Mimi2026 veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten
Sarah Connor - Wie schön Du bist
Kennt / Kanntet ihr das auch?
Früher habe ich Lieder gehört und Texte einstudiert und gesungen. Danach war ich emotional frei / beschwingt. Oder während der Autofahrt, auf der ich Songs hören konnte. Laut. Mit vielen Emotionen. Ich war bei mir. So frei.
Ich habe das lange nichg gemacht. Jetzt werde ich durch meinen Sohn daran erinnert.
…. Für alle, die bei sich bleiben wolldn und wirklich fühlen wollen…. Unglaublich. Vielleicht auch etwas für Dich / Euch. ..
Mo26, Barbara (Moderatorin) und 8 others1 KommentarLiebe @Mimi2026
Schön, dass du das teilst!
Musik kann unglaublich dabei helfen, wieder bei sich selbst anzukommen und Gefühle wirklich zu spüren und wie schön, dass dein Sohn dich wieder daran erinnert hat. Dann könnt ihr jetzt gemeinsam ganz laut miteinander singen ☺
Liebe Grüße
Barbara aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
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Lea (Moderatorin) veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten
Willkommen zum Wochenimpuls
Es war ein langer Tag, die Kinder sind endlich im Bett, der Laptop ist zugeklappt, endlich kehrt Ruhe ein. Jetzt noch schnell zwei Stunden Serie. Du denkst: „Das habe ich mir verdient.“ Aber eigentlich bist du total müde und würdest irgendwie auch gerne schon schlafen gehen. Na, kommt dir das bekannt vor? In diesen Momenten stehst du vor einem inneren Konflikt. Nimm ihn in dieser Woche als Chance, um dich neu auszurichten.
Die Challenge:
✨ Finde deine passende Belohnung
Nimm dir in dieser Woche einen kleinen Moment Zeit, um herauszufinden, welche Belohnung wirklich die richtige für dich ist, oder ob du lieber deiner Gewohnheit folgen möchtest.
Warum das wirkt:
Ziele, die miteinander im Konflikt stehen, können das subjektive Wohlbefinden beeinträchtigen – besonders dann, wenn unterschiedliche Bedürfnisse gleichzeitig in verschiedene Richtungen ziehen. Wenn du dir deiner eigenen Ziele bewusst wirst und Entscheidungen triffst, die wirklich zu dir passen, können innere Spannungen abnehmen. So stärkst du nicht nur deine Klarheit, sondern kümmerst dich auch aktiv um dein Wohlbefinden.
So funktioniert’s:
1. Überlege dir, bei welchen wiederkehrenden Momenten du in letzter Zeit im Nachhinein nicht ganz zufrieden warst. Bist du immer zu spät ins Bett gegangen oder hast du vielleicht doch zu lange am Handy gescrollt?
2. Wenn du das nächste Mal in so einem Moment kommst, nimm dir kurz Zeit und frage dich: Was würde ich jetzt normalerweise tun? Wie werde ich mich morgen fühlen, wenn ich mich dafür entscheide?
3. Und dann: Triff eine bewusste Entscheidung. Du kannst dir auch eine kleine Erinnerung schaffen, zum Beispiel mit einem Post-it an der Fernbedienung, am Nachttisch oder am Kühlschrank – dort, wo du oft automatisch deinem gewohnten Muster folgst. Schreibe darauf: „Was brauche ich gerade wirklich?“ Übrigens: Es ist auch okay, dich für die Gewohnheit zu entscheiden. Der Unterschied ist: Du tust es bewusst.Teile deine Erkenntnis mit uns:
Welche waren in dieser Woche deine persönlichen Zielkonflikte? Wie hast du dich entschieden und wie hat es sich am nächsten Tag für dich angefühlt? Teile deine Erlebnisse gerne direkt in den Kommentaren hier!
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀Mounir veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten
Hallo,
eine Frage:
Wäre es möglich ein Abo-Modell einzuführen, das alle Kurse beinhaltet und monatlich kündbar ist? Das wäre aus meiner Sicht für beide Seiten optimal. So wird es z.B auch im Software-Bereich, im Film und Musikstreaming gemacht.
Beste Grüße!
Hallo @mounir,
vielen Dank für deinen Input und die Idee mit dem Abo-Modell. Das ist auf jeden Fall ein spannender Ansatz.
Wir nehmen deinen Vorschlag gern mit und werden ihn intern besprechen, um zu prüfen, ob und in welcher Form sich so ein Modell für uns umsetzen ließe. Aktuell können wir allerdings noch nicht versprechen, dass wir das auch realisieren werden.
Liebe Grüße
Barbara aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
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Pony veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten
Hallo in die Runde!
Ich wollte gerade das Einführungsvideo anschauen, es kommt aber nur ein “Platzhalter” Was tun?
Hallo,
wie ärgerlich, dass das Video bei dir gerade nicht funktioniert. Tut mir sehr leid, für die Unannehmlichkeiten. Melde dich damit bitte bei unserem Kundensupport, damit wir uns das Problem genauer anschauen können: info@stefaniestahlakademie.de oder klicke auf den “Hilfe & Kontakt” Button.
Aktuell sind uns keine ähnlichen Schwierigkeiten von anderen Nutzer:innen bekannt, daher vermuten wir, dass es sich um ein individuelles Problem handelt. Wir schauen aber natürlich gerne gemeinsam mit dir nach einer Lösung.
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie
Kat-Ja veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten
Huhu ihr,
Ich bin Katja und habe eine furchtbar anstrengende Beziehung hinter mir, die ich nach vier Jahren nun endlich beendet habe. Ich bin erleichtert, diesen Schritt gegangen zu sein, bin aber auch zutiefst verwirrt und verunsichert nach unzähligen Konflikten ohne Klärung, in denen ich mich viel zu oft gefragt habe, was mein Anteil ist, während mein nun Expartner die “Schuld” in erster Linie bei mir gesucht hat. Und vor allem frage ich mich: was zum Geier hat mich das derart lange mitmachen lassen? – um da nochmal genauer hinzuschauen, freu ich mich auf den Kurs hier!
Mein Ex-Partner hat mir das Blaue vom Himmel versprochen, wollte eine Familie mit mir gründen, ein Business starten usw.. hat sich dann aber so in seinen durch mich erlebten Verletzungen verloren, dass im Grunde nichts mehr möglich war. Und ich wurde immer bemühter, dies zu vermeiden, alles richtig zu machen und war daueraktiviert. Selbst eine gemeinsame Paartherapie hat dieses Muster am Ende eher verstärkt, da ich noch mehr ins Verständnis und Verändern kam, während er weiter durch Kleinigkeiten kränk- und verletzbar war. Sein permanentes Zurückziehen war eine riesen Herausforderung für mich, hat mich tierisch aktiviert, gleichzeitig aber auch schon in der Beziehung verstehen lassen, dass ich mit mir alleine nur bedingt gut zurecht kam und meine Bedürfnisse total aus dem Blick verliere, da durfte ich auch in den letzten Jahren schon einiges lernen. Ich bin gespannt, was vielleicht hier noch dazu kommt. 😊🙏
Weitere Kommentare anzeigenLiebe Katja,
Ich möchte dir nur mitteilen, dass ich gerade dasselbe durchlebe: Paartherapie, mein Partner versucht hauptsächlich mich zu reparieren, verstrickt sich so in seinem Gefühl der kränkung, dass nichts mehr möglich ist und ich nicht mal mehr Bedürfnisse aussprechen kann, ohne, dass er sich kritisiert fühlt. Ich bin daueraktiviert und stecke meine gesamte Energie in Gedanken und Reparatur der Beziehung…
Wie hast du letztendlich den Absprung aus dem Karussell geschafft?
Lieben Gruß, Bea
1Liebe Katja,
danke dir für deine ehrlichen Worte.
Es klingt, als läge eine sehr anstrengende und kräftezehrende Zeit hinter dir. Dass du die Beziehung beendet hast, ist ein großer Schritt und dass sich gleichzeitig Erleichterung und Verunsicherung zeigen, ist sehr verständlich.
Deine Frage „Warum habe ich das so lange mitgemacht?“ stellen sich viele im Nachhinein. Oft steckt dahinter kein „Fehler“, sondern ein tiefes Bedürfnis nach Verbindung, Verständnis und dem Wunsch, dass es doch noch gut wird. Dass du dabei immer mehr in Anpassung und Daueranspannung gegangen bist, passt sehr zu dem, was du beschreibst.
Du bist mit diesen Erfahrungen nicht allein und es ist gut, dass du jetzt hinschaust und für dich etwas verändern möchtest.
Schön, dass du hier bist.
Liebe Grüße
Barbara aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
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Susu777 veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten
Hallo alle zusammen.
Ich heiße Susanne und wohne in einem Dorf in der Nähe von Frankfurt. Ich bin hier im Kurs, weil meine Beziehungen immer wieder an meinem Thema „Verlustangst“ scheitern. Mittlerweile bin ich über 60 Jahre alt und nach vielen Jahren des alleine lebens, seit fast sechs Jahren (allerdings mit Unterbrechung von sieben Monaten) wieder mit einem Mann liiert. Die Beziehung hat viele schöne Momente, aber leider auch viele Momente, in denen Angst, Unverständnis und Unsicherheit im Fokus sind.
Ich möchte herausfinden, welchen Beitrag ich dazu leiste und was ich vielleicht tun kann, um in dieser Beziehung „ einfach nur glücklich zu sein“. Letztendlich möchte ich auch klarer darüber werden, ob dies mit dem Mann, mit dem ich die Beziehung führe, überhaupt möglich ist.
Ich hoffe, die nächsten Wochen bringen mir mehr Klarheit und die Kraft, gute Entscheidungen zu treffen und ggf. mit den Konsequenzen gut zu leben.
Ich bin optimistisch 😀
Liebe Susanne,
es ist schön zu lesen, wie klar du auf deine Situation schaust. Dass du deinen eigenen Anteil verstehen möchtest und gleichzeitig prüfst, ob diese Beziehung dir wirklich guttut, ist ein sehr wichtiger und mutiger Schritt.
Verlustangst kann viel Einfluss auf Beziehungen haben und gleichzeitig ist es genauso wichtig zu schauen, ob die Beziehung selbst ein Ort ist, an dem du dich sicher und gesehen fühlen kannst. Beides darf nebeneinander stehen.
Dein Wunsch, „einfach glücklich zu sein“, ist absolut berechtigt. Und es klingt, als würdest du dich gerade auf einen Weg machen, der dir mehr Klarheit und innere Sicherheit bringen kann.
Dein Optimismus ist dabei eine große Stärke.
Schön, dass du hier bist!
Liebe Grüße
Barbara aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
Babs veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten
Hallo an Alle,
Ich bin hier, weil ich starke Verlustangst habe, entstanden in der Kindheit. Ich bin seit 15 Jahren verheiratet, habe eine 15jährige Tochter, bin aber nicht ganz glücklich. Mein Mann ist eher das Gegenteil von mir, braucht nicht so viel Nähe wie ich. Das führt dazu, dass ich manchmal klammere, obwohl ich im Kopf weiß, dass das zu mehr Rückzug führt. Ich habe Bedürfnisse, die mein Mann irgendwie nicht schafft, zu erfüllen, obwohl es nicht viel ist und mich einfach glücklich machen würde. Das sind Lob und Anerkennung, vor allem Blumen alle 6-8 Wochen. Weil es mir ernst ist, haben wir am 12. Mai ein Paargespräch, weil es so für mich nicht weiter geht, da ich meinen Bedürfnissen nicht mehr hinterherlaufen möchte. Unabhängig von meiner Verlustangst bin ich mir sicher, dass meine Bedürfnisse nicht zu viel sind und ich dafür einstehen darf.
LG Barbara
Weitere Kommentare anzeigenDas kommt mir sehr bekannt vor. Ich mache mir Gedanken darüber, ob meine Bedürfnisse o.k. sind und mein Beziehungspartner fühlt sich vom kleinsten geäußerten Wunsch schon unter Druck gesetzt. Ich wünsche dir und mir in dieser Beziehung mehr gesundes Selbstbewusstsein. Wir arbeiten dran 😀 LG Susanne
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Liebe Barbara,
danke dir für deine offenen Worte.
Es klingt sehr nachvollziehbar, wie sich deine Verlustangst und eure unterschiedlichen Bedürfnisse nach Nähe gegenseitig beeinflussen. Dieses Wissen im Kopf („Klammern verstärkt Rückzug“) und das gleichzeitige starke Gefühl im Inneren können ganz schön anstrengend sein.
Gleichzeitig finde ich es sehr klar und wichtig, wie du für dich erkennst: Deine Bedürfnisse sind berechtigt. Der Wunsch nach Anerkennung, Wertschätzung und kleinen Gesten ist absolut verständlich und du darfst dafür einstehen.
Dass ihr ein Paargespräch geplant habt, ist ein sehr guter Schritt. Es zeigt, dass du nicht mehr nur reagierst, sondern aktiv etwas verändern möchtest.
Schön, dass du hier bist!
Liebe Grüße
Barbara aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
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Line veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten
Hallo zusammen,
Ich bin Line, 36 Jahre alt und lebe im Raum Stuttgart.
Vor zwei Jahren habe ich meinen aktuellen Partner kennengelernt und lebe mittlerweile seit sechs Monaten bei ihm.
Mich hat der Kurs so angesprochen, weil ich endlich lernen will, für mich stark zu sein und mich in Konflikten nicht völlig zu verlieren. Mein Partner lässt sich nicht gern auf Diskussionen ein und blockt schnell an. Wenn er mich dann auch noch als nervig bezeichnet und nur noch seine Ruhe will, obwohl die Themen nicht geklärt sind, führt mich das in einen inneren Ausnahmezustand. Ich fühle mich dann total ungesehen, abgelehnt, auageliefert, als wäre ich ihm vollig egal. Das werfe ich ihm dann auch vor. Er kann in solchen Momenten trotzdem gut schlafen und hat auch nicht das Bedürfnis nach Versöhnung. Ich brauche viel körperliche Nähe und kann so überhaupt nicht schlafen. Ich werde auch beleidigend und stell die ganze Beziehung in Frage. Das hängt mir teilweise Tage lang in den Knochen. Ich will das nicht mehr, ich will mich micht mehr so verloren fühlen. Ich wil mich besser verstehen und angemessen für die Dinge einstehen, die mir wichtig sind und mich nicht mehr im Gedankenkarussell verlieren.
Weitere Kommentare anzeigengenauso geht es mir auch …
1Das kann ich sehr gut nachvollziehen.. Liebe Grüße! 😊
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Marie333 veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten
Hallo, ich bin durch meine Scheidung eigentlich sehr autonom geworden, habe aber in meiner neuen Beziehung Phasen der tiefen Traurigkeit und des Gefühls komplett verlassen zu sein. Da gerate ich in Not. Als Säugling ca. 11 Monate alt haben mich meine Eltern bei einer Nanny gelassen und sind zu meinem Onkel nach Jamaika geflogen. Ich hatte dann starkes Fieber und Krämpfe und lag dann im Krankenhaus. Ich mache parallel noch eine Traumatherapie. Liebe Grüße
Liebe Marie,
schön, dass du hier bist!
Es ist sehr nachvollziehbar, dass diese starken Gefühle von Verlassenheit gerade in einer nahen Beziehung auftauchen. Solche frühen Erfahrungen können sich tief im System speichern und in bestimmten Momenten wieder aktiv werden.
Umso wichtiger und gut ist es, dass du bereits in Traumatherapie bist und das kann dich genau dabei unterstützen.
Vielleicht hilft dir in akuten Momenten der Gedanke: Das Gefühl ist gerade sehr stark, gehört aber zu einer früheren Erfahrung: heute bist du nicht mehr dieses hilflose Kind.
Wir wünschen dir ganz viel Kraft auf deinem Weg.
Liebe Grüße
Barbara aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
BeaM veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten
Hallo an alle
Mein Name ist Bea(trice) und ich bin 35 Jahre alt 😊
Meine Situation ist die folgende:
Im September 2021 habe ich meinen aktuellen Partner kennen gelernt (durch welchen ich meine 8jährige Beziehung mit einem Narzissten beenden konnte – Beziehungs-hopping) und wir haben eine Fernbeziehung geführt (Wien-Graz). Ich von meiner Seite war sehr glücklich und habe alles für ihn getan. Es hat sich schon bald darauf eine suchterzeugende Dynamik entwickelt – Streit und daraufhin Versöhnung.Nach einem Beenden der Beziehung im Affekt von seiner Seite aus (Juni 2024) und für 5 Wochen getrennt sein, haben wir uns zufällig wieder getroffen und waren wie frisch verliebt. Er hat um mich gekämpft, worauf ich beschlossen habe, dass ich zu ihm ziehe (Dezember 2024). Dafür habe ich meine Heimatstadt Graz meinen Freundeskreis, meine Wohnung und meinen Job aufgegeben.
Aufgrund unserer Dynamik, die sich durch den Umzug nicht verbessert, sondern verschlimmert hat (Retraumatisierung), bin ich an Long Covid (ME/CFS) erkrankt. Die Symptome haben sich soweit verschlechtert, dass ich bettlägrig wurde und mein Partner konnte nicht damit umgehen, mich in dieser Verfassung zu sehen, ohne mir (auf Handlungsebene) helfen zu können. Da ich mich kaum bewegen konnte, habe ich begonnen meine psychischen Anteile zu analysieren bzw. bearbeiten und habe zum Glück rasch gemerkt, dass mich unsere Dynamik immer kranker machte. Ich bin mit der Intention, genesen zu können, Dezember 2025 ausgezogen und wollte mit ihm wieder zusammen ziehen, sobald ich stabil genug bin – für mich war es klar, dass das nur vorübergehend war. Meinen Partner hat das so getroffen, dass er mir das noch heute vorwirft, weil sein Traum von gemeinsamen Wohnen geplatzt war. Das Streiten wurde intensiver und es kam von meiner Seite aus der Not heraus immer wieder zu Kontaktabbrüchen und dem mehrmaligen Beenden der Beziehung, einhergehend damit, dass ich bei ihm auch (so gut wie) ausgezogen bin (ein paar Sachen sind noch in seiner Wohnung).
Durch die Distanz habe ich immer mehr Muster erkennen können und an mir zu arbeiten begonnen, und konnte mich dadurch immer mehr emotional lösen und unsere Dynamik und auch sein Verhalten von oben betrachten, während mein Partner seine Anteile nicht erkannte. Diese Phase war stark gekennzeichnet von einer On-Off-Dynamik und ich habe ihn darum gebeten, mit mir zur Paartherapie zu gehen, was er abgelehnt hatte. Für mich war dadurch die Hoffnung auf Besserung und eine gemeinsame Zukunft verloren. Wir haben irgendwann beide erkannt, dass ein Miteinander nicht möglich scheint, weshalb wir gemeinsam beschlossen haben, es sein zu lassen und uns nicht mehr zu sehen. In dieser Zeit, in der wir getrennt waren, konnte ich mich aufgrund meiner Erkrankung kaum bewegen, mein Körper ist in einen kompletten Shutdown-Modus gegangen, ich war sehr depressiv. Hinzu kommt, dass ich in einer Stadt lebe, in der ich (bis auf unseren gemeinsamen Freundeskreis) niemanden kenne, keine Zugehörigkeit empfinde, was meine Urwunde triggert.
Als wir uns nach einer Woche zufällig wieder gesehen haben, waren wir beide wieder so bindungsaktiviert, dass er mir versprochen hat, zur Paartherapie zu gehen, weil er erkannt hat, dass er ohne mich offenbar nicht kann und dafür etwas an sich ändern müsste. Das hat bei mir wieder starke Hoffnung entfacht und mich erneut in eine emotionale Abhängigkeit gestürzt.
Aufgrund der Umstände, dass ich körperlich sehr eingeschränkt bin, und dadurch kaum in der Lage bin neue Kontakte in der neuen Stadt zu knüpfen und der Erfahrung, dass eine Trennung zu starker Symptomlast führt, hat sich meine Verlustangst enorm verstärkt. Gleichzeitig beobachte ich, dass mir Kontakt mit ihm dennoch gar nicht gut tut (ich dissoziiere), weil er subtil sehr abwertend ist (ohne es zu merken) und noch immer sehr stark aus Kränkung heraus agiert. Ich habe in der Trennungsphase zum Glück die Erfahrung gemacht, dass es auch Männer gibt, die anders denken bzw. dass auch sichere Bindungen möglich sind.
Für mich ist klar, dass ich meinen Selbstwert enorm stärken muss, ob wir uns nun trennen oder nicht, meine Bedürfnisse erspüren und kommunizieren lernen, gesunde Grenzen setzen lernen möchte, um meine emotionale Abhängigkeit und diesen ständigen Bindungshunger in den Griff zu bekommen und endlich zu innerer Ruhe zu finden, da dies unabdingbar für meine Genesung ist.
Ich freue mich über Austausch und viele Impulse zur Selbstreflexion!
Liebe Bea,
Erstmal danke für deine offenen Worte und schön, dass du hier bist. In dem, was du schreibst, steckt schon unglaublich viel Reflexion und ein ehrlicher Blick auf deine Bindungsmuster, deine Bedürfnisse und auch darauf, was dir langfristig eigentlich nicht guttut, aber eben auch, was dir guttun könnte. Das ist alles andere als selbstverständlich, gerade in einer Dynamik, die emotional so intensiv und kräftezehrend ist. Es klingt für mich so, als hättest du in den letzten Jahren immer wieder versucht herauszufinden, was dir wirklich hilft, wo deine Grenzen liegen und was du brauchst, um gesund zu werden und mehr bei dir selbst anzukommen. Gleichzeitig ist das natürlich keine leichte Situation, besonders wenn Verlustangst, Hoffnung, körperliche Erschöpfung und emotionale Abhängigkeit so eng miteinander verwoben sind. Umso wertvoller ist es, dass du dir selbst inzwischen so bewusst zuhörst und spürst, dass dein Selbstwert, innere Ruhe und gesunde Grenzen zentrale Themen für dich sind. Ich finde, du hast hier schon sehr stark gehandelt und deinen Bedürfnissen Raum eingestanden (ausziehen aus der Wohnung und mehr Reflektion auf Abstand). Ich finde es so schön, dass du sagst, du willst deinen Selbstwert stärken, UNABHÄNGIG von dem Fakt, ob ihr euch nun trennt oder nicht. Denn genau das ist es doch, dass sich eben nicht alles nur um die Beziehung dreht, sondern das erstmal du in deinem Leben im Mittelpunkt stehen darfst. Vielleicht kannst du dich auch immer wieder fragen: Wie fühlt sich eine Beziehung an, in der ich mich sicher, gesehen und innerlich ruhig fühlen darf und wie kann ich beginnen, mir manche dieser Dinge, nach denen ich in Beziehungen so hungere, Schritt für Schritt auch selbst mehr zu geben? Und gerade bei so tief sitzenden Dynamiken kann es zusätzlich sehr hilfreich sein, sich auch externe Unterstützung zu holen. Psychotherapie oder auch die angesprochene Paartherapie können wertvolle Räume sein, um gemeinsam einen Blick von außen auf festgefahrene Muster zu bekommen und neue Wege im Umgang miteinander und mit dir selbst zu entwickeln. Ich wünsche dir hier erstmal viele stärkende Impulse, ehrlichen Austausch und kleine Schritte zurück zu mehr Sicherheit in dir selbst.
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀1
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