotionalen Abhängigkeit liegt. Ich passe mich sehr oft an, aber bin auch oft strikt gegen Dinge. Richtig aufgeblüht bin ich, als ich das eine Jahr Single war. Als es klar war, dass wir zusammen sind, hat sich irgendwas in mir verändert. Streitthema ist oft Haushalt, ich meckerziemlich viel, ihm ist manches für den Moment einfach egal und er will seine Ruhe. Dabei will ich nur Leichtigkeit und eine glückliche Beziehung und ein abwechslungsreiches Leben. Er ist auch Coach und meint, ich habe viele Themen, die ich angehen soll. Das habe ich schon um Teil gemacht, aber bin nicht so wirklich weitergekommen. Das will ich hiermit tun, ich freue mich auf das was kommt und den Austausch und die Reise mit euch. Ich fühle mich oft nicht ich selbst, das würde ich gerne ändern, denn ich weiß wer ich sein kann und diese Person will ich zurück (Das Gefühl, die Kreativität und die Lebenslust wie in meiner Singlezeit). Ich bin gespannt, was ich alles erfahren werden 😊

          Bee66 und Bue
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          • Liebe Anele,

            Ich wünsche dir, dass du die Antworten auf deine Fragen hier findest… wenn du aber schreibst, dass du dich in dem Jahr als Single am wohlsten gefühlt hast, bin ich sicher, dass du hier richtig bist! Liebe Grüße

            • Liebe Anele,
              Es scheint mir so, als hättest du bereits begonnen zu verstehen, wie frühere Erfahrungen bis heute in Beziehungen, im Kontakt mit deiner Familie und auch in deinem Selbstbild nachwirken. Besonders dieses Gefühl, sich anzupassen, die eigene Meinung zurückzuhalten und sich nach mehr Tiefe und echter Verbindung zu sehnen, zieht sich wie ein roter Faden durch deine Erlebnisse. Gleichzeitig spürt man in deinen Worten sehr deutlich, dass du eine klare Sehnsucht hast: dich selbst wiederzufinden, freier zu werden und wieder mehr mit deiner Lebendigkeit, Kreativität und Lebensfreude in Kontakt zu kommen. Auch dein Punkt, dass du von dir sagst, du kannst nicht gut kommunizieren, ist etwas, an dem du sehr gut arbeiten kannst und das kann wirklich sehr viel Verändern in den Erfahrungen, die wir mit unserem gegenüber tagtäglich machen. Ich habe anhand deines Textes schonmal das Gefühl, dass du da schon sehr viel über dich und deine Beziehungen reflektierst, jetzt geht es dann auch darum, diese Gedanken und Gefühle auch nach außen zu kommunizieren zu lernen.
              Schön, dass du dich auf diesen Weg machst und dir erlaubst, genauer hinzuschauen. Ich wünsche dir viele hilfreiche Erkenntnisse, ehrlichen Austausch und Momente, in denen du dir selbst wieder ein Stück näherkommst.
              Liebe Grüße
              Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

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            • Fee_111 veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

              vor 2 Monaten

              Hallo meln Name ist Sarah und ich bin hier, weil ich mich vor kurzem aus meiner Ehe gelöst habe und mich gleichzeitig in einen anderen Mann verliebt habe, der ein Beziehungsvermeiderer ist. Ich bin auf der einen Seite so stark für mich los gegangen und traure mich, mich aus meiner Ehe zu lösen, die nicht mehr gesund war und bin gleichzeitig einem Mann verfallen, der mich zwar auch zu lieben scheint, aber Bindungsprobleme hat. Ich möchte mit diesem Kurs mir selbst eingestehen, dass ich in eoner emotionalen Abhängigkeit bin und mich in diesem Lernfeld einfach unterstützen bei mir zu bleiben und mich nicht zu verlieren. Danke fürs lesen.

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              Jule36, Verlustangst-Alex und 4 others
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              • Fühlt sich an wie meine Geschichte ., Ich fühl Dich,

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                • Ich wünsche dir alles Gute. Es ist ein großer und schwerer Schritt, sich aus einer Ehe zu lösen. Ich drücke die Daumen 👍🏼

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                • Nina-Ver veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

                  vor 2 Monaten

                  Die Beziehungsgeschichte

                  Moin liebe Community,

                  mein Name ist Nina, ich bin Mitte Zwanzig. Seit fast 8 Jahren bin ich mit meinem Freund in einer On-Off-Beziehung. Wir waren Jahre zusammen und manchmal bis zu Monaten nicht. Er konnte jahrelang nach dem On und Off nicht mehr zu unserer Beziehung stehen, sodass Freunde und Familie nichts davon wussten. Nun haben wir vor ein paar Monaten wieder zusammengefunden und uns klar füreinander entschieden. Er will auch dazu stehen und mich in sein Umfeld integrieren.

                  Für mich ist es anstrengend, mich zu binden, denn wenn ich es tue, dann ganz. Über die Jahre hinweg bin ich ängstlicher geworden, ich habe immer wieder Angst, dass es scheitert und aus ist. Darum fühlt es sich an, als bräuchte ich viel Bestätigung. Das ist sehr anstrengend, weil es mit jedem Kontakt über den Tag und die Woche auf und bei weniger Kontakt bergab geht. Außerdem ist er doch immer wieder verneidend: Wenn es ein Problem gibt, höre und sehe ich weniger oder auch mal nichts von ihm. Ich fühle mich dann unsicher und weiß auch nicht, ob und wie er diese Dynamik ändert, denn da braucht es eine Veränderung. Das fühlt sich alles in allem anstrengend und auslaugend an.

                  Ich wünsche mir eine stabile Beziehung, wo er verlässlich da bleibt und ich möchte auch ein stabiles Gefühl in mir selbst haben.

                  Ich wünsche mir, dass mein Freund und ich gemeinsam die Zukunft leben können, von der wir träumen.

                  Ich bin dankbar für eine liebevolle Rückmeldung 🦋

                  Nina-Ver und Dani75
                  3 Kommentare
                  • Liebe Nina,
                    das klingt nach einer sehr anstrengenden und emotional auch sehr fordernden Dynamik für dich. Vor allem, wenn du dir Nähe, Verlässlichkeit und eine gemeinsame Zukunft wünschst, kann dieses ständige Schwanken zwischen Verbindung und Unsicherheit viel Kraft kosten. Wenn ich dich richtig verstehe, scheint dein Wunsch nach einer festen, verbindlichen Beziehung recht klar zu sein, während von seiner Seite immer wieder Rückzug oder Vermeidung kommt. Dadurch entsteht vermutlich genau diese innere Unsicherheit, die dich so stark beschäftigt. Ich hoffe, du findest in dem Kurs die richtigen Impulse für dich, um ein stabileres Gefühl in dir selbst zu fühlen und auch eine schöne Beziehung zu führen.
                    Liebe Grüße
                    Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

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                    • Liebe Nina, Deine Geschichte kommt mir bekannt vor, auch wenn sie bei mir nicht annähernd so lange anhielt…immer wieder war da diese Hoffnung… irgendwann hat es dann endlich Klick gemacht, dass es niemals eine Beziehung sein wird, so wie ich sie mir wünsche…auf Augenhöhe, respektvoll, füreinander da sein… doch auch nach der Erkenntnis habe ich mehrere Anläufe gebraucht, um mich auch tatsächlich zu lösen.

                      Ich wünsche Dir viel Kraft und alles Gute.

                      • View 1 reply
                  • Teresa veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

                    vor 2 Monaten

                    Vorstellung

                    Hallo zusammen,

                    mein Name ist Teresa, 34 aus Berlin.

                    Ich hab als Kind ganz stark unter ADHS gelitten und oft zu hören bekommen, dass ich nicht normal bin oder etwas mit mir nicht stimmt. Das hat sich so sehr festgesetzt, das ich in die Überanpassung gegangen bin, dass bloß niemand mitbekommt, dass ich evtl. anders sein könnte. Das hat sich so verfestigt, dass ich oft Probleme hatte Beziehungen zu führen und wir an den Punkt kamen, dass meine Partner gar nicht wussten wer ich bin. Das habe ich lange nicht verstanden, bis ich durch meinen alten Arbeitgeber ein Coaching angefangen habe, was mir die Augen geöffnet hat. In meinem aktuellen Dating leben schießt es mich emotional ziemlich schnell aus der Bahn, wenn ich keine Antwort bekomme oder die Gefahr besteht, Ablehnung zu erfahren. Tatsächlich komplett egal, ob ich die Person wirklich mag. Hier geht es, nehme ich an, mehr um meine Themen als Kind als um mein Date. Das würde ich wahnsinnig gerne ändern, weil es sehr anstrengend ist und ich es gerne lösen möchte.

                    Freue mich euch alle kennenzulernen.

                    • Liebe Teresa,
                      Es klingt, als seist du in deiner Reflexion schon einen großen Schritt gegangen und hättest begonnen zu verstehen, woher viele deiner Reaktionen kommen. Gerade die Verbindung zwischen frühen Erfahrungen und heutigen Beziehungsmustern zu erkennen kann total wertvoll und Augen-öffnend sein. Schön, dass du hier bist und etwas verändern möchtest.
                      Liebe Grüße
                      Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

                    • Steffi89 veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

                      vor 2 Monaten

                      Hallo Zusammen,

                      ich bin Steffi, 36 Jahre jung, komme aus dem schönen Leipzig und bin hier um endlich die Muster meines ängstlichen Bindungsstils zu durchbrechen. Zur Unterhaltung meiner Freunde und zum Leidwesen meiner Therapeutin habe ich eine turbulente Datinghistorie hinter mir. Dazu zählen unter anderem 2 emotional und körperlich missbräuchliche Langzeitbeziehungen und diverse Fehltritte und viel Missbrauch dazwischen. Ich durfte neben vielen Gewalterfahrungen auch bereits diverse toxische Bindungsstile und persönlichkeitsgestörte Partner (Narzissten, Vermeider, emotional nicht verfügbare, uvm.) kennenlernen. Leider habe ich auch mein ganzes Leben lang immer wieder sexuellen Missbrauch in allen Facetten erfahren. Nach so vielen Jahren an Fehltritten habe ich mir natürlich bereits vor langer Zeit die Frage gestellt, welchen Anteil ich daran trage. Ich wurde in meinen frühen Zwanzigern mit einer BPS diagnostiziert und habe seit dem sehr viel an mir gearbeitet. Aktuell bin ich auch seit 2 Jahren in einer Verhaltenstherapie. Obwohl ich schon sehr viele Erfolge verzeichnen konnte und seit letztem Jahr auch endlich genau das Leben lebe, was sich richtig für mich anfühlt, habe ich dennoch im Bereich Beziehungen immer wieder die gleichen Probleme. Ich schaffe es nicht aus alten Mustern und Dynamiken heraus zukommen und ich denke, dass es daran liegt, dass ich jedes Mal aufs Neue viel zu schnell in emotionale Abhängigkeit gerate. Ich möchte nicht misstrauisch, verbittert oder allein sein. Ich möchte ich bleiben und aus vollem Herzen lieben. Aber ich muss lernen dies in einem gesunden Rahmen zu tun, Grenzen zu setzen und mich zu schützen. Darum bin ich hier. Ich möchte nicht mehr abhängig sein von externer (männlicher) Validierung. Ich möchte meinen Selbstwert stärken. Ich möchte einfach nicht mehr länger wiederholen, was mir bisher nur Schmerz gebracht hat. Auch wenn ich die Diagnosekriterien der BPS schon seit einigen Jahren nicht mehr erfülle, habe ich dennoch das Gefühl, dass es für Menschen wie mich, mit einem kaum vorhandenen Gefühl für das eigene Selbst und einem zutiefst instabilen Kern besonders schwer ist, hier eine Veränderung herbei zuführen. Ich hoffe dieser Kurs kann mir auch nur ein bisschen helfen, sodass ich vielleicht endlich glücklich (auch mit mir alleine) werden kann.

                      Hummelchen, Nina-Ver und 2 others
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                      • Liebe Steffi,

                        was ich in deinem Text sehr deutlich sehe, ist eine lange Geschichte von verletzenden Beziehungserfahrungen, die dein Bindungssystem geprägt haben und gleichzeitig viel Reflexionsfähigkeit und echte Veränderungsarbeit über Jahre hinweg. Das ist wirklich beeindruckend.

                        Nach wiederholtem Missbrauch und instabilen Beziehungen kann sich intensive Nähe schnell „richtig“ anfühlen, auch wenn sie objektiv nicht gut für dich ist. Das zeigt, dass dein System sehr sensibel auf Bindungssignale reagiert. Vielleicht wird es für dich im Prozess darum gehen langsamer zu werden und früh zwischen Intensität und echter Stabilität zu unterscheiden.

                        Liebe Grüße

                        Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

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                      • Eli veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten

                        vor 3 Monaten

                        Vorstellung

                        Hallo zusammen!

                        Ich bin Eli, 25 Jahre alt und Studentin. Ich komme ursprünglich aus Schleswig-Holstein, bin aber öfter mit meiner Familie umgezogen und wohne seit Beginn meines Studiums in Bayern.

                        Ich habe bisher leider wenig gute Erfahrung mit Männern gehabt. Ich hatte eigentlich noch keine richtige Beziehungen und befinde mich jetzt schon zum zweiten Mal in einer typischen “situationship dynamik”. In der Aktuellen befinde ich mich seit jetzt einem Jahr und habe von Anfang an darunter gelitten. Ständig an die Person gedacht, Situationen überdacht und mir irgendwas vorgestellt und innerlich unglaublich viel Unruhe verspürt. Ich habe das Gefühl oft einen Kampf zwischen Kopf und Herz, wahrscheinlich eher zwischen Sonnen- und Schattenkind, zu führen. Ich habe intellektuell so viel verstanden, schaffe es aber emotional noch nicht mich zu lösen.

                        Ich spüre überwiegend Trauer, sehr selten kommt die Wut.

                        Die Situation ist unglaublich frustrierend und ich weiß, dass sie mir nicht gut tut und ich eigentlich mehr verdient habe. Mein inneres Kind schreit aber, dass ich das brauche. Und dass diese Person die erste ist, die mir das Gefühl gibt von einem Mann gesehen zu werden. Das macht es für mich sehr schwierig mich davon zu lösen. Mir fehlt das Vertrauen darin, dass ich eine andere Person kennenlerne die mir Sicherheit gibt ohne das ganze Gefühlschaos und mich will, für mich.

                        Ich spüre dass insbesondere im Bezug auf Männer mein Selbstwert sehr gering ist.

                        Daher hoffe ich, dass ich hier einiges lernen kann 🙂

                        LG

                        Eli

                        Dijana, Nina-Ver und 3 others
                        2 Kommentare
                        • Mimi2026 (bearbeitet)

                          Hallo Eli,

                          Ich bin jetzt fast 50 und behaupte, dass mein Selbstwert schon viel viel größer geworden ist. Mit Mitte 20 war das noch nicht so. Mit mehr Lebenserfahrung wirst Du sicherer und wirst wissen, was Du brauchst und was nicht. Das hat einfach etwas mit Erfahrung zu tun. Es nützt nichts, dass Dir das jemand sagt; selbst erleben, ist das Wichtigste.

                          Früher war ich sehr unruhig, konnte nicht alleine sein. Wollte täglich unterwegs und unter Leuten sein. In den letzten 13 Jahren habe ich genau das gelernt.

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                          • Liebe Eli,

                            Was du beschreibst, klingt tatsächlich wie eine sehr typische Dynamik in „Situationships“, vor allem wenn gleichzeitig ein starkes Bedürfnis nach gesehen werden, Bindung und Sicherheit da ist. Dass du innerlich stark beschäftigt bist, viel grübelst und emotional zwischen Nähe und Schmerz schwankst, passt sehr gut zu einer Bindungssituation, die unklar ist und deshalb dauerhaft dein System aktiviert hält.

                            Dein Kopf hat die Situation offenbar schon gut durchschaut. Du erkennst, dass es dir nicht guttut und dass du eigentlich etwas Stabileres verdienst. Das Schwierige liegt, wie du selbst sagst, nicht im Verstehen, sondern im emotionalen Loslösen.

                            Dass überwiegend Traurigkeit da ist und Wut kaum zugänglich, ist ebenfalls nicht ungewöhnlich. Wut wäre die Emotion, die eigentlich Grenzen und Distanz unterstützen würde. Wenn diese schwer zugänglich ist, bleibt man häufiger im Festhalten und im inneren Hoffen.

                            Ich denke, Viele die hier sind, können deine Gedanken und Gefühle teilen und der Kurs ist eine gute Möglichkeit daran zu arbeiten. Schön, dass du hier bist und diesen Weg mit uns gehen möchtest.

                            Liebe Grüße

                            Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

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                          • Mace veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten

                            vor 3 Monaten

                            Etwas über mich 🙂

                            Hallo liebe Community!

                            Ich bin Maike, 52 Jahre alt und freue mich auf konstruktiven, inspirierenden, unterstützenden Austausch hier.

                            Ich selbst bin in einem familiär-liebevollen Umfeld, allerdings mit zwei traumatisierten und psychisch hochgradig instabilen Adoptivgeschwistern, aufgewachsen. Die Situation hat uns als Familie oft vor Herausforderungen gestellt und mich als große Schwester sehr geprägt. Ich habe in diesem Umfeld früh „gelernt“ Verantwortung für andere und deren Gefühle zu übernehmen. Und ich habe Glaubenssätze etabliert, die mir heute noch immer auf der Beziehungsebene im Wege stehen.

                            Heute, als erwachsene Frau, stelle ich meine eigenen Bedürfnisse oft hinten an, insbesondere in meiner derzeitigen Partnerschaft, übernehme lieber Verantwortung für meinen Partner und seine Gefühle, als für mich selbst und kommuniziere meine eigenen Grenzen nicht klar. Vermeintlich um zu stabilisieren.

                            Ich fühle mich seit Jahren mit meinen Mustern und Glaubenssätzen gefangen in dieser Beziehung zu einem psychisch sehr instabilen Mann und suche nach einem Weg mich in oder auch aus der Beziehung zu befreien. Mehr Verantwortung für mich zu übernehmen. Klarer zu werden. Als Unterstützung auf diesem, meinem Weg habe ich mich zum Kurs „Wenn Liebe weh tut…“ angemeldet und bin nun hier :)…

                            Saellie, Dijana und 2 others
                            2 Kommentare
                            • Liebe Maike,

                              das, was du beschreibst, klingt nach einem erlernten Muster von früher. Du hast Verantwortung für andere zu übernommen und die eigenen Bedürfnisse dabei zurückgestellt. Das war in deinem familiären Kontext wahrscheinlich auch eine sinnvolle Anpassung.

                              Heute zeigt sich genau diese Stärke gleichzeitig als Belastung in Beziehungen. Du stabilisierst, trägst, regulierst und verlierst dabei dich selbst aus dem Blick. Das Erkennen dieses Musters ist sehr wichtig und das hast du bereits getan. Wichtig ist, dass das was gelernt wurde in der Regel auch verlernt oder verändert werden kann durch Einsicht und wiederholte Erfahrungen im Handeln. Ich bin mir sicher, dass der Kurs dir viele wichtige Impulse mitgeben kann.

                              Schön, dass du hier bist und willkommen bei uns!

                              Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

                              • Dankeschön, liebe Annalena! Die ersten zwei Module haben mir auf jeden Fall schon gute und wichitge Impulse gegeben…

                              • Liebe Community,

                                heute Abend um 18:00 ist es wieder so weit: „Themen vertiefen & sich vernetzen – moderierte Gesprächsrunde” – Thema: Glaubenssätze mit Julia.

                                Den Link dazu findet ihr im Veranstaltungskalender.

                                Ich freue mich schon auf den Austausch und auf Fragen.

                                Bis hoffentlich heute Abend

                                Julia Tomuschat

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