Francesca veröffentlichte etwas Neues vor 10 Monaten
Anhaltender Liebeskummer
Liebe Psychologinnen und Kursteilnehmer (Kurs Beziehungen auf Augenhöhe abgeschlossen),
seit ich von meinem Freund verlassen wurde vor 2 Monaten (nachdem die Beziehung von Verlustangst von mir geprägt war, sie ging nur 4 Monate, aber ich war sehr verliebt, dies ist mir mit meinen 50 Jahren lange nicht passiert) wird meine Sehnsucht nach ihm und nach seiner (oder einer) Liebe momentan schlimmer anstatt besser.. ich funktioniere, aber fühle mich fast depressiv. Im Alltag ziehe ich mich zurück und würde so gerne neue positive Dinge erleben, auch gerne neue Männer kennenlernen, habe aber nicht die Offenheit oder Energie dafür. Ich habe das Gefühl, festzustecken.
Habt ihr Ideen, wo ich weiter ansetzen kann?
Lilith5 KommentareWeitere Kommentare anzeigenLiebe Francesca, ich kenne das auch sehr gut. Mir hilft da sehr, den Schmerz immer wieder rauszulassen, zuzulassen und herauszuweinen. Und manche Prozesse lassen sich leider nicht beschleunigen, sondern müssen durchlebt werden und brauchen Zeit. Bei dauert das auch länger als bei anderen. Ganze liebe Grüße Doris
2Liebe Francesca,
Nach einer Trennung, besonders wenn echte Verliebtheit und Verlustangst im Spiel waren, ist es völlig normal, dass die Sehnsucht erst stärker wird, bevor es leichter wird. Dein Bindungssystem sucht gerade Sicherheit, nicht unbedingt genau diesen Mann. Du bist also nicht „festgesteckt“, sondern mitten in einem emotionalen Prozess, den dein Körper und dein Herz erst verarbeiten müssen.
Vielleicht hilft es dir, den Fokus zuerst darauf zu legen, dein inneres System zu beruhigen: kleine Selbstfürsorge-Momente, Atemübungen, kurze Spaziergänge, ein Treffen mit jemandem, der dir guttut. Es muss nicht gleich darum gehen, neue Männer kennenzulernen. Oft braucht man erst wieder innere Stabilität, bevor man sich nach außen öffnen kann. Sei sanft mit dir: Zwei Monate sind kaum Zeit, und Traurigkeit oder Rückzug bedeuten nicht, dass etwas falsch läuft, sondern dass du heilst.
Du hast geliebt, du hast dich geöffnet. Das spricht für deine Tiefe, nicht gegen dich. Gib dir Raum, und nimm kleine Schritte.
Liebe Grüße
Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
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Oli veröffentlichte etwas Neues vor 10 Monaten
Hallo alle,
Ich bin neu hier. Mein Name ist Olivia, ich bin 38 Jahre alt und habe 3 kleine Kinder. Mit dem Muttersein habe ich gemerkt, wie schlecht mein Zugang zu mir selbst ist, zu meinen Gefühlen und Bedürfnissen. Und wie es mir zunehmend schwerer fällt, einfühlsam auf meine Kinder einzugehen, sie so zu begleiten wie sie es brauchen und verdienen. Daran möchte ich unbedingt arbeiten. Zum einen, um diese wichtige intensive Zeit, in der sie noch so klein sind, genießen zu können und mich an ihrer Entwicklung erfreuen zu können, anstatt nur zu versuchen, “den Tag irgendwie zu überstehen”. Zum anderen möchte ich ein gutes Vorbild sein, der stabiler Leuchtturm, auf den sie sich verlassen können und nicht die Mutter, die aus “tragischem Nichtwissen” alles falsch macht.
Deswegen bin ich hier. Ich gebe mein Bestes.
Vielen Dank und viele Grüße aus Berlin.
Liebe Olivia,
wie schön, dass du da bist und so offen teilst, was dich bewegt. Allein deine Worte zeigen schon, wie reflektiert du bist und wie sehr dir deine Kinder am Herzen liegen. Viele Mütter kennen genau dieses Gefühl. Im Trubel des Alltags den eigenen inneren Zugang zu verlieren und dann das Gefühl zu haben, nicht so einfühlsam reagieren zu können, wie man es gerne würde.
Du bist definitiv nicht allein damit, und dieser Raum hier kann dir helfen, wieder mehr bei dir anzukommen, deine Bedürfnisse wahrzunehmen und dadurch auch deinen Kindern stabiler begegnen zu können. Dass du diesen Schritt gehst, macht dich bereits jetzt zu dem Leuchtturm, der du sein möchtest. Ich freue mich, dass du hier bist.
Liebe Grüße
Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie
Petras veröffentlichte etwas Neues vor 10 Monaten
Hallo zusammen,
ich bin Petra (57 Jahre) und neu hier und habe gleich drei Kurse gebucht 🙂 ich möchte mich noch etwas besser kennenlernen, meine Muster verstehen, Möglichkeiten zu reagieren erfahren, möchte lernen, mich besser abzugrenzen und vieles mehr. Meine beiden Kinder sind nun aus dem Haus, so dass ich für mich Raum bekomme und mir auch wieder einen Partner wünsche. Mal sehen 🙂
Freue mich euch kennenzulernen
Viele liebe Grüße Petra
Hallo Petra,
wie schön, dass du den Weg hierher gefunden hast!
Die Phase, in der die Kinder aus dem Haus sind, bringt oft viel Veränderung mit sich. Dass du diesen frei werdenden Raum nun bewusst für dich nutzt, um dich besser kennenzulernen, Muster zu verstehen und deine Grenzen klarer zu setzen, ist ein großes Geschenk an dich selbst.
Schön, dass du hier bist.
Liebe Grüße
Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀1
Lea (Moderatorin) veröffentlichte etwas Neues vor 10 Monaten
Willkommen zur Wochenchallenge
Diese Woche dreht sich alles um die Kunst, Nein zu sagen – und damit um die Fähigkeit, für die eigenen Bedürfnisse einzustehen. Ein bewusstes Nein kann unglaublich befreiend wirken: Es hilft, Grenzen zu setzen, Überforderung zu vermeiden und die eigene Energie zu schützen. Oft fällt es schwer, Nein zu sagen, weil wir niemanden enttäuschen oder Konflikte vermeiden möchten. Doch ein Nein ist kein Zeichen von Egoismus, sondern von Selbstachtung.
Die Challenge:
✨ Sag diese Woche bewusst Nein!
Wähle eine Situation, in der du klar und freundlich Nein sagst, wenn etwas nicht zu dir und deinen aktuellen Bedürfnissen passt – egal ob im Job, im Freundeskreis oder in der Familie. Spüre in dich hinein und frage dich: Was brauche ich gerade wirklich?
Warum das wirkt:
Wenn wir lernen, Nein zu sagen, übernehmen wir Verantwortung für uns selbst. Unser Nervensystem reagiert darauf mit mehr Ruhe und Klarheit, weil wir uns nicht ständig anpassen oder überlasten. Grenzen geben uns Orientierung – und schaffen Raum für ein authentisches Ja.
So funktioniert’s:
1. Achte auf deine Grenzen: Beobachte, wann du zu einem Ja neigen würdest, obwohl du lieber Nein sagen möchtest.
2. Sage bewusst Nein: Entscheide dich in einer konkreten Situation, freundlich, aber bestimmt Nein zu sagen. Ohne Schuldgefühle oder lange Erklärungen.
3. Beobachte dich: Wie hat sich das bewusste Nein-Sagen angefühlt?
4. Teile im Feed: Erzähl uns direkt unter diesem Post, in welcher Situation du Nein gesagt hast und wie es dir damit ging.Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀ich habe nein zum “Bar-Abend” gesagt, weil ich lieber einen ruhigen Abend wollte! Da fühl ich mich sonst immer schlecht, aber ich versuche das jetzt auszuhalten
Hallo zusammen, ich plane Renovierungsarbeiten an meiner Wohnung mit meinem Geld. Nehme meinen Mann gerne als beratende Funktion dazu.
Das Angebot der Handwerker liegt vor, ihm ist es zu viel Geld.
Er würde es in vielen Dingen anders machen als die Handwerker,doch ich bin standhaft geblieben und habe „Nein“ zu einigen Sachen gesagt.
Leider wird die Stimmung von Tag zu Tag immer schlechter, da mein Mann damit nicht umgehen kann. Er ist es gewöhnt, die Entscheidung zu treffen und das letzte Wort zu haben.
LG
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Pina74 veröffentlichte etwas Neues vor 10 Monaten
NEUGIER und MUT
Hallo aus dem Schwarzwald!
Heute morgen durfte ich am Beziehungsworkshop teilnehmen und war so begeistert, dass ich gerne Teil dieser Gemeinschaft werden möchte.
Ich freue mich auf spannende Themen, guten Austausch und inspirierende Einblicke in andere Lebensgeschichten.
Als Therapeutin begegnen mir täglich viele unterschiedliche Persönlichkeiten, so dass ich mehr über das “SEIN und ANDERSSEIN” erfahren möchte …
Ich selbst bin gerade erst hierher umgezogen – quasi ins BLAUE hinein und versuche dem Leben einfach mal zu vertrauern. Und natürlich möchte ich meinem Beziehungs-Entwicklungs-Weg eine neue Herangehensweise anbieten, damit “Leichtigkeit und neues Farbenspiel” mehr Raum bekommen.
Ich freue mich auf tolle Vorträge und wertvolle Gespräche!Hallo liebe Pina,
ich spüre in deinen Zeilen viel Offenheit und Neugier, zwei Dinge, die so unglaublich wertvoll im Leben sind. Dein Wunsch, mehr über das „Sein und Anderssein“ zu erfahren, passt wunderbar hierher. Der Umzug „ins Blaue“ und dein Vertrauen ins Leben klingen erfrischend und mutig. Schön, dass du deiner eigenen Beziehungsentwicklung jetzt eine neue, leichtere Herangehensweise geben möchtest. Dieses innere Farbenspiel, von dem du schreibst, kann sich genau dann entfalten, wenn man sich erlaubt, neugierig und offen in den eigenen Prozess zu gehen. Ich freue mich, dass du nun Teil der Gemeinschaft bist und wünsche dir viele gute Impulse und Austausch.
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀- View 1 reply
Liebe Lea. Herzlichen Dank für den warmen Empfang hier in der Community.
Ich freue mich auf das was kommt! Viele Grüße!
Lara veröffentlichte etwas Neues vor 10 Monaten
vor 10 Monaten (bearbeitet)
Hallo alle zusammen. Ich bin Lara, 27 Jahre alt und wohne nun seit knapp 3 Monaten in Salzburg. Ich brauchte eine räumliche Veränderung, doch die innerlichen kleinen oder auch großen Kämpfe kamen nach ca. einem Monat natürlich trotzdem hinterher. Vor 3 Jahren haben sich mein damaliger Partner und ich getrennt. Es ist schon so lang her und trotzdem lässt mich diese Zeit nicht los. Ich hatte mit emotionaler Abhängigkeit zu tun und spüre heute immer noch Tendenzen dazu. Ich möchte dieses Bindungs-/ Beziehungsmuster gern ohne ausschließliche Ablehnung noch mehr verstehen und “bearbeiten”. Ich wünsche mir eine gesunde Beziehung und gleichzeitig habe ich Angst, nicht dafür bereit zu sein. Vielleicht finde ich deswegen auch genau die Männer attraktiv/ lasse mich auf sie ein, weil ich innerlich weiß, dass keine Beziehung mit ihnen möglich ist.
Ich möchte selbstbewusster werden, liebevoller mit mir umgehen lernen und lernen diejenigen Anzuziehen, die auch wirklich zu mir passen – Freundschaftlich wie Partnerschaftlich. Auch möchte ich meine damalige und erste Beziehung besser loslassen.
Ich freue mich ganz sehr hier zu sein und auf den gemeinsamen Austausch!
Liebe Lara,
ich merke, wie viel in dir in Bewegung ist. Nicht nur praktisch hast du den Ort gewechselt, sondern auch mental bist du bereit für eine Veränderung. Eine neue Umgebung kann gut tun, aber die inneren Themen holen uns meist irgendwann ein, und das ist kein Rückschritt, sondern ein Zeichen, dass sie gesehen werden wollen.
Dass dich die Trennung nach drei Jahren noch beschäftigt, ist nichts Ungewöhnliches. Wenn emotionale Abhängigkeit eine Rolle gespielt hat, bleibt oft ein Nachhall, weil man in dieser Zeit so sehr an jemandem hing. Wenn ich dich richtig verstehe, dann findest du gerade besonders Menschen anziehend, bei denen du unbewusst spürst: „Hier muss ich mich nicht wirklich einlassen.“ Das ist schonmal eine gute Beobachtung und ein erster Schritt in Richtung zur Bewusstwerdung deiner eigenen Muster. Genau hier beginnt Veränderung: nicht mit Selbstkritik, sondern mit einem liebevollen Blick darauf, wie du gerade funktionierst und wieso das so ist.
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
Christiane veröffentlichte etwas Neues vor 10 Monaten
Hallo,
ich bin Christiane aus Langenfeld (Rheinland).
Mich führt meine aktuelle Beziehungssuche heute in die Stefanie-Stahl-Akademie.
Ich möchte meine eigenen Bedürfnisse und Beziehungsmuster erkennen und lernen, Grenzen zu setzen.
Auf den Austausch hier und die neuen neuen Lernerfahrungen freue ich mich und bin sehr gespannt!
Hallo Christiane,
wie schön, dass du hier bist und dich auf diesen Weg einlässt. Viele Menschen kommen genau an diesem Punkt in die Akademie: weg von „funktionieren“ und hinein in ein bewussteres Verständnis der eigenen Bedürfnisse, Muster und Grenzen. Dass du dich auf Beziehungssuche befindest und gleichzeitig erst einmal dich selbst besser verstehen möchtest, ist ein sehr reifer Schritt. Wer sich selbst kennt, kann sich auch viel sicherer in Beziehungen bewegen.
Ich wünsche dir einen guten Start hier und viele Erkenntnisse, die dich stärken.
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
Annu veröffentlichte etwas Neues vor 10 Monaten
Hallo zusammen, ich heiße Andrea und bin 57 Jahre alt. Ich bin schon seit 16 Jahren alleinerziehend und habe mich im Sommer endlich dazu entschlossen, wieder einen Mann an meiner Seite haben zu wollen. Tja, leider ist das nicht so einfach… ich habe zwar Männer mit denen ich mich treffe, aber meine Ansprüche scheinen, laut meiner Freundinnen, zu hoch zu sein. 🙂 Ich habe versteckte Muster und möchte sie nun endlich auflösen, sodass ich nicht wieder einen Mann anziehe, der Bindungsängste hat. Ich freue mich auf den Austausch. Liebe Grüße und einen schönen Samstagabend. Andrea
Liebe Annu,
schön, dass du da bist und dich nach so langer Zeit wieder für Nähe und Partnerschaft öffnen willst. Das ist ein großer Schritt. Dass du dabei bestimmte Erwartungen hast, ist erstmal nachvollziehbar. Dein Wunsch, deine unbewussten Dynamiken besser zu verstehen, zeigt, dass du bereit bist, dich tiefer mit dir auseinanderzusetzen! Wie schön. Die innere Arbeit beginnt mit genau dem was du beschreibst. Setze dich damit auseinander, was dich anzieht, was dich zurückhält und welche alten Gefühle dabei wieder aufleben. Ich freue mich, dass du dich auf diesen Prozess einlässt und Lust auf Austausch hast.
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
Kathrin veröffentlichte etwas Neues vor 10 Monaten
Hallo in die Runde,
ich bin Kathrin, 53 Jahre und bin vor einem Jahr nach 26 Jahren aus Potsdam aufs Land in Brandenburg gezogen und nun habe Zeit zum Nachdenken und mich zu erforschen. Seit acht Jahren lebe ich in einer Fernberziehung. Immer wieder gelange ich in den Widerspruch zu gehen oder zu bleiben, oft lebe ich in einem Jein. Ich möchte Klarheit für uns und für mich gewinnen, ob ich bleibe oder gehe. Ich vermute dieses “Nichtbleibenkönnen” hat mit meinen Glaubenssätzen und Erfahrungen aus meiner Kindheit zu tun und letzten Endes habe ich das Gefühl, es ist fast egal welcher Mann vor mir sitzt. Ich möchte Nähe zu meinem Partner spüren, und mich freuen, dass er da ist und ich möchte ihm das auch spontan zeigen können. Doch Etwas behindert meine Spontanität, hät mich fest, manchmal fühlt es sich so an, als wenn mir die Fähigkeiten dazu fehlen. Ich baue immer wieder Mauern, Stein auf Stein, so beschriebt es auch mein Partner.
Ich bin sehr gespannt und freue mich auf die kommenden Monate hier in der Stefanie Stahl Akademie. Ich bin auch sehr aufgeregt, meine inneren Gefühle in die Öffentlichkeit zu tragen. Jedoch beide Podcast höre ich schon seit Jahren und ich fühle mich gut aufgehoben.
Herzliche Grüße in die digitale Welt der Stefanie Stahl Akeademie
Kathrin
Liebe Kathrin,
du beschreibst schon sehr klar, wie du zwischen dem Wunsch nach Nähe und Rückzug hin- und hergerissen bist. Dieses „Jein“ hat oft viel mit alten Glaubenssätzen und frühen Erfahrungen zu tun, wie du schon ganz richtig schreibst. Deine Mauern haben dich vielleicht früher geschützt, heute stehen sie dir eher im Weg. Dass sich diese Themen jetzt zeigen, wo du mehr Zeit und vielleicht auch Ruhe hast ist normal. Und es ist ein gutes Zeichen, dass du spürst: Es geht um dich und deine Muster und du bist bereit, dich diesen zu stellen! Ich freue mich, dass du den Weg in die Akademie gehst. Hier hast du den Raum, dich besser zu verstehen und Klarheit zu gewinnen, für dich und für deine Beziehung.
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
Paula veröffentlichte etwas Neues vor 10 Monaten
vor 10 Monaten (bearbeitet)
Hallo zusammen, ich freue mich hier zu sein. Ich bin die Paula 50 Jahre alt und komme aus dem Rheinland.
Leider gab es bei mir vor 6 Wochen eine abrupte Trennung wegen einer Sitzordnung an der Hochzeit von meinem Exfreund 56 Jahre seines Sohnes 26 Jahre.
Hört sich verrückt an, ich kann es nicht glauben muss es leider akzeptieren. Nun bei der Sitzordnung zum Essen wurde ich gegenüber gesetzt und nicht neben ihm platziert. Ich fühlte mich in diesem Moment gekränkt und nicht akzeptiert, sah eine Ungerechtigkeit gegenüber dem Brautvater da wurde die Freundin neben ihm platziert. Ich habe ein wenig überreagiert und mein Exfreund gefragt ob das so richtig ist. Es gab eine Diskussion, er sprach sein Sohn darauf an und der meinte das ist so richtig. Mein Ex war selber überrascht und war nicht damit zufrieden und beruhigt mich. Heute sehe ich es ein, ich hötte mit Gelassenheit und Contenance mich verhalten müssen.
Durch Missverständnisse zwischen mir und meinen Ex, habe ich nach Rücksprache mit seiner Schwester den Platz gewechselt weil er neben selner Exfrau total nervös war und ich sollte ihn beruhigen. Habe mich sonntags bei meinem Ex entschuldigt wegen meiner Überreaktion. Montags schrieb sein Sohn sein Vater an. Er ist sauer auf mich, das war seine Hochzeit, das war der Tropfen was das Fass zum überlaufen gebracht hat. Ich habe gegen die Sitzordnung verstoßen! Er wollte kein Kontakt mit mir haben und mich nicht mehr in seinem Leben sehen. Dann heulend den Vater angerufen und um Verzeihung gebeten, er wüsste was er ihm antut.
Mein Ex war panisch, überfordert mit der Situation und hatte Angst das sein Sohn ihn nicht mehr besucht wenn ich bei ihm wohne oder sich komplett zurück zieht. Er war verzweifelt, sagte das er mich liebt, seine Zukunft mit mir gesehen hat und wollte das ich bei ihm einziehe. Mit der heftigen Reaktion seines Sohnes hat nicht gerechnet und konnte ihn nicht beruhigen. Das ganze hat er nicht kommen sehen und wollte nicht diese Situation. Somit stand er in einem Loyalitätskonflikt und musste sich zwischen mir und seinem Sohn entscheiden. Sein Sohn hat er wegen der Sitzordnung nicht angesprochen, man muss diese des Brautpaars akzeptieren. Er war selber nicht einverstanden und überrascht. Innerhalb eines Tages wurde unsere 7 jährige Beziehung beendet. Das war ein Schock für mich!
Nach 3 Wochen habe ich das Gespräch gesucht mit meinem Ex, wie kann es sein das sein Sohn bestimmt wann ein Fass überläuft. Er konnte mir nicht genau sagen was alles am brodeln war, hätte sich über die Zeit angesammelt. Mein Ex ist nochmal auf sein Sohn zugegangen, nachdem ich mich schriftlich entschuldigt habe, er bleibt bei seiner Meinung, möchte mir nicht verzeihen, somit bleibt das Verhältnis zerrüttet. Er kennt sein Vater sehr genau. Mein Ex bat mich um Verständnis für seine Entscheidung, er möchte nicht im ständigen Streit leben. Für ihn kam die Trennung überraschend, er braucht Abstand weil es emotional so sehr belastet. Die ersten Wochen waren sehr schlimm für ihn. Ich hatte vorgeschlagen auf Abstand und Gespräche zu führen. Mein Ex ist Harmoniemensch, frisst die Konflikte in sich rein oder läuft bei Krisen weg wie in diesem Fall. Die Spannungen zwischen seinen Kinder oder Familie hat er mir nie was gesagt um etwas zu ändern.
Durch die emotionale Erpressung des Sohnes wurde die Beziehung beendet. Hätte er das nicht ausgesprochen wären wir noch zusammen….
Das ganze hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen. Er war mein Fels in der Brandung. Ergänzend kommt noch hinzu, die Brandung ist geblieben d. h ich hatte die letzten Monate sehr großen Stress mit der Pflege meiner sehr kranken Mutter incl Wohnungsauflösung, ist jetzt im Pflegeheim. Hinzu der Stress auf der Arbeit. Mein Akku ist leer bin total ausgebrannt. Die Trennung hat mir den Rest gegeben.
Ich wünsche mir wieder auf die Beine zu kommen und mein Glück zu finden. Auch das Verhalten meines Exfreund mich fallen zu lassen statt für uns zu kämpfen. Ich stand im loyal immer an seiner Seite als er beruflich große Probleme hatte oder Demenz seines Vaters, er ist letztes Jahr verstorben.
Sorry, wurde etwas lang der Text. Danke fürs lesen.
Liebe Paula,
ich spüre, wie viel Schmerz, Erschöpfung und Überforderung bei dir in den letzten Wochen zusammengekommen sind. Die Reaktion des Sohnes deines Ex-Partners klingt wirklich sehr hart, und dass dein Ex darunter sofort eingeknickt ist, spricht vermutlich weniger über dich als über seine eigenen Muster.Es klingt auch so, als seist du seit Monaten emotional aufgebraucht: die Pflege deiner Mutter, der berufliche Stress und dann dieser abrupte Verlust. Kein Mensch würde das einfach wegstecken. Es ist völlig normal, dass du dich leer und erschüttert fühlst. Wichtig ist jetzt, dass du nicht hart mit dir selbst bist. Du wirst wieder Kraft finden, Schritt für Schritt, wenn dein Nervensystem Zeit bekommt, sich zu erholen.
Ich wünsche dir, dass du hier bei uns in den Kursen Zeit für dich findest, Zeit zum reflektieren und auch in den Austausch mit anderen kommen kannst.
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀- View 1 reply
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