Fine87 veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten
Hallo ihr Lieben,
es fällt mir schwer, mich so öffentlich zu äußern, aber ich versuche es mal (auch als Übung):
Ich bin 39 und lebe in Berlin. Für mich waren Beziehungen schon immer schwer, weil ich sehr ängstlich gebunden bin, ständig mit Verlustangst zu kämpfen hatte und mich immer wieder auf emotional nicht verfügbare Männer eingelassen habe. Meine letzte richtige Beziehung ist jetzt 1,5 Jahre her und das war so eine ungesunde Dynamik aus Drama und Abhängigkeit, dass sie mich bis heute festhält. Zusammen mit Arbeitsthemen hat es dazu geführt, dass ich mittlerweile seit 5 Monaten mit einer depressiven Episode krankgeschrieben bin, aus der ich mich jetzt so langsam raus kämpfe und wieder zurück ins Leben will. Ich hoffe, dass dieser Kurs und die Community mir hilft, nicht wieder in die gleichen Muster zu fallen.
Liebe Grüße,
Fine
Summergirl1987 und christina_haupt3 KommentareWeitere Kommentare anzeigenHallo Fine,
danke erst Mal fürs Vertrauen und teilen. Ich kann dich da in einigen Punkten gut nachvollziehen. Es ist sicherlich nicht leicht, wenn zu emotional Themen und einem Grundbedürfnis nach Verbindung noch die alltäglichen Herausforderungen des Lebens hinzu kommen. Hoffe du findest hier Hilfe und erfährst Heilung.
1Ich kenne sowas auch sehr gut.
Fühl dich nicht allein.
Bin 38 und kenne es ähnlich.
LG
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christina_haupt veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten
Meine Situation
Liebe alle,
ich bin seit Jahren in einer komplizierten Beziehungssituation, habe mehrere Beziehungen gleichzeitig geführt, von denen sich keine ganz stimmig angefühlt hat, aber ich habe mich schnell sehr abhängig gefühlt, die Partner idealisiert und mir nicht eingestehen dürfen, dass ich kaum mehr weiß wer ich eigentlich bin. Meine Partner waren dabei immer monogam und ich würde mich eigentlich auch so bezeichnen. Ich leide seit Jahren unter Ängsten (hypochondrische, Trennungs-/ Verlustängste) und Panikattacken. Die Beziehung, die ich suche ist eindeutig eine ‘verstrickte’, auch wenn ich rational weiß, dass das nicht gut ist.
Nun stecke ich gerade in einer unfreiwilligen Trennung von einem solchen Menschen (eben aufgrund meiner Situation) und bin am verzweifeln.
Du wirst deinen Weg noch finden. Meine Idee wäre, dass du erst mal bei dir schaust, was dir wichtig in einer Beziehung ist und wovor du Angst hast, weil du dich nicht festlegen willst.
Ich hoffe, dass du deinen inneren Weg findest .
1Liebe Christina,
danke dir für deine Offenheit, das ist sehr ehrlich und zeigt, wie sehr du dich schon mit dir auseinandersetzt. Was du beschreibst, hat eine klare innere Logik: Dieses starke Anziehen, Idealisieren und schnelle Abhängigwerden ist oft kein „Zufall“, sondern ein tief verankertes Bindungsmuster. Und die Sehnsucht nach einer „verstrickten“ Beziehung ist meist der Versuch, etwas Altes endlich zu lösen, auch wenn es sich gleichzeitig oft schmerzhaft anfühlt. Die Trennung jetzt fühlt sich vielleicht deshalb so extrem an, weil nicht nur die Person fehlt, sondern auch die emotionale Intensität und die Hoffnung. Gleichzeitig liegt genau hier auch dein Wendepunkt: Du siehst, dass dieses Muster dir nicht gut tut und möchtest raus. Jetzt geht es darum, zu verstehen, was dich so stark bindet und wie du aus diesen Teufelskreisen herauskommst, hin zu mehr Stabilität. Ich hoffe, der Kurs kann dich dabei unterstützen, diese Dynamik zu durchbrechen und wieder mehr bei dir anzukommen.
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀1
Funkensprueherin veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten
vor 3 Monaten (bearbeitet)
Hallo, ich bin Ines und gerade 55 geworden .
Beziehung war und ist immer kompliziert und ich werde immer als zu anstrengend empfunden, was mich dann wieder mein Selbstwertgefühl kostet. Ich strenge mich dann immer wieder sehr an, um zu gefallen und das ist für mich mega anstrengend , aus diesem Teufelskreis würde ich gerne raus!
Hallo Ines,
das klingt wirklich sehr anstrengend, was du da beschreibst. Dieses Gefühl, „zu anstrengend“ zu sein, trifft verständlicherweise einen wunden Punkt im Selbstwert. Und dann passiert genau das, was du schilderst: Man beginnt, sich anzustrengen, sich anzupassen, in der Hoffnung, endlich „richtig“ zu sein.
Ich hoffe, dass du hier im Kurs lernst, dich und deine Muster besser zu verstehen und aus dem Teufelskreis auszusteigen.
Schön, dass du bereit bist, dich mit dir auseinanderzusetzen.
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
Kizombera veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten
Hallo, mein Name ist Claudia.
Ich habe in meinem Leben immer wieder schwierige Beziehungen mit Männern erlebt. Obwohl ich eigentlich unabhängig und stark bin, merke ich, dass ich mich emotional oft abhängig fühle. Das macht es für mich besonders schwer, mich wirklich frei und sicher in Beziehungen zu fühlen.
Auch in meinen Freundschaften und in meiner Familie habe ich häufig das Gefühl, keine Priorität zu sein. Es scheint, als gäbe es immer etwas oder jemanden, der wichtiger ist als ich. Dieses Gefühl verletzt mich und lässt mich manchmal daran zweifeln, welchen Platz ich im Leben anderer Menschen habe.
Ich wünsche mir, gesehen, geschätzt und als wichtig wahrgenommen zu werden – nicht nur in Beziehungen, sondern auch in meinem Umfeld.
Ich hoffe, dass dieser Kurs mir dabei helfen kann.
Weitere Kommentare anzeigenLiebe Claudia, das hast Du sehr schön ausgedrückt: dass es immer etwas oder Jemanden zu geben scheint, der wichtiger ist als man selbst. Und man fängt an zu zweifeln. In meiner Ehe erlebe ich eine andere Dynamik, aber im Freundes- und Bekanntenkreis geht es mir ähnlich. Ich frage mich aber mittlerweile, ob das wirklich so ist, oder ob ich es nur so wahrnehme; und wenn es so ist, was daran mein Anteil sein mag. Ich bin gespannt, was wir im Kurs entdecken und wünsche Dir, dass Du Klarheit und einen Weg für dich findest, der Dir da hinaushilft!
3Liebe Claudia,
Ich verstehe dich total. Mir geht es irgendwie sehr ähnlich. Toll, dass du dich öffnest. Das gibt mir auch gerade viel Mut und Zuversicht, dass es doch irgendwann klappt. Seit fast 12 Jahren hab ich mich nicht mehr so viel mit mir selbst befasst wie jetzt. Und ich glaube das ist genau der richtige Ansatz. Erst wir und dann können wir schauen…
🌺
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SinaColada veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten
vor 3 Monaten (bearbeitet)
Raus aus der Schleife
Hi, ich heiße Sina, bin 43 Jahre alt und bereits seit 18 Jahren in einer Achterbahn-Beziehung. Mein Mann scheint emotional instabil und rastet regelmäßig wegen Kleinigkeiten unverhältnismäßig aus (Brüllen, Schuldzuweisungen, Beleidigungen). Dazwischen ist alles rosig und er scheint der ideale Teamplayer und Partner:-0
Wir haben 2 Kinder zusammen und vor ein paar Monaten habe ich ihm gesagt, dass ich mich trennen möchte. Leider sieht er das nicht ein und kämpft für unsere Beziehung.
Ich suche nun jede Unterstützung um aus dieser Beziehung endlich heraus zu kommen, idealerweise ohne Rosenkrieg, unserer Kinder wegen..
Freu mich auf den Austausch mit Euch!
Weitere Kommentare anzeigenLiebe Sina, Danke für deine Offenheit, deine Situation mit uns zu teilen. Ich will nicht behaupten, dass ich alles genauso kenne (dafür kenne ich deine/eure Situation ja auch zu wenig). Aber vielleicht hilft es dir schon ein bisschen, wie auch ich die Erfahrung machen durfte: dass es dir erst mal gut tut, wenn dir jemand sagt: Ich hab ähnliches erlebt und ich wünsche dir Kraft!
1Liebe Sina, nach deiner ersten Schilderung frage ich mich, ob mein Mann einen Zwillingsbruder hat – es kommt mir arg bekannt vor… Erstmal mein Kompliment, dass Du den Wunsch nach Trennung ausgesprochen hast; ich stelle mir das aufgrund meiner eigenen Erfahrung schwierig vor, also: gut gemacht! 👍 Ansonsten hängen wir auch da an augenscheinlich an dem gleichen Punkt: wie den finalen Schritt gehen? Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, und ich bin sicher, wir finden hier den Mut zur Umsetzung! 🙏
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Summergirl1987 veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten
Ich bin Tina , 38 Jahre alt aus dem Norden Deutschlands ( Schleswig Holstein).
Ich bin hier, weil ich eine toxische 12 jährige Beziehung hinter mir habe, aus der 2 Kinder entstanden sind.
Momentan führe ich einen heftigen Rosenkrieg mit meinem Exmann( noch nicht geschieden, aber Scheidung eingereicht).
Ich habe in der Trennung leider 2 Männer kennen gelernt, wo es sich am Anfang alles toll und richtig angefühlt hat. Es aber jedes Mal darauf hinaus lief, dass es nicht das richtige war .
Ich bin froh hier sein zu können und aus euren Erfahrungen Erkenntnisse, Erfahrung und Klarheit zu bekommen, was bei mir anders laufen sollte.
Ich habe schon einiges in den letzten Monaten über mich heraus gefunden, allerdings weiß ich selbst noch nicht, wie ich die Information richtig umsetzen kann. Wie ich z.b wieder stabil werde und meine Muster und Prägungen auflösen oder verändern kann etc.
Ich hoffe, dass wir alle hier unseren Weg finden und gemeinsam stärker werden und eine Klarheit darüber erlangen, was wir ändern können.
Liebe Tina,
Du bist gerade in einer Übergangsphase, in der dein System noch sortiert, was es eigentlich braucht. Du hast schon einen ganz entscheidenden Schritt gemacht: Du fängst an deine Muster zu verstehen und viel über dich herauszufinden. Der nächste Schritt ist jetzt, die Muster im Alltag anders zu leben. Das bedeutet, dich Schritt für Schritt emotional zu stabilisieren, nicht sofort in neue Dynamiken „reinzurutschen“ und dir selbst mehr Zeit zu geben, wirklich bei dir anzukommen. Gerade nach so intensiven Erfahrungen kann es hilfreich sein, erstmal wieder eine stabile Basis in dir selbst aufzubauen. Ich hoffe, der Kurs kann dir dabei helfen, diese Brücke zu schlagen, vom Verstehen ins Verändern.
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀1
Sunny7679 veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten
“Muss Liebe immer sooo wehtun?” oder ist das was ganz anderes?
Hallo zusammen,
mein Name ist Christiane und ich lebe hier im schönen Schwarzwald. Ich lebe seit 10 Jahren in einer Partnerschaft mit sehr vielen Auf und Abs. Vor 5 Jahren bin ich in meine eigene Wohnung gezogen, letztes Jahr wollte ich mich trennen (habs nicht geschafft) und jetzt bekomm ich einen Heiratsantrag (was mich plötzlich sehr eingeengt hat). Eigentlich wollten wir wieder zusammenziehen, aber 1. haben wir bis jetzt nichts gefunden und seit 2 Wochen ist komplette Funkstille. Mein Partner hat das Talent mich immer an meine tiefsten Verletzungen aus meiner Kindheit zu führen. Er motzt, dann bin ich wegen allem Schuld (dass ich nicht hinter ihm stehe, mit anderen mehr Spass hab als mit ihm …) und dann kommt die grosse Schweigephase, das momentan seit 2 Wochen. Ich spüre so deutlich, dass ich das so nicht mehr möchte, aber ich kann den endgültigen Schritt nicht gehen. Das ist wie ein Verlassensein, Sicherheitsverlust, Existenzängste, … hab keine Energie mehr für das. Ich bin seit 1nem Jahr auf Raumsuche für ne Ganzheitliche Praxis. Ich finde nichts bzw. 5 vor 12 sagt der Vermieter ab, oder es wird sooo schwer auch finanziell, dass ich absag. Am Wochenende hatte ich ein Gespräch mit ner Freundin, die zu mir sagte: “Deine ganze Energie hängt in dieser Partnerschaft, da ist gar kein Platz für ne tolle Praxis. Das Universum sorgt dafür.” Nachdem ich alles so hinterdenkt hab, was ich nicht richtig gemacht hab oder woran es hängt. Hmmmm, ja das kann ich mir tatsächlich vorstellen. Und die andere Freundin frägt mich gestern, ob ich meinen Partner Liebe und da sagte ich: “momentan fühle ich nichts, ausser Schwere und Verspannung oder ist es emotionale Abhängigkeit!” Jaaa, ich war sooo verliebt. Und es immer wieder so, dass ich Schmetterlinge im Bauch hab. Schliesslich wollten wir ja auch zusammen Kinder. Was leider nie geschehen ist.
Jetzt bin ich 46 und denk mir: “mein Leben ist JETZT, ich habe keine Zeit für solche zermürbenden Spiele!” Aber ich weiss gerade nicht wie ich weiterkomm. Bin nur unendlich traurig und mein Alltag ist sehr anstrengend. Ich bin so dankbar, dass ich mich in meinem Umfeld sooo getragen fühlen darf und dass plötzlich, wenns mir so dreckig geht so viele wundervolle Menschen da sind.
Danke fürs Teilen. Was ich noch nie so öffentlich gemacht habe.
Ich freue mich auf die Zeit mit Euch. Auf eine tollen Prozess mit viel Klarheit, Vertrauen, Sicherheit, Stabilität und Liebe zu uns selbst.
Weitere Kommentare anzeigenDu wirst es schaffen und glaub an dich. Ich bin in einer ähnlichen Situation. Allerdings habe ich es nach 12 Jahren und 2 Kindern erst geschafft zu erkennen, dass mir mein Partner nicht gut tut. Ich hoffe sehr, dass wir alle hier lernen, wie man sich selbst treu bleibt und sein wahres Glück findet. Ich schicke dir ganz viel Kraft . Lg
Ich schicke dir eine Umarmung. Kann gut nachvollziehen, wie sich das anfühlen muss. Am Ende des Tages erinnert man sich, dass man immer wieder Zukunftsvisionen hatte, die will man nicht loslassen, auch wenn die Vernunft was anderes sagt. Es ist so verwirrend. Ich bin gerade auch in einer Funkstille (Trennung?), fühle mich schuldig, obwohl ich mein Bestes gebe (aber zugegeben gar nicht perfekt bin). Ich habe das Gefühl ich kann weder ganz mit, aber überhaupt nicht ohne meinen (Ex)Partner
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Rika veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten
Hallo Zusammen,
ich bin Rika, 46 Jahre alt, lebe seit 6 Jahren in Oberbayern. Gebürtig komme ich aus NRW, spreche auch nach wie vor kein bayrisch 🙂
Ich bin seit 14 Jahren in einer Beziehung und merke, dass ich mich emotional sehr abhängig gemacht habe und da auch nicht rauskomme bzw. ich kann mir auch gar nicht mehr vorstellen ohne meinen Partner zu sein. Ich frage mich immer wieder, warum ich mich nicht lösen kann. Ist es meine Angst vor dem allein sein oder doch noch irgendwie “Verliebtheit” nur anders als früher. Fühle mich mit ihm verbunden und wir erleben schöne Momente und reisen gerne zusammen, können auch gute Gespräche haben. Es gibt aber Momente, da fühle ich mich nicht verstanden und es werden wiederholt Grenzen überschritten (kommt irgendwann nachts nach Hause, trinkt regelmäßig Alkohol alleine). Da bricht alles zusammen und ich fühle mich leer und einsam und weiß, dass es so nicht weitergehen kann. Manchmal sehe ich Parallelen zur Beziehung meiner Eltern.
Mein Muster ist leider, dass ich viel auf mich beziehe, Fehler bei mir suche und nicht an mich glaube, sondern Bestätigung von aussen suche. Davon mache ich mich sehr abhängig, auch im Job. Funktionieren kann ich gut.
Mein Ziel ist es, Schritt für Schritt zu lernen, mehr “ich selbst” zu sein, ohne leisten oder gefallen zu müssen, für mich einzustehen ohne zu zweifeln und mich nicht mehr von anderen abhängig zu machen. Ich möchte auch mit mir gut und zufrieden sein können. Deshalb bin ich hier.
Weitere Kommentare anzeigenLiebe Rika, ich fühle sehr mit, wenn du sagst “mein Muster ist leider, dass ich viel auf mich beziehe, Fehler bei mir suche und nicht an mich glaube, sondern Bestätigung von aussen suche.” Genau da stehe ich auch.
Und auch die Parallelen zur Beziehung der Eltern. Das ist immer etwas, das ich nicht wollte und trotzdem manifestiere ich dieselbe Situation. Meine Eltern haben sich nie getrennt, aber auch keine “richtige” Beziehung mehr, mein Vater hatte immer wieder jahrelange Liebesbeziehungen außerhalb, die aber immer im Sand verlaufen sind. Er war (ist heute noch!) immer auf der Suche nach der großen Liebe. Es ist verwirrend. Ich möchte es anders machen.
Hallo Rika,
danke fürs Teilen deiner Erfahrungen. Ich kenne es gut, nur zu funktionieren und die eigenen Bedürfnisse hintenanzustellen. Ich wünsche dir, dass du Schritt für Schritt herausfindest, was dir gut tut und das dann umsetzen kannst.- Weitere Kommentare anzeigen
Kristina veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten
Vorstellung: Auf der Suche nach Klarheit zwischen Bindung und Autonomie
Ich bin 57 Jahre alt, lebe in der Schweiz und blicke auf eine Lebensgeschichte zurück, die stark von früher emotionaler Vernachlässigung und einem sehr leistungsorientierten, strengen Elternhaus geprägt war. Lange Zeit definierte ich meinen Wert über Gehorsam und das Erfüllen hoher Erwartungen.
Diese Muster spiegelten sich auch in meiner 20-jährigen Ehe wider: Ich investierte übermässig viel Energie, um die Liebe eines bindungsvermeidenden Partners zu gewinnen – bis zur totalen Erschöpfung und der schliesslichen Trennung vor 12 Jahren. Ich bin Mutter von zwei erwachsenen Kindern, von denen eines noch bei mir wohnt.
Seit einigen Jahren erlebe ich in einer neuen Partnerschaft zum ersten Mal bedingungslose Liebe, emotionale Geborgenheit und echte Unterstützung. Doch seit mein Partner vor einem Jahr bei mir eingezogen ist, stecke ich in einem Dilemma: Während ich früher um Nähe kämpfen musste, verspüre ich nun plötzlich ein starkes Bedürfnis nach Distanz und den Freiraum, den ich in den Jahren des Alleinlebens schätzen gelernt habe.
Ich beobachte bei mir vermeidende Tendenzen und hinterfrage – begleitet von Schamgefühlen – die Passung unserer Beziehung. Es herrscht zwar viel Harmonie, aber es fehlt mir an gemeinsamer Initiative und Lebendigkeit.
Meine Erwartung an den Kurs:
Ich möchte Klarheit darüber gewinnen, ob dieses Gefühl der Beengung und Langeweile ein Zeichen für fehlendes Entwicklungspotenzial unserer Beziehung ist oder ob es meine persönliche Entwicklungsaufgabe ist, Nähe zuzulassen, ohne mich selbst zu verlieren. Ich möchte auch verstehen, wie wir aus der reinen Harmonie in eine lebendige, gemeinsame Entwicklung finden können.Weitere Kommentare anzeigenHi, ich kann mich deinem Wunsch nach Klarheit nur anschließen, also, machen wir uns auf den Weg, Glück auf
1Ich kann euch beiden nur so zustimmen: “KLARHEIT” ist mein aktuelles Lieblingswort. Weil ich mir Klarheit so sehr wünsche und ich gewillt bin, alles dafür zu tun un zu investieren. Deshalb sind wir wohl hier. Ich wünsche es euch und uns!
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Kerstinchen veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten
Hallo zusammen!
Ich heiße Kerstin und lebe in Mainz. Ich habe mich zum Online-Kurs “Wenn Liebe wehtut – Raus aus der emotionalen Abhängigkeit” angemeldet, da ich in den letzten Jahren leider immer wieder in ungesunde Beziehungsmuster geraten bin und darunter sehr leide. Es ging mir teilweise so schlecht, dass es schwierig war, meinen Alltag zu bewältigen und an etwas anderes zu denken, weil ich großen Liebeskummer hatte. Offensichtlich ziehe ich die falschen Männer an und finde den Typ Mann interessant, der nicht zu mir passt bzw. mir nicht das geben kann, was ich brauche, um in einer Beziehung glücklich zu sein. Dies möchte ich zum Einen reflektieren und zum Anderen möchte ich mich (und meinen Selbstwert) so stabilisieren, dass keine andere Person mehr die Macht darüber hat, meine Gefühlslage so extrem zu beeinflussen.
Weitere Kommentare anzeigenDu sprichst mir aus der Seele. Ich treffe auch gerade nach meiner Trennung von einer 12 jährigen toxischen Beziehung leider auch nur Männer, die es nicht ernst meinen oder emotional nicht verfügbar sind. Ich hoffe, dass wir hier den richtigen Weg finden und Klarheit und Stabilität.
1Hallo Kerstin,
ich habe mich gerade aus der gleichen Situation heraus angemeldet, da ich wiederkehrende Muster in meinen Beziehungen erkenne und nun an meinem Anteil an der Geschichte arbeiten möchte, um meine Beziehung und mein Wohlfühlen zu verbessern.
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