Lea (Moderatorin) veröffentlichte etwas Neues vor einem Jahr
Guten Morgen und Willkommen zu unserer neuen Challenge!💫
die richtigen Worte zu finden, ist nicht immer einfach. Gerade in schwierigen Momenten brauchen wir manchmal einen Satz, der uns aufbaut und hilft, uns zu orientieren und uns daran erinnert, dass wir genug sind, so wie wir sind.
Welche Worte würdest du gerade jetzt gerne hören? Was bräuchtest du mehr im Alltag? Einen Mutmacher? Eine Erinnerung an deine Stärke? Oder vielleicht einfach ein “Alles wird gut”?
Die Challenge:
✨ Überlege dir einen Satz, den du öfter hören möchtest.
Es kann ein Satz von dir selbst sein – eine Erinnerung, die du brauchst. Oder ein Satz, den du dir von anderen wünschen würdest.
Warum das wirkt:
Indem wir uns solche Sätze immer wieder sagen, beeinflussen wir nicht nur unser Denken, sondern auch unsere Gefühle und Handlungen. Und wenn wir uns selbst mit Mitgefühl, Mut und Vertrauen begegnen, verändern wir unseren Blick auf die Welt – und auf uns selbst.
Ein einziger Satz kann in schwierigen Momenten wie ein innerer Anker wirken. Er erinnert uns daran, dass wir nicht allein sind, dass wir wertvoll sind – und dass wir uns selbst Halt geben können. Indem wir stärkende Sätze regelmäßig wiederholen, bauen wir ein stabiles, inneres Fundament auf. Und genau das brauchen wir, wenn es im Außen mal wackelt.So funktioniert’s
1. Überlege dir einen Satz, den du gerne öfter hören würdest.
2. Schreibe ihn auf und sage ihn dir laut. Wiederhole ihn diese Woche immer wieder, am besten täglich.
3. Und wenn du magst, teile ihn mit uns im Forum.Schreib uns direkt unter diesem Post, welcher Satz dir gerade gut tut und dir hilft, dich selbst oder andere zu stärken.
Liebe Grüße,
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀Daniela und Jasemin8 KommentareWeitere Kommentare anzeigenMeine Worte wären: ” Ich verstehe dass es im Moment nicht leicht ist für dich die richtigen Entscheidungen zu treffen aber du darfst dir selber vertrauen und mutig weiter gehen. Ich glaube an dich.”
3“Es chunnt scho guet”
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Tanja veröffentlichte etwas Neues vor einem Jahr
Hallo alle zusammen,
ich habe den Kurs “Beziehung auf Augenhöhe” begonnen. Beim Modul 3 habe ich nun schon 4 x angefangen, da ich immer zu lange Pausen habe. Hab leider auf “Modul abgeschlossen” getickt und nun kann ich mir das Video oder die letzten 2 Aufgaben nicht mehr ansehen. (Modul 1 und 2 ebenfalls nicht mehr)
Ich dachte, ich kann mir die Inhalte sooft wie ich möchte wiederholen?
Könnt Ihr mir bitte mitteilen, was das Problem ist.
Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
Tanja Weber
Liebe Tanja,
du kannst dir alle Videos selbstverständlich so oft anschauen, wie du möchtest. Es klingt nach einem technischen Fehler – bisher ist dieses Problem noch nicht aufgetreten.
Damit wir dir schnell weiterhelfen können, sende bitte eine kurze Beschreibung des Problems an unseren Customer Support: info@stefaniestahlakademie.de. Gemeinsam finden wir sicher eine Lösung.
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
Simone Rohner veröffentlichte etwas Neues vor einem Jahr
Hallo, liebe Community!
Ich heiße Simone, bin 36 Jahre alt und komme aus dem schönen Vorarlberg in Österreich.
Vor etwa 3 Jahren habe ich Steffis Buch “Das Kind in dir muss Heimat finden” gelesen und ich kann sagen, dass es mein Leben wirklich verändert hat. Zuvor war ich eine sehr wütende, traurige Frau, die in der Opferrolle war und ihre Kindheit mit sich rumgeschleppt hat. Meine Eltern waren Alkoholiker, sind auch schon lange verstorben und ich gab ihnen an allem die Schuld. Nach dem Lesen des Buches schaffte ich zum ersten Mal einen Perspektivwechsel auf meine Eltern und die Kindheit und konnte nicht nur vergeben, sondern alles für mich richtig einordnen. Seither bin ich (meistens 😇) eine sehr liebevollere, geduldigere, verständnisvollere Frau. Mein Leben strahl buchstäblich heller: Früher waren meine Lieblingsfarben schwarz, dunkelblau – heute ist es orange und gelb. Früher liebte ich kalte und nasse Regentage, die meine Stimmung widerspiegelten, heute freue ich mich so sehr über wunderschöne Sonnentage, die meine jetzige Stimmung widerspiegeln ☀
Ich merke dennoch, dass alte Verletzungen da sind und geheilt werden wollen. Ich lebe in einer wunderschönen, liebevollen, respektvollen Beziehung und trotzdem kommen immer wieder meine Verlustängste durch. Diesen und anderen Punkten würde ich gerne auf den Grund gehen und freue mich riesig auf den Austausch mit euch!
Alles Liebe,
Simone
Liebe Simone,
wow, ich habe Gänsehaut beim Lesen bekommen! Deine Geschichte berührt mich sehr – wie kraftvoll, dass du diesen Weg der Selbstreflexion und Veränderung gegangen bist. Ich finde es wahnsinnig stark, dass du es geschafft hast, dich auf diesen Perspektivwechsel einzulassen.
Dass sich trotz all der inneren Arbeit noch alte Verletzungen zeigen, ist völlig normal. Genau da liegt aber auch die Chance auf weitere Heilung.
Ich wünsche dir viel Vertrauen und Freude beim Weitergehen – und natürlich beim Austausch hier mit uns.
Ganz liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
Svenja veröffentlichte etwas Neues vor einem Jahr
Liebe Community,
ich heiße Svenja und komme aus Oberfranken in Bayern, Deutschland.
Ich bin vor 4 Wochen von meinem Partner verlassen worden und habe damit ordentlich zu kämpfen. Nach knapp 3 Jahre langer Beziehung, mit gemeinsamer Wohnung und – wie das mit Ende 20 so ist – auch ganz vielen Zukunftsplänen, die da zerbrochen sind, sitze ich nun hier und hoffe, der Liebeskummer-Kurs kann mir helfen.
Derzeit vertiefe ich mich ins Buch “Das Kind in dir muss Heimat finden” und merke, wie gut mir das tut. Ich bemerke so viele Muster von “Ich bin falsch” und “Ich bin Schuld” in mir, und will daran arbeiten. Zudem wird mir aber auch immer bewusster, wie viele Themen mein Expartner mitbringt / mit in die Beziehung getragen hat.
Rückblickend hat er vermutlich massive Bindungsängste und sehr feste Mauern durch seine Schutzstrategien. Er wurde in der Kindheit misshandelt, sein Leben lang hatte er das Gefühl er sei nicht okay wie er ist, wurde gemobbt … angeblich mache ihm das alles aber nichts aus, ich glaube er verdrängt alles und zählt zu den überrationalen, die auch gern Recht haben. Rückblickend hat er die Beziehung vermutlich im ganzen letzten Jahr unbewusst sabotiert, weil ich immer angeblich nicht gut genug war / ihm immer wieder angeblich was gefehlt hat. Seit dem Moment, wo ich mir endlich sicher war mit ihm, wurde er unsicher, zumindest wirkt es auf mich rückblickend so. Wir hatten viel Streit, immer hat ihm was gefehlt. Wir waren sogar in Paarberatung, die oberflächlich zu helfen schien, aber er hatte immer noch was was ihn störte. Rückblickend denke ich, wir haben uns an oberflächlichen Themen kaputt gearbeitet, anstatt einfach mal unsere inneren Schattenkinder anzugucken. Letzteres wäre die Lösung gewesen, da bin ich mir heute sicher.
Jetzt, nach der Trennung, wertet er mich eher ab, gibt an allem mir die Schuld und betont, mich nicht zu vermissen und mich nie zurück zu wollen. Er sagt Freunden, er habe alles gegeben und ich hätte mich nicht genug angestrengt. Das klingt als wäre er ein Arsch, aber das ist er nicht, er ist eigentlich ein unendlich lieber und herzensguter Mensch. Ich vermute, das sind grad alles Schutzmechanismen bei ihm, weil er sich sonst mit dem tatsächlichen Verlust und seinen inneren Mustern befassen müsste, und natürlich grenze ich mich ab.
Und doch merke ich in mir den Wunsch, dass er eines Tages erkennt, wo das WIRKLICHE Problem lag (einen großen Anteil hatte definitiv sein Schattenkind). Ich wünsche mir, dass wir uns dann ganz neu reflektieren, Themen bearbeiten (ich denke er käme um eine Psychotherapie kaum drum rum) und wieder zueinander finden. Ich habe Angst hier für kindisch gehalten zu werden, weil ich mir ein Wiederzusammenkommen so sehr wünsche und es auch für theoretisch möglich (wenn auch nicht allzu wahrscheinlich) halte. Meine Tür für ihn offen zu halten, das brauche ich grad irgendwie. Zugleich merke ich, wie gern ich ihm helfen, ihn “retten” möchte. Aber das kann ich wohl nicht. Gemeinsame Freunde sehen einiges ähnlich wie ich, vielleicht können sie ihm das irgendwann spiegeln, sollte er bereit dafür sein.
Liebe Svenja,
erstmal herzlich Willkommen bei uns in der Community und danke, dass du so offen und reflektiert teilst, was du gerade durchmachst. Ich spüre in deinen Worten nicht nur den Schmerz, sondern auch sehr viel Tiefe und Klarheit – gerade in Bezug auf eure Dynamik und die Muster, die da mitgespielt haben.
Ich finde, der Wunsch, dass er eines Tages erkennt, was wirklich zwischen euch steht, ist nicht kindisch – sondern sehr menschlich. Besonders dann, wenn du siehst, welches Potenzial in einer Verbindung hätte liegen können – ist es ganz natürlich, dass es schwer fällt, loszulassen.
Menschen mit einer schwierigen Kindheit entwickeln oft feine, teils unbewusste Strategien, um sich vor emotionaler Nähe und damit auch vor Verletzlichkeit zu schützen. Rationalität, Schuldzuweisungen, Abwertung – das alles kann ein Versuch sein, Kontrolle zu behalten und den eigenen Schmerz zu vermeiden. Aber: Du kannst ihn nicht ganz alleine „retten“. Er muss das von selbst wollen – und das ist etwas, worauf du wenig Einfluss hast.Etwas, dass du sehr gut beeinflussen kannst ist allerdings dein Umgang mit der Situation, und auch mir dir selbst. Jetzt darfst du dich erstmal ganz um dich kümmern! Unabhängig davon, ob dein Ex-Partner jemals seine Themen anschaut oder nicht. Ich hoffe, der Kurs hilft dir, diesen Schmerz zu verarbeiten – und Schritt für Schritt mehr bei dir selbst anzukommen.
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie☀3
Hedi veröffentlichte etwas Neues vor einem Jahr
Wiederholt passiert es mir, dass ich beginnende Freundschaften abbreche, wenn die betroffenen Menschen gegen meine wichtigsten Werte verstossen. Ich bemerkt nun, dass es Situationen sind, die etwas auslösen, was in meiner Kindheit liegt (wie so oft:-)). Ich rege mich dann über jemanden auf, obwohl das Thema eher meine eigene Kränkung ist und ich übersehe, dass der Andere eigene Motive/Absichten hat, warum er handelt wie er handelt (zB extreme politische Haltungen, extremer Ehrgeiz und damit verbundene Rücksichtslosigkeit…..) Also eigentlich sind es Dinge, von denen ich dachte, das müsse ich auch nicht akzeptieren. Aber: Irgendwas ist halt immer. Ich benötigte mehr Toleranz. LG
Hallo!
ich finde es klingt, als hast du hier etwas ganz wichtiges und richtiges für dich herausgefunden.
Es ist verständlich, dass dich bestimmte Einstellungen/Motive und Absichten stark berühren, wenn sie etwas in dir anstoßen, das mit alten Erfahrungen zu tun hat. Und gleichzeitig ist es so menschlich, dass wir in solchen Momenten erst einmal eher auf den anderen schauen als auf das, was es in uns anstößt. Ich finde es daher richtig stark, dass du das bei dir erkennst und scheinbar schon so einen guten Zugang zu dir hast – genau solche Aha-Momente bringen oft echte Veränderung ins Rollen.
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie☀1
Lea (Moderatorin) veröffentlichte etwas Neues vor einem Jahr
Willkommen zu unserer Wochenchallenge 💫
manche Ängste flüstern. Andere schreien.
Und manchmal wissen wir selbst nicht genau, wovor wir uns eigentlich fürchten.
Doch eines ist sicher: Angst will uns erstmal nicht schaden – sie will uns schützen.
Sie zeigt uns, wo wir wachsam sein sollten, wo etwas unsicher ist oder wo alte Wunden liegen. Und trotzdem: Manchmal macht uns die Angst so sehr Angst, dass wir vor ihr fliehen. Anstatt hinzuschauen, weichen wir aus – aus Selbstschutz.
Aber gerade hier liegt auch eine Chance: Wenn wir uns unserer Angst zuwenden, statt vor ihr davonzulaufen, kann sie ihren Schrecken verlieren. Dann wird aus dem Gefühl, das uns lähmt, ein Wegweiser, der uns weiterbringt. Manchmal erschafft unsere Vorstellung eine Angst, die größer ist als jede reale Gefahr. Wie ein Schatten an der Wand: Er wirkt bedrohlich, doch erst wenn wir das Licht anschalten, sehen wir, was dahinter liegt.Die Challenge:
✨ Komm deiner Angst auf die Spur.
Nimm dir in dieser Woche einen Moment, um dich mit einer konkreten Angst zu beschäftigen, die dich gerade begleitet.Warum das wirkt:
Angst lebt von Unsicherheit. Wenn wir sie benennen, verliert sie an Bedrohlichkeit.
Sie wird vom dunklen Schatten zu etwas Konkretem – etwas, mit dem wir umgehen können. Wenn wir unsere Angst bewusst wahrnehmen und verstehen, was sie uns eigentlich sagen will, entsteht ein innerer Handlungsspielraum. Wir können erkennen: Ich bin mehr als dieses Gefühl. Ich kann entscheiden, wie ich damit umgehe.
So schaffen wir Raum für Mitgefühl – mit uns selbst und unseren Erfahrungen.
Und wir öffnen die Tür für neue Perspektiven: für Mut, für kleine Schritte, für Veränderung.So funktioniert’s:
1. Setz dich an einen ruhigen Ort.
2. Schließe kurz die Augen und spüre in dich hinein: Welche Angst taucht als erstes auf?
3. Frage dich, wovor du dich genau fürchtest – und was dahinterstecken könnte.
Beispiel: „Ich habe Angst, zu versagen.“ → Vielleicht steckt dahinter der Glaubenssatz: „Ich bin nicht gut genug.“Wenn du magst, teile deine Angst oder dein Umgang damit hier unter dem Post. Manchmal hilft es, der Angst Worte zu geben – das nimmt ihr die Macht.
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀Weitere Kommentare anzeigenIch habe Angst davor mich nicht genug öffnen zu können und auch uninteressant zu sein.
5Ich habe Angst davor, alleine zu sein und nach der Trennung von vorne anfangen zu müssen
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Karin veröffentlichte etwas Neues vor einem Jahr
Bin seit längerem sehr erschöpft (Burnout) und seit Wochen wieder sehr traurig. Hatte das Antidepressiva abgesetzt und seit letzter Woche wieder angefangen. Mein Ex-Mann hat seinen Job verloren. Und mein Sohn ist sehr emotional (so wie ich). Und ich suche auch eine Stelle. Habe mich entschieden, dass die Kinder nur noch alle 2 Wochenenden zu ihm gehen, damit ich eine (emotionale) Stabilität schaffen kann. Für mich und meinen Sohn. Meine Tochter scheint alles gut zu meistern. Habe Babysitter organisiert. Mein Ex-Mann hatte mir auch gedroht, er würde die Kinder unter der Woche nicht mehr nehmen. Gut. Mache ich das. Nun will er wieder alles so, wie es war. Und ich habe keine Energie, mich zu wehren. Möchte meine Grenzen setzen. Und es geht nicht. Immer wieder versuche ich es so zu machen, wie es für mich stimmt. Und Bäm!! Und dann braucht es so viel Energie. Bin so müde.
Was soll ich da machen? Ich verstehe es einfach nicht. Versuche ich meine Grenzen zu wahren, ist es wie ein Kampf! Ist das normal? Sollte das nicht erleichternd sein?
Danke für das Feedback.
Liebe Karin,
du trägst gerade enorm viel – emotionale Erschöpfung, die Sorge um deine Kinder, das Hin und Her mit deinem Ex-Mann, die Jobsuche… Da ist es kein Wunder, dass du müde bist. Ich finde, deine Reaktion ist absolut nachvollziehbar.
Du fragst, ob es nicht erleichternd sein sollte, Grenzen zu setzen. Ja, das wäre schön – aber in der Realität kostet das erstmal oft Kraft. Besonders dann, wenn wir darin bisher wenig Übung haben, weil wir die Grenzen in der Vergangenheit vielleicht nicht genug für uns gesetzt haben. In manchen Beziehungen ist es schwerer, die eigenen Grenzen klar zu setzen als in anderen. Vor allem dann, wenn alte Dynamiken, emotionale Abhängigkeiten oder Ängste mitspielen.
Und trotzdem ist es genau richtig, dass du versuchst, für dich und deinen Sohn Stabilität zu schaffen. Es zeigt, dass du für dich (und deine Kinder) einstehst – auch wenn es schwer ist. Das ist ein wichtiger Schritt. Vielleicht war es anstrengend, aber du hast gespürt, wo deine Grenze liegt. Jeder Konflikt bringt dich weiter auf deinem Weg.
Und jetzt darfst du dich halten, dir auch Mitgefühl schenken. Wenn du möchtest, habe ich hier ein kleiner Impuls zum Innehalten: Lege eine Hand auf dein Herz oder an deinen Arm – so, als würdest du jemandem Trost spenden. Und sag dir leise:
„Ich bin da. Ich halte mich. Auch wenn es gerade schwer ist.“
Atme tief ein und aus. Spür, wie dein Körper antwortet – mit Ruhe, vielleicht mit Tränen. Beides ist okay.
Auch ich wünsche dir weiterhin ganz viel Kraft.
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀1vielen lieben Dank. Das hast mir enorm geholfen!!! Danke für das Verständnis!!! Deine Worte sind gerade genau richtig.
Vielen ieben Dank!!
💜
karin
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Alina veröffentlichte etwas Neues vor einem Jahr
Hallo, ich mache grade den Abgrenzungskurs und in Modul 3 sagen Steffi und Lukas, dass Kränkungen mit der Person zu tun haben, die sie empfindet. Das fällt mir schwer so komplett anzunehmen und ich wollte gerne mit euch darüber reden, ob es mein Thema ist oder ob ihr es auch so seht. Wenn mich eine Person kränkt (beleidigt, verletzt, ausgrenzt etc.) und ich mich dadurch gekränkt fühle, offenbart das dann eine alte Wunde, die ich mir angucken sollte oder kann es nicht auch sein, dass sich die andere Person in seinen Worten/Taten einfach fehlverhalten hat? Das ist sehr generisch, ich weiss, aber ich hoffe, ihr versteht trotzdem was ich meine. Liebe Grüsse
Ich glaube das ist anders gemeint. Ich hab eine Freundin die kann nicht zu nehmen, sie isst den ganzen Tag und nichts passiert. In der Schule haben sie viele für Magersüchtig gehalten (da hat sie richtig Probleme mit Lehrern bekommen). Noch heute ist sie zu tiefst verletzt wenn jemand eine Bemerkung über ihr Gewicht macht, auch wenn es nur so im Spaß ist. Sie arbeitet als MFA und da sagen die Alten auch oft “Ach Kindchen bei nächsten mal bring ich dir was zu essen mit” , oder so was wie “du solltest mehr essen”. Ich denke das es eher so gemeint ist.
LG Melanie
1Liebe Alina,
vielen Dank für deinen Beitrag und deine ehrliche Rückmeldung – genau solche Gedanken und Fragen machen den Kurs lebendig und helfen uns allen, tiefer zu reflektieren.
Dass dir dieser Punkt schwerfällt, ist absolut nachvollziehbar. Die Aussage, dass Kränkungen „mit einem selbst zu tun haben“, kann schnell wie eine Schuldzuweisung an die gekränkte Person wirken – vor allem, wenn sie aus dem Zusammenhang gerissen wird oder sehr absolut klingt. Deshalb finde ich es sehr wertvoll, dass du da genauer hinschaust.
Die Idee hinter dieser Aussage ist nicht, dass verletzendes Verhalten „okay“ ist oder dass die Verantwortung komplett bei der betroffenen Person liegt. Vielmehr geht es darum, wie tief uns etwas trifft – und warum. Eine Kränkung kann beides sein:
– Ein objektiv verletzendes Verhalten, das klar benannt und abgegrenzt werden darf, und
– Ein Resonanzraum in uns selbst, der anspringt, weil da vielleicht schon eine alte Wunde, ein Thema oder eine innere Unsicherheit liegt.Beispiel: Wenn jemand dich ausgrenzt oder abwertet, ist das nicht in Ordnung – Punkt. Aber wenn du dadurch besonders stark ins Wanken gerätst, könnte das gleichzeitig etwas mit früheren Erfahrungen zu tun haben, in denen du dich vielleicht schon einmal so gefühlt hast. Und genau da setzt das Kurskonzept an: Die andere Person trägt Verantwortung für ihr Verhalten – du darfst aber Verantwortung dafür übernehmen, was das Verhalten in dir auslöst und was du daraus machst.
Also: Nein, du bist nicht „allein schuld“ an deiner Kränkung. Aber ja, du hast die Möglichkeit (und die Freiheit), dir liebevoll anzuschauen, was dich daran so tief trifft – und warum. Das bedeutet auch, dich nicht über den Schmerz zu definieren, sondern über deine Fähigkeit, damit bewusst umzugehen.
Ich hoffe, das hilft dir, die Perspektive im Kurs etwas weicher zu sehen. Und natürlich darfst du weiterhin skeptisch sein – genau dafür ist dieser Raum da.
Herzliche Grüße
Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀2- View 2 replies
Florence Molten veröffentlichte etwas Neues vor einem Jahr
Mich stressen Kontakte obwohl ich sie brauche. Ich habe kaum welche, aber mich stressen Besuch, obwohl ich nicht viel mache und Einladungen. Ich führe aber ein ruhiges Leben mit Pausen und bin nicht perfektionistisch. Mein Stress kommt von innen.
Hallo Florence,
Was du beschreibst, zeigt ein inneres Spannungsfeld: Du brauchst Kontakt, aber er stresst dich – obwohl im Außen alles ruhig ist. Der Stress scheint eher von innen zu kommen – vielleicht durch alte Erfahrungen, innere Erwartungen oder ein sensibles Nervensystem. Nähe kann dann schnell als „zu viel“ erlebt werden, auch wenn man sich eigentlich danach sehnt. Gut, dass du dir Pausen gönnst. Vielleicht hilft es jetzt herauszufinden: Was genau stresst mich im Kontakt? – Die Antwort darauf kann dir helfen, besser mit diesem Widerspruch umzugehen.
Vielleicht machen andere hier ähnliche Erfahrungen?
Liebe Grüße
Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
Lea (Moderatorin) veröffentlichte etwas Neues vor einem Jahr
vor einem Jahr (bearbeitet)
Einen schönen Sonntag zusammen!💫
der Kopf kann sich schnell wie ein Durcheinander anfühlen – viele Gedanken, die sich überschlagen, Sorgen, die sich immer wieder im Kreis drehen. In solchen Momenten tut es gut, sich bewusst eine Auszeit zu nehmen, um den Kopf zu entwirren.Welche Gedanken trägst du gerade mit dir herum? Was beschäftigt dich? Vielleicht sind es Ängste, To-Dos oder einfach der Lärm des Alltags.
Die Challenge:
✨ Schreib für 5 Minuten alles auf, was dir im Kopf herumgeht.
Lass einfach einmal alles raus – ohne Filter. Du wirst überrascht sein, wie befreiend es sein kann, den Kopf frei zu bekommen.
Warum das wirkt:
Oft fühlt sich unser Kopf an wie ein überlasteter PC – zu viele offene Tabs, die uns blockieren. Wenn wir diese „Tabs“ schließen und den „PC neu starten“, fühlt sich der Kopf plötzlich viel leichter an. Das Aufschreiben unserer Gedanken hilft, sie zu ordnen und zu erkennen, was wirklich wichtig ist und was uns unnötig blockiert. Manchmal tut es auch gut, die Gedanken einfach mal schwarz auf weiß zu sehen – das gibt uns eine neue Perspektive und schafft Abstand.
So funktioniert’s:
1. Setze dir einen Timer auf 5 Minuten.
2. Schreib einfach alles auf, was dir gerade in den Kopf kommt – ohne dich zu beschränken oder zu sehr darüber nachzudenken.Wie fühlst du dich nach dieser Übung? Welche Gedanken haben sich für dich entwirrt? Schreib uns in den Kommentaren!
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie☀Ich schreibe nicht so gerne, aber ich hab das einfach mal 5 Minuten mit reden gemacht, das tat auch gut!
2Vorhin diese Uebung gemacht…und es hat mir etwas aufgezeigt: ich brauche FERIEN 🙂
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