Mein Diskussionsforum

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  • Micha86 veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

    vor 2 Monaten

    Vorstellung

    Ein herzliches Hallo in die Runde.

    Ich bin der Micha.

    Ich komme aus dem Ruhrgebiet.

    Ich möchte aktiv an mir und meiner Beziehung arbeiten, zentral sind u.a. die Themen Selbstfindung und innere Ruhe/Gelassenheit sowie viele Weitere.

    Annalena (Moderatorin)
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    • Willkommen in der Akademie lieber Micha!

      Schön, dass du hier an verschiedenen Themen arbeiten möchtest. Melde dich gern jederzeit, wenn du Unterstützung brauchst.

      Liebe Grüße

      Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

    • Becca veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

      vor 2 Monaten

      Achtsamkeit

      Hallo zusammen,

      ich möchte ein paar Gedanken mit euch teilen…

      Mein Freund und ich kämpfen schon seit längerem um unsere Beziehung. Für mich ist sein Alkoholkonsum ein sehr belastendes Thema , da mich die Gefühle der Hilflosigkeit und des ausgeliefert sein an meine Kindheit erinnern. Er versucht seinen Konsum zu reduzieren schafft es aber nicht, er trinkt fast täglich. Wenn er getrunken hat ist er leicht reizbar, sodass ich wie auf Eierschalen laufen muss, damit es nicht zum streit kommt. Ich merke das ich das nicht mehr aushalte. Ich bin quasi innerlich nur auf der Flucht und versuche meine Haut zu retten. Ich möchte ihn aber auch nicht verlieren, aber mit soviel Alkohol habe ich mir mein Leben nicht vorstellt. Dennoch ziehe ich innerlich die Schutzmauern hoch. Das musste ich mal loswerden. Danke für eure Aufmerksamkeit.

      Constance, Becca und Annalena (Moderatorin)
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      • Hallo Becca,

        Ich kann Dir zwar keinen Rat geben, vielleicht brauchst Du auch keinen, aber ich bewundere Deinen Mut und Deine Kraft. Hier zu sein und Dir Hilfe oder Unterstützung oder unterstützende Gedanken zu holen und es gleichzeitig auszuhalten. Zu wissen, dass Du nichts ändern kannst, und immer vor dem Unerwarteten auf der Hut zu sein.

        In Deinem Inneren kennst Du bestimmt den nächsten Schritt. Wenn die Zeit dafür reif ist, wirst Du ihn machen. Ich wünsche Dir viel Kraft dafür.

        Viele Grüße, Doreen

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        • Liebe Becca,

          danke, dass du das hier so offen teilst. Man spürt beim Lesen sehr deutlich, wie erschöpft und innerlich angespannt du inzwischen bist. Dieses Gefühl, „auf Eierschalen zu laufen“, ständig die Stimmung des anderen mit im Blick haben zu müssen und innerlich auf Alarm zu sein, kostet unglaublich viel Kraft. Du bist nicht verantwortlich dafür, seinen Alkoholkonsum zu kontrollieren. Dass er reduzieren möchte und es nicht schafft, zeigt eher, wie stark die Dynamik inzwischen geworden ist. Veränderungen können nur nachhaltig sein, wenn sie wirklich aus eigener Verantwortung heraus passieren und oft braucht es dafür Unterstützung von außen.

          Ich finde es sehr verständlich, dass deine Schutzmauern hochgehen. Das ist ein Versuch deiner Psyche, dich vor weiterer Überforderung zu schützen. Gerade Menschen mit belastenden Kindheitserfahrungen geraten sonst schnell in ein dauerhaftes Aushalten und Anpassen.

          Danke für deine Ehrlichkeit!

          Liebe Grüße

          Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

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        • Biene veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

          vor 2 Monaten

          Hallo zusammen, ich bearbeite den Kurs “Inneres Kind” schon eine ganze Weile und finde die Inhalte und die Möglichkeiten zum Austausch innerhalb der Community toll. 😊

          Manchmal habe ich jedoch, es klingt paradox, irgendwie das Gefühl, dass ich unbedingt im inneren Kind bleiben möchte. Ich spüre seinen Schmerz dann richtig heftig, aber bleibe bewusst da drin, anstatt in den inneren Erwachsenen umzuschalten. Man könnte fast sagen, ich “zelebriere” in diesen Momenten den kindlichen Modus, auch wenn die Tränen fließen. Klingt spooky ….

          Vielleicht kann eine der Psychologinnen mir die Frage beantworten, ob ich in diesem Zustand oder dieser Phase feststecke, weil mir das Erwachsensein Angst macht, weil ich im Inneren-Kind-Modus keine Entscheidungen treffen muss, etc.? Oder schreit mein inneres Kind einfach so laut, weil ich es offensichtlich immer noch nicht erhöre und seine Bedürfnisse immer noch nicht beachte, und ich kann und will deswegen oft nicht aus dem Kind-Modus raus?

          Vielleicht hat ja auch jemand von den Teilnehmenden ähnliche Erfahrungen gemacht?

          Vielen Dank vorab für euer Feedback und liebe Grüße!

          🐝

          Annalena (Moderatorin)
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          • Liebe Biene,

            Danke, dass du das mit uns teilst! Ich möchte nur kurz meine Gedanken mit dir teilen 🙂

            Ich habe mir gestern so ähnliche Gedanken gemacht. Es ging mir nicht gut, ich hab nen Song angemacht, der die Traurigkeit noch verstärkt hat und ich hab so richtig gemerkt, wie ich mich in diesem Gefühl wohl gefühlt und gesuhlt habe. Ich hab das für mich so beantwortet, dass ich dieses Gefühl sehr gewohnt bin und das Gefühl des “Glücklich seins” noch nicht und dass ich jetzt lernen darf, glücklich zu sein. Und dieser Veränderungsprozess dauert und fühlt sich für den Körper, das Nervensystem und alles sehr ungewohnt an.
            Aber dein Ansatz “Erwachsensein macht Angst” fühlt sich für mich auch stimmig an. Vor allem in einer Beziehung, in der man sich (dem Alkoholkonsum des Partners und seinem daraus folgenden Verhalten – ich weiß, wovon du sprichst, btw. Ich hab eine ähnliche Thematik mit meinem Partner) ausgeliefert bzw. ohnmächtig fühlt, nicht gehalten fühlt, ev. auch sehr oft die Verantwortung übernehmen muss, wünscht man sich Momente, in denen man einfach nur Kind sein möchte, das sich um nichts kümmert…

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          • Liebe Biene,

            das, was du beschreibst, wirkt überhaupt nicht spooky auf mich, sondern ist tatsächlich etwas, das viele Menschen in inneren Prozessen erleben, gerade dann, wenn sie beginnen, einen tieferen Zugang zu ihrem inneren Kind zu bekommen.

            Oft ist es zunächst ein großer Unterschied, ob wir den Schmerz des inneren Kindes nur kennen oder ihn wirklich emotional spüren. Wenn dieser Zugang sich öffnet, kann es passieren, dass man eine Zeit lang sehr stark mit dem kindlichen Anteil identifiziert bleibt. Das bedeutet nicht automatisch, dass du feststeckst. Häufig zeigt es eher, dass da endlich etwas Raum bekommt, das lange keinen Platz hatte.

            Ich finde deine eigene Beobachtung dabei sehr wertvoll: Du bemerkst ja selbst, dass du manchmal bewusst in diesem Zustand bleibst. Dahinter können unterschiedliche Dynamiken stehen und beides, was du beschreibst, kann gleichzeitig wahr sein:

            Einerseits kann der kindliche Zustand tatsächlich entlastend wirken, weil dort keine Verantwortung, keine Entscheidungen und kein funktionieren müssen im Vordergrund stehen. Das Erwachsenen-Ich fühlt sich für viele Menschen zunächst anstrengend oder sogar bedrohlich an, besonders wenn sie früher wenig sichere Orientierung erlebt haben.

            Andererseits kann es auch sein, dass dein inneres Kind noch nicht wirklich das Gefühl hat, gesehen, verstanden und reguliert zu werden. Dann zieht es verständlicherweise immer wieder Aufmerksamkeit auf sich.

            Der entscheidende Punkt ist aus psychologischer Sicht meist nicht, das innere Kind schnell zu verlassen, sondern die Verbindung zwischen Kind-Anteil und erwachsenem Anteil zu stärken. Der innere Erwachsene soll das Kind nicht wegdrücken, sondern begleiten.

            Liebe Grüße

            Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

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        • Jennstar veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

          vor 2 Monaten

          Ich habe den Kurs Selbsthypnose fürs Unterbewustsein gebucht… Geht es noch jemandem so? Ich habe die erste Trance jetzt immer wieder gemacht und komme einfach nichtz in den Zustand der Entspannung. Immer wieder poppen Fragen im Kopf auf. Als ob sich mein Unterbewustsein einen Spaß daraus macht mich mit nichtigen und wichtigen Dingen zu nerven. Kein Trance erleben, keine Entspannung und dadurch nun noch mehr Druck und Stress, bis hin zu dem Gefühl unfähig zu sein.

          Annalena (Moderatorin)
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          • Hallo,

            du beschreibst ein sehr häufiges Phänomen am Anfang von Selbsthypnose oder Tranceübungen. Dass Gedanken ständig auftauchen, bedeutet nicht, dass dein Unterbewusstsein „dagegen arbeitet“, sondern eher, dass dein Kopf gerade noch sehr aktiv und kontrollierend ist.

            Gerade der Versuch, unbedingt entspannen zu müssen, erzeugt oft zusätzlichen Druck und genau der hält dich dann wach. Trance ist eher ein langsamer Wechsel in Richtung weniger innerer Anspannung.

            Wichtig: Dass es sich gerade schwierig anfühlt, sagt nichts über deine Fähigkeit aus, sondern eher über dein aktuelles Stressniveau und den hohen Anspruch an dich selbst.

            Liebe Grüße

            Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

          • Roman veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

            vor 2 Monaten

            Calen Ward – you wanted more than i could be….der song passt extrem gut

            Annalena (Moderatorin)
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          • Roman veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

            vor 2 Monaten

            Hil

            Versuchte nach Wochen der Distanz, wo ich nur auf Nachfrage wenn überhaupt Aussagen bekam von meiner Frau, sie habe Krise, brauche Zeit und Raum, sagt sie jetzt: sie sei richtig, sie werde sich nicht ändern, Distanzphasen würden zu ihr gehören. Sie zweifelt, dass es irgendwann stabil mit uns wird. Will zwar nach weg schauen, aber nur wenn sich das lohne. Das seien ihre bedingungen…wir sind seit 7 jahren in dem kreislauf und hatten zuvor eine längere nahe und gute phase. Ab und an spüre ich, dass es keine gute zukunft hat. Und dann zerfrisst es mich wieder und ich hoffe. Will/kann einfach den schritt nicht gehen. Sovieles ist doch besser geworden, wieso dieser massive Rückfall…bin dankbar für jede Hilfe und Unterstützung…

            Annalena (Moderatorin) und Doreen
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            • Lieber Roman,

              was du beschreibst, ist ein sehr typischer Kreislauf aus Nähe, Rückzug, Hoffnung und erneuter Enttäuschung, der emotional stark bindet und gleichzeitig zermürbt.

              Die Aussagen deiner Frau klingen im Moment relativ klar: Sie beschreibt Distanz als festen Teil von ihr und stellt infrage, ob es überhaupt dauerhaft stabil werden kann. Das ist keine diffuse Krise mehr, sondern eine ziemlich deutliche Benennung ihrer Grenzen und ihrer Bereitschaft.

              Dass dich das innerlich so zerreißt, ist verständlich, vor allem, weil es auch gute Phasen gab. Genau diese Mischung aus „es war auch gut“ und „es ist unsicher“ hält viele Menschen lange im System fest.

              Vielleicht ist die entscheidende Frage weniger, ob es früher besser war, sondern ob die Form von Beziehung, die sie real leben kann, grundsätzlich zu dem passt, was du für eine stabile Partnerschaft brauchst.

              Das klingt nach einer wirklich belastenden Situation und ich hoffe, du findest die Unterstützung und Hilfe, die du brauchst.

              Liebe Grüße

              Annalen aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

              • Hallo Roman,

                eure Dynamik kenn ich aus der anderen Perspektive. Lange haben wir diskutiert und geweint und Pläne für Veränderung gemacht. Mein Partner hat lange durchgehalten, aber ich musste es selbst verstehen, erkennen und akzeptieren. Dabei haben mir Stefanies Bücher geholfen und der Podcast. Dafür brauchte es aber meine Bereitschaft. Erst dadurch kommen wir in den Diskussionen entscheidende Schritte weiter und das macht Hoffnung. Aber dazwischen ist es hart und auch verständlich, wenn man das als Partner nicht begleiten will. Uns hat als Basis die gemeinsame Zielsetzung geholfen um den Weg weiterhin gemeinsam zu gehen.

                Ich drücke dir die Daumen, für eure beste Lösung!

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            • Elsa veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

              vor 2 Monaten

              toxische Beziehungen

              Hallo, ich bin neu hier und habe den Kurs “wenn Liebe wehtut …” gebucht. Grund dafür ist meine sehr toxische Beziehung, die ich nicht schaffe zu verlassen. Ich weiß, dass sie mir nicht gut tut, bin aber wie blockiert. Möglicherweise liegt das u.a. auch an den Erfahrungen mit meiner sehr narzisstischen Mutter, diese ist mittlerweile verstorben, und die Muster wirken noch sehr nach.

              Liebe Grüße

              Elsa

              Annalena (Moderatorin) und Mienchen
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              • Liebe Elsa,

                willkommen in der Stefanie Stahl Akademie! Das, was du beschreibst, passt sehr gut zu einer typischen Bindungsdynamik, in der Kopf und Gefühl auseinandergehen: Du erkennst klar, dass dir die Beziehung nicht guttut, erlebst innerlich aber trotzdem eine Art Blockade. Das ist kein Zeichen von „Nicht-Wollen“, sondern oft eine Stress- und Bindungsreaktion.
                Gerade bei frühen Erfahrungen mit einer emotional stark belastenden oder narzisstischen Bezugsperson können sich Beziehungsmuster später so wiederholen, dass sie vertraut wirken, selbst wenn sie schmerzhaft sind. Dieses „Festhängen“ ist häufig ein inneres Schutzmuster.
                Wichtig ist: Dass du diese Zusammenhänge bereits erkennst, ist ein sehr zentraler Schritt. Veränderung beginnt oft genau dort, wo man Muster nicht nur erlebt, sondern auch versteht.
                Liebe Grüße
                Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

                • Liebe Annalena, lieben Dank für deine Rückmeldung. Ich bin aktuell sehr am Kämpfen, möchte diesen Kreislauf so gerne durchbrechen, weiß theoretisch soo viel und stecke noch richtig fest. Kleine Schritte – Mikroschritte 🙂 LG Elsa

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                • Emmy veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

                  vor 2 Monaten

                  Vorstellung

                  Hallo, mein Name ist Emmy, ich komme aus Sachsen. Ich bin mit meinem Traummann schon 17 Jahre zusammen mit 3 gemeinsamen Kindern. Leider haben wir uns in den letzten Monaten etwas verloren, haben uns wenig Wertschätzung gegeben und uns häufig in Arbeit geflüchtet. Parallel dazu hat er das Schreiben mit einer anderen Frau angefangen und es hat sich zu einer emotionalen Affäre entwickelt. Als er im April zu Kur war, kam das alles raus.

                  Wir sind in Gesprächen, ganz ohne Streit und mit ganze viel Mitgefühl füreinander. Eine Paartherapietermin ist ausgemacht, leider erst am 05.06.

                  Ich leide so krass, kann mir kein Leben ohne ihn vorstellen und will nicht das meine Familie zerbricht (selbst Scheidungskind).

                  Jetzt aktuell trifft er sich gerade mit der anderen Frau um ergebnissoffen! mit ihr zu sprechen.

                  Ich möchte lernen mich emotional zu stärken und abzugrenzen um auf eine potentielle Trennung besser vorbereitet zu sein und nicht so zu leiden.

                  Annalena (Moderatorin), Tamara und Sas_SoulSetFree
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                  • Liebe Emmy,

                    Es tut mir wirklich leid, dass du gerade in so einer belastenden und unsicheren Situation bist. Nach 17 Jahren Beziehung, mit drei Kindern und einer gemeinsamen Lebensgeschichte, ist es völlig nachvollziehbar, dass sich das gerade existenziell anfühlt. Besonders die Situation mit der emotionalen Affäre kann sehr viel Angst, Verletzung und innere Unruhe auslösen und auch das Selbstwertgefühl stark erschüttern.

                    Gleichzeitig ist es ein wichtiger Schritt, dass ihr im Gespräch miteinander bleibt und bereits einen Termin für eine Paartherapie habt. Das zeigt, dass es trotz der Krise noch einen Raum für Austausch und Klärung gibt.

                    Was ich beim Lesen deiner Nachricht besonders wahrnehme, ist, wie sehr du gerade versuchst, innerlich irgendwie Halt zu finden und die Beziehung nicht zu verlieren, während gleichzeitig etwas sehr Schmerzhaftes passiert, das kaum zu kontrollieren ist. In so einer Situation ist es ganz normal, dass sich Gefühle von Angst, Ohnmacht, Wut oder auch Verzweiflung mischen.

                    Vielleicht ist im Moment wichtig, erst einmal wahrzunehmen, was diese Situation mit dir macht und dir selbst emotional etwas Stabilität zu geben, unabhängig davon, wie sich dein Partner entscheidet.

                    Schön, dass du hier bist und ich hoffe, du kannst hier etwas Stabilität und Unterstützung finden!

                    Liebe Grüße

                    Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

                  • Lilie veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

                    vor 2 Monaten

                    Hallo ihr Lieben,

                    es wäre grossartig wenn ihr mir einen Rat geben könntet. Ich habe den Kurs ” persöhnliche Abgrenzung” gebucht, bin jahrelang überangepasst gewesen und bewege mich stück für stück hinaus.

                    In meiner Partnerschaft konnte ich schon kleine Fortschritte machen aber mein ganz grosses Thema ist die damilie meines Mannes. Genauer gesagt seine Schwester.

                    Leider hat sie sehr narzistische Züge und ich weiss nicht wie ich mich von ihr abgrenzen kann. Egal was ich vorbringe, es findet immer eine Schuldunkehr statt, ich werde belogen und meine Werte einfach übergangen. Sie möchte den Kontakt zu mir, ich zu ihr nicht mehr. Mein Mann ist sehr eng mit seiner Schwester und sehr verletzt wenn ich etwas sage. Sollte ich meine Themen offen ihr gegenüber ansprechen und ihr sagen, dass ich keinen grossen Kontakt mit ihr wünsche oder sollte ich mich einfach langsam immer weiter rausbehmen?

                    Mein Gefühl sagt mir, dass ich ihr gerne sagen möchte wie sehr ihr verhalten unangebracht und völlig drüber ist. Die frage ist ob das dienlich ist. Mir denke ich schon, denn ich würde mich besser und leichter fühlen.

                    Was könnt ihr mir dazu sagen?

                    Vielen Dank für euren Antwort🫶🌷

                    Annalena (Moderatorin), haennula und Mague
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                    • Hallo 🙂

                      Zunächst tut es mir Leid zu lesen, dass du so einer Familiensituation ausgesetzt bist. Das ist sicherlich nicht leicht und ich versteh, dass du da mit dir haderst, wie am besten vorgehen.

                      Ich kann dir leider keinen tollen Tipp geben, sondern vll nur nen Impuls, der mir kam: wenn es für dich reicht, dass du es einfach ansprichst, ok. Wäre es möglich, dass sich deine Beziehung zu deinem Mann verändert? Gut oder schlecht? Wenn ja, kannst du das dann halten? Und was sie betrifft: mein Gefühl geht stark in die richtung, dass du wieder nur auf Abwehr stoßen wirst, wenn es bisher immer so war. Also auf das solltest du dich vermutlich vorbereiten.

                      Ich wünsch dir jedenfalls alles Gute, dass du einen für dich passenden Weg mit der Situation findest 🙂

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                      • Liebe Bea,

                        Vielen lieben Dank für deine Zeilen. Früher hätte ich geschwiegen, um des Frieden Willens. Aber das möchte ich nicht mehr. Bei anderen Menschen übe ich mich seit diesem Kurs, Dinge die mich stören oder meine Werte zu sehr schrammen, drauf aufmerksam zu machen. Aber wie geht man mit nazistischen Menschen im die man nicht einfach so aus seinem Leben verabschieden kann weil sie Teil der Familie sind.??🤷‍♀️

                        Du hast absolut Recht, eine Reaktion meines Mannes muss ich natürlich auch aushalten können Es ist schon etwas tricky🙃

                        Danke dir sehr, für deine Antwort… ich werde berichten wie es weiter geht….😅

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                      • Austauschrunde heute Abend

                        Hallo ihr Lieben,

                        heute Abend um 18 Uhr findet unsere Austauschrunde statt. Ihr findet alle Informationen dazu im Eventkalender. Um einen gemeinsamen Einstieg zu gestalten, kann ich nach 18:05 Uhr leider niemanden mehr ins Meeting lassen, also seid bitte pünktlich. Ich freue mich auf euch!

                        Liebe Grüße

                        Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

                        Giuditella
                        3 Kommentare
                        • Liebe Annalena,
                          danke für den Hinweis. Ich kann leider montagsabends an solchen Austauschen derzeit nicht teilnehmen.
                          Ich wünsche Euch dennoch einen interessanten Austausch.
                          Liebe Grüße,
                          Doreen

                          Love
                          1
                          • View 1 reply
                        • Liebe Teilnehmenden,

                          vielen Dank für den schönen Austausch. Wenn ihr Feedback zur heutigen Austauschrunde geben wollt, könnt ihr gerne diese Umfrage ausfüllen: https://w6ly00fiyc0.typeform.com/to/WmDgIF96

                          Liebe Grüße und noch einen schönen Abend!

                          Annalena ☀

                        • Mehr anzeigen
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