Mein Diskussionsforum

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  • Mienchen veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

    vor 2 Monaten

    Hallo an Alle,

    ich heiße Mienchen und bin (fast) 53 Jahre alt.

    Davon war ich ca. 30 Jahre in einer Beziehung mit einem Mann, 17 davon verheiratet, der mich emotional und zunehmend auch körperlich gequält hat. Angefangen mit kleinen Beleidigungen, erst nur im familiären Umfeld, dann zunehmend verletzender und auch immer mehr in der Öffentlichkeit. Irgendwann kamen körperliche Übergriffe wie Zwicken, Schubsen, Treten, nächtliches Aufwecken, Mund- und Nase-Zuhalten und, und, und. Die Attacken kamen meist aus dem Nichts heraus und ich war nur noch am Erspüren, wann der nächste Angriff kommt. Meinen Freunden gegenüber war er so unfreundlich, dass ich allmählich vollkommen isoliert war.

    Ich war immer am Zweifeln, ob ich sein Verhalten nicht überbewerte, ob ich nicht vielleicht selbst schuld daran bin und habe immer Ausreden für ihn und sein Verhalten gesucht. Habe ich mich gewehrt, wurde alles verdreht und ich war am Ende die Gestörte, die in die Irrenanstalt gehört.

    Seelisch und körperlich war vollkommen fertig, habe aber dann den Absprung geschafft und bin nach einer Horrortrennung seit 4 Jahren von ihm weg und mittlerweile geschieden, er versucht aber immer noch, Kontrolle auszuüben.

    Danach lernte ich einen Mann kennen, mit dem 3 Jahre quasi in einer Nicht-Beziehung gelebt habe.

    Nähe oder Distanz – er hat darüber bestimmt. Liebesbeteuerungen, dann Rückzug. Ich habe mich nicht getraut, Forderungen zu stellen. Auch da immer Erklärungen gefunden, warum er so ist, immer wieder eingelenkt, die Schuld bei mit gesucht. Dann war ich es leid und habe das ganze beendet. Aber tatsächlich fällt es mir sehr schwer, ihn loszulassen.

    Ich bin hier, damit mir das in Zukunft nicht mehr passiert.

    Liebe Grüße

    Annalena (Moderatorin), Elsa und 3 others
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    • Liebe Mienchen,

      Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Zuversicht, dass wir es verdient haben, einfach gut behandelt zu werden! Es gibt sicher Männer, die sich das genauso wünschen 🫶🏻 viel Erfolg hier in der Akademie.

      Liebe Grüße

      Line

      2
      • Hallo 🙂 ich kenne das sehr gut, dass man sich fragt “bewerte ich das hier angemessen” und dieses ewige Verständnis für den anderen hat..

        Mega, dass du gehst, wenn es nicht funktioniert!

        Liebe Grüße! 😊

        1
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      • Beauty veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

        vor 2 Monaten

        Hallo zusammen, ich bin Sabine 😊

        Ich bin hier, weil ich mich in dem Thema emotionale Abhängigkeit sehr wiedererkenne.

        Bei mir geht es um eine Verbindung, die mich seit ungefähr acht Jahren begleitet. Am Anfang war es keine klare Beziehung, sondern eher eine intensive Nähe mit viel Unklarheit. Über die Jahre gab es immer wieder Kontakt, starke Anziehung, Hoffnung, Rückzug und dieses Gefühl: Es ist nicht ganz da, aber auch nie ganz vorbei.

        Vor etwa zwei Jahren sind wir offiziell in eine Beziehung gegangen. Die erste Zeit war auch deutlich verbindlicher und schön. Gleichzeitig sind viele Muster geblieben: Rückzug bei Beziehungsthemen, Unsicherheit, wenig echte Verlässlichkeit und bei mir sehr starke Verlustangst, sobald der Kontakt nachlässt oder er emotional nicht greifbar ist.

        Ich merke, dass sich mein innerer Zustand viel zu sehr danach richtet, wie er sich verhält. Wenn Nähe da ist, bin ich beruhigt. Wenn Distanz kommt, beginne ich zu kreisen, zu kontrollieren, zu hoffen und mich selbst zu verlieren.

        Ich möchte hier lernen, mich emotional wieder mehr von ihm zu lösen, meinen Selbstwert nicht länger von seiner Wahl abhängig zu machen und gesündere Grenzen aufzubauen.

        Ich freue mich auf den Austausch mit euch. ♥️

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        Barbara (Moderatorin), Tatjana_79 und 11 others
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        • Liebe Sabine, ich kenne das was du beschreibst so gut, vor allem dass die eigene Stimmung sehr vom Verhalten des Partners abhängt. Ich wünsche dir, dass der Kurs dir hilft und wenn du dich dazu austauschen magst, melde dich gerne.

          Liebe Grüße,

          Fine

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          1
          • Liebe Sabine, ich fühle sehr mit dir, auch, weil du schreibst, dass es zu Beginn deutlich verbindlicher war und man dann ja das Gefühl hat, dass man auf einem guten Weg miteinander ist.

            Für mich war es vor kurzem eine bittere Erkenntnis, dass ich meinen Selbstwert in so instabile Hände lege…

            Cool, dass du für dich losziehst. Lass uns gerne ein bisschen austauschen, wenn du Lust hast! Liebe Grüße

            Katja

            1
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          • Summer veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

            vor 2 Monaten

            Bei mir Ankommen - Ruhe spüren

            Ich befinde mich aktuell in einer sehr belastenden Trennungssituation. Mein Mann hat sich vor etwa fünf Wochen von mir getrennt, nach einer Phase von mehreren Monaten, in denen er sich zunehmend emotional zurückgezogen hat. Unsere Ehe besteht erst seit etwa acht Monaten, insgesamt sind wir seit ca. drei Jahren ein Paar gewesen. Wir haben gemeinsam fünf Kinder betreut – meine zwei Kinder leben dauerhaft bei mir, seine drei Kinder im Wechselmodell. Er ist inzwischen ausgezogen.

            Es war zu Beginn alles sehr leidenschaftlich. Er ist relativ schnell mit seinen Kindern in mein Haus eingezogen. Für mich war diese Beziehung die erfüllendste meines Lebens, ich habe ihn als meinen Traummann erlebt und wollte mit ihm alt werden. Für mich – nach seinen Worten auch für ihn – war es ein FÜR IMMER.

            Nach ca. einem Jahr Beziehung, als wir gerade meine Scheune zum Wohnraum umbauen wollten, hat er sich für einen Auszug entschieden und hat sich über zwei Monate hinweg emotional abgewandt – jedes Gespräch war zu viel. Damals ‘kam er zurück” und erklärte mir, dass er denkt, er leide unter depressiven Phasen. Das hat mich dazu bewogen bei ihm zu bleiben. Er wollte sich damals um Therapie kümmern – nach kläglichen Versuchen verlief dies im Sande.

            Kurz darauf machte er mir im Frühjahr 25 einen Heiratsantrag der romantischer nicht hätte sein können. Wir kauften auf seinen Wunsch hin ein größeres Haus im Ort, heirateten im Sommer, ich reduzierte meine Stunden aufgrund der Kinderbetreuung. Vier Monate nach der Hochzeit begann er dann wieder sich emotional zurückziehen. Letztendlich hat die Eheberatung nach der zweiten Sitzung die Beziehung für ihn beendet.

            Die Trennung ist für mich emotional sehr schwer zu verarbeiten. Ich leide unter starkem Schlafmangel, da ich nachts kaum zur Ruhe komme. Insgesamt habe ich das Gefühl, mich in einem dauerhaften inneren Ausnahmezustand zu befinden.

            Besonders schwierig ist für mich das Gefühl, dass ich scheinbar in einer Illusion gelebt habe, mich total in ihm getäuscht habe. Hinzu kommt, dass ich den Eindruck habe, dass es ihm mit der Trennung scheinbar sehr gut geht. Das verstärkt mein Gefühl von Ungleichgewicht und meinen Schmerz zusätzlich und triggert mein schlechtes Selbstwertgefühl.

            Ein Teil von mir hofft noch, dass er zurückkommt und erkennt, was er verloren hat, während ein anderer Teil beginnt zu verstehen, dass die Beziehung so nicht tragfähig war und ich ihn eigentlich nicht mehr zurücknehmen möchte.

            Zusätzlich stehen organisatorische und rechtliche Themen im Raum (z. B. Ehevertrag, finanzielle Klärungen, Hausverkauf bzw. Wohnsituation). Ein Umzug in mein altes Haus steht bevor, was mich zusätzlich belastet und emotional überfordert.

            Ich habe große Angst, in diesem Zustand „stecken zu bleiben“ und nicht aus dem Schmerz herauszufinden. Es fühlt sich teilweise so an, als würde es nicht besser werden, sondern eher schlimmer. Ich erlebe mich als stark belastet, erschöpft und emotional instabil, obwohl ich gleichzeitig versuche, für meine Kinder da zu sein und meinen Alltag aufrechtzuerhalten.

            Rückblickend hätte ich an mehreren Stellen merken können, dass “etwas mit ihm nicht stimmt”. Auch bereits zu Beginn. Manches hab ich damals auch angesprochen. Zb dass er noch mit seiner damaligen Frau unter einem Dach lebt, gemeinsames Konto, gemeinsame Kinderbetreuung stattfindet und beide noch nicht über Scheidung nachgedacht haben. Ich habe und wollte ihm einfach vertrauen. Ich wollte ihn auch nicht verlieren…Nun hab ich mich selbst verloren.

            Ich wünsche mir Hilfe dabei, mit dieser Beziehung abzuschließen und aus diesem intensiven emotionalen Zustand herauszufinden. Mein eh schon angeknackster Selbstwert hat sehr gelitten. Ich möchte wieder Vertrauen in das Leben/Partnerschaften finden und langfristig wieder zu innerer Ruhe und Klarheit zu kommen.

            Liebe Grüße 😊

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            Rennmouse
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            • Liebe Summer,

              In deinen Zeilen spüre ich sehr viel emotionale Belastung, Enttäuschung und auch Trauer darüber, dass sich die Beziehung, die sich zuerst so erfüllend und richtig angefühlt hat, so abrupt geendet hat. Du hattest diesen großen Wunsch nach einer stabilen, liebevollen Partnerschaft und ihr hattet gemeinsame Zukunftspläne. Gerade deshalb kann sich ein Beziehungsabbruch besonders erschütternd anfühlen. Du blickst auch zurück und erkennst ein Hin und Her, Phasen von Rückzug und Momente, in denen du manches bereits gespürt oder angesprochen hast. Du beschreibst es als eine „Illusion“, in der du gelebt hast, indem du diese Signale damals zur Seite geschoben hast. Das kann stark am Vertrauen rütteln, einerseits generell in Partnerschaften, andererseits auch in dir selbst. Für mich scheint sich in deiner wiederkehrenden Hoffnung auch zu zeigen, wie groß dein Wunsch nach Verbindung ist und wie wichtig dir diese Beziehung war. Ein Teil von dir wünscht sich noch, dass er zurückkommt und erkennt, was er verloren hat und gleichzeitig gibt es bereits einen anderen Teil, der spürt, dass diese Beziehung dich sehr erschöpft hat und du dir eigentlich Ruhe, Stabilität und Verlässlichkeit wünschst. Beides darf gleichzeitig da sein.
              Was du beschreibst, klingt insgesamt nach einer enorm belastenden und erschütternden Erfahrung, die nicht nur die Beziehung selbst, sondern auch Zukunftspläne, Vertrauen und ein Stück Sicherheit ins Wanken gebracht hat. Dass dein Nervensystem gerade im Dauerstress ist, du kaum schlafen kannst und dich emotional im Ausnahmezustand erlebst, wirkt vor diesem Hintergrund sehr nachvollziehbar. Vielleicht kannst du dich immer wieder fragen: Was hätte die Version von dir gebraucht, die damals so große Angst hatte, ihn zu verlieren und wie kannst du beginnen, heute liebevoller an ihrer Seite zu stehen?
              Und du musst da nicht alleine durch. Gerade bei der Intensität deiner Gefühle, dem Schlafmangel, dem inneren Ausnahmezustand und dem Verlust von Vertrauen kann psychotherapeutische Unterstützung sehr hilfreich sein. Ein geschützter Raum, in dem du deine Gefühle sortieren, die Dynamik der Beziehung besser verstehen und Schritt für Schritt wieder Stabilität entwickeln kannst, kann ein wichtiger Anker in dieser Zeit sein. Deshalb würde ich dir auch ans Herz legen, dir zusätzlich eine individuelle Unterstützung in Form einer Psychotherapie als Möglichkeit anzuschauen. Erstmal ist es der richtige Schritt, dass du hier bist und du so stark bist, dich hier zu zeigen und den Weg zu dir wieder finden willst. Ich wünsche dir alle erdenkliche Stärke für den Kurs.
              Liebe Grüße
              Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

              1
            • Sas_SoulSetFree veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

              vor 2 Monaten (bearbeitet)

              Abhängig? Vermutlich schon...

              Hi ihr!

              Emotionale Abhängigkeit…mir war gar nicht klar, dass mich das treffen könnte.

              Hat es aber.

              Meine Frau und ich sind seit 23 Jahre ein Paar, wir haben zwei Kinder, 15&18, die langsam aber sicher immer mehr ihr eigenes Ding machen. Vor gut einem Jahr ist meine Schwiegermutter gestorben, und seit dem verändert sich unsere Beziehung deutlich.

              Einerseits durch den (völlig normalen) Rückzug der Kinder – und der damit verbundenen Rollenveränderungen für uns als Paar. Andererseits hat meine Frau sich (völlig verständlich bei der Trauer) zurückgezogen. Gleichzeitig, sagt sie, ist sie auf der Suche nach ihrer Identität, und nach mehr Tiefe in der Beziehung. In dem Zug wurde und wird nun jeder Stein in der Beziehung umgedreht. Wir reden viel, das ist gut, manchmal auch sehr schmerzhaft.

              Aber ich habe in all dem Prozess auch entdeckt, wie hilflos ich werde, wenn meine Beziehung in unruhiges Gewässer kommt. Und ich bin total verunsichert – das Alte ist nicht mehr da, das Neue noch nicht geformt.

              Jeden Tag suche ich nach Anerkennung/Zuneigung/”ist alles, ok?” – Stabilität in der Beziehung; oder aber nach den ersten Zeichen von Ablehnung/Zurückweisung/”Nicht liebenswert sein”…Ich spüre, wie abhängig mein Wohlergehen von den Vibes meiner Frau und meiner Beziehung ist. Das kostet unendlich viel Energie – und ich werde langsam müde.

              Ich kenne mein inneres Kind, meine “Altlasten” und meine Glaubenssätze, also mache ich mich auf den Weg – auch, um die Abhängigkeit zu überwinden und an dieser Stelle freier zu werden. Ich kümmere mich viel um mich und meine Bedürfnisse , und der Kurs hier ist vielleicht ein bisschen “self care”.

              Ich bin gespannt auf euch/eure Geschichten – und ich freue mich auf schöne “Gespräche” hier.

              Sascha

              Sas_SoulSetFree, Barbara (Moderatorin) und 2 others
              3 Kommentare
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              • Hallo Sascha,

                Das Gefühl jeden Tag sich zu vergewissern, ob noch alles ok ist, kenne ich nur zu gut. Es zehrt an einem, ständig in der Unsicherheit zu leben.

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                • Lieber Sascha,

                  es tut mir sehr leid zu lesen, was ihr im letzten Jahr erleben musstet. Der Verlust deiner Schwiegermutter, der zunehmende Rückzug eurer Kinder und die damit verbundene Veränderung eurer Rollen: all das sind große Einschnitte. Dass eure Beziehung dadurch in Bewegung kommt, ist verständlich, auch wenn es sich gerade eher nach Unsicherheit als nach Entwicklung anfühlt.

                  Besonders nachvollziehbar ist, wie sehr dich diese Situation innerlich fordert. Dieses ständige Suchen nach Sicherheit und das Wahrnehmen von Nähe oder Distanz kann unglaublich viel Kraft kosten. Gleichzeitig zeigt es, wie wichtig dir eure Beziehung ist.

                  Umso wertvoller ist es, dass du dich bereits so bewusst mit dir selbst, deinen Mustern und Bedürfnissen auseinandersetzt. Das ist kein leichter Weg, aber ein sehr wichtiger Schritt, um langfristig mehr innere Stabilität zu finden.

                  Schön, dass du hier bist!

                  Liebe Grüße

                  Barbara aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

                  1
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                • Natze veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

                  vor 2 Monaten

                  Hallo.

                  Befinde mich zur Zeit in einer Trennungsphase.

                  Meine Noch Ehefrau ist sich sicher die

                  Trennung endgültig zu machen.

                  Ich verstehe sie und unterstütze auch so gut ich kann.

                  Mir ist auch schon bewusst,dass sie offensichtlich mir über viele Jahre die Sicherheit gegeben hat die ich gebraucht habe.

                  Diese geht jetzt gerade verloren.

                  Und ich versuche die Dinge alleine zu regeln.

                  Ich habe sehr viel für Frau und Kinder und andere gemacht um eventuellen Konflikten oder Hürden aus dem Weg zu gehen.Emotionale Gespräche sind für mich immer noch fremd.Noch immer kommen bei mir die Tränen wenn ich an die Zukunft (allein) denke.

                  Wie gesagt Ich verstehe meine Frau und auch wieder nicht.

                  Denn ihre Aussichten sind nicht viel anders.Neuanfang allein .Sie will das .

                  Ich habe verstanden so oder so die Trennung durch zu machen,da die alte Beziehung nicht mehr existiert.

                  Das Loskommen jedoch fällt mir schwer,

                  da mein Gefühl mir sagt,dass das die

                  dümmere Wahl ist.

                  So fühle ich mich wie in einer Zwickmühle .

                  Grüße

                  Natze

                  Barbara (Moderatorin)
                  1 Kommentar
                  • Lieber Natze,

                    vielen Dank für deine offene Nachricht und dein Vertrauen.

                    Was du beschreibst, ist eine sehr belastende Situation, und deine Gefühle sind absolut nachvollziehbar. Eine Trennung, vor allem nach vielen gemeinsamen Jahren, bedeutet nicht nur, einen Menschen loszulassen, sondern auch Gewohnheiten, Sicherheiten und Zukunftsbilder. Dass dich das verunsichert und emotional bewegt, ist vollkommen verständlich.

                    Es klingt so, als hättest du lange versucht, Konflikte zu vermeiden und für andere da zu sein. Das zeigt, wie wichtig dir deine Familie ist. Gleichzeitig wird jetzt deutlich, dass auch deine eigenen Bedürfnisse und Gefühle Raum brauchen.

                    Vielleicht ist jetzt ein guter Moment, dich selbst etwas mehr in den Mittelpunkt zu stellen: Was brauchst du? Was gibt dir Halt? Und wer kann dich in dieser Phase unterstützen?

                    Wir freuen uns sehr, dass du hier bist!

                    Liebe Grüße

                    Barbara aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

                  • Christine veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

                    vor 2 Monaten

                    Hallo zusammen,

                    Ich habe mich hier angemeldet, weil das Thema emotionale Abhängigkeit/mein ängstlicher Bindungsstil und der vermeidende Stil meines aktuellen Freundes (seit 1,5 Jahren) unter vielen anderen Ursachen vermutlich dazu geführt haben, dass mein Partner an Karneval eine andere Frau geküsst hat, und es wäre tatsächlich noch mehr geplant gewesen, dazu kam es aber nicht.

                    Auf dem Tisch liegen also Vertrauensbruch, emotionale Abhängigkeit,das Vergessen meiner Bedürfnisse, und dasHalten seiner Emotionen und der gesamten Beziehung auf meinen Schultern, Nähe/Distanz/Vermeidung seinerseits, Hoffnung und Wut und Trauer meinerseits… dieses Karussell fahre ich nun seit 6 Jahren und dies ist der 4. Beziehungsversuch (mit jeweils anderen Partnern) seit Trennung vom Vater meiner 8-Jährigen Tochter.

                    Ich möchte meine Bedürfnisse wieder erkennen, meinen Selbstwert aufbauen und erkennen, ob diese Beziehung noch tragfähig ist oder nicht.

                    Und wieder meinen inneren Frieden finden, das nämlich hatte ich mir geschworen, bevor ich meinen aktuellen Freund kennengelernt habe.

                    Kurze Gespräche über den Seitensprung fanden statt, aber in Summe hat er soviele Themen auf dem Tisch, die er selbst erst einmal aufräumen muss (Hausverkauf, Scheidung, Schuldenberge, diagnostizierte Depression, Muster erkannt, hat sich zum ersten Mal im Leben jemandem anvertraut (mir!), möchte so nicht weiterleben sondern was verändern, Klinik geplant, usw). Und immer wieder triggert sein Rückzug meine Abhängigkeit- es nervt mich einfach gewaltig.

                    Ich möchte mich nicht mehr von seiner Stimmung, seinem Verhalten, seiner Reaktion oder Nicht-Reaktion abhängig fühlen, und wieder meinen reifen, erwachsenen inneren Frieden finden.

                    Wir leben in einer Fernbeziehung, er hat 2 Kinder, wie sehen uns nur am Wochenende und ich bin in eine neue Stadt gezogen.

                    Danke fürs Lesen bis hier und ich freue mich auf die Community hier und den Kurs. Alles Gute für euch alle!

                    Christine

                    Love
                    Biggi, Mienchen und 2 others
                    1 Kommentar
                    • Liebe Christine,

                      was du beschreibst, wirkt weniger wie ein einmaliger „Ausrutscher“ an Karneval, sondern wie ein sich wiederholendes Beziehungsmuster, in dem sich dein ängstlicher Bindungsstil und sein vermeidender Stil gegenseitig verstärken. Das erzeugt genau dieses Karussell aus Hoffnung, Anspannung, Rückzug und erneuter Sehnsucht – und auf Dauer erschöpft es. Der Kuss ist dabei eher ein Symptom als die eigentliche Ursache.

                      Auffällig ist, wie viel Verantwortung du für seine Themen und für das Tragen der Beziehung übernimmst. Gleichzeitig gehen deine eigenen Bedürfnisse dabei immer wieder verloren, obwohl du sie klar benennen kannst. Das ist ein wichtiger Ansatzpunkt: „Was brauche ich, um mich sicher, respektiert und ruhig zu fühlen, unabhängig von ihm?“.

                      Seine Situation klingt tatsächlich sehr belastet, und es ist gut, dass er sich Hilfe holen will. Aber seine Prozesse sind nicht deine Aufgabe. Emotional unabhängig zu werden bedeutet nicht, keine Gefühle mehr zu haben, sondern die eigene Stabilität nicht mehr davon abhängig zu machen, ob der andere sich nähert oder zurückzieht.

                      Vielleicht hilft dir als Orientierung: Eine tragfähige Beziehung zeichnet sich nicht nur durch Gefühle aus, sondern durch Verlässlichkeit, emotionale Zugänglichkeit und gegenseitige Verantwortungsübernahme. Wenn diese Basis dauerhaft fehlt, gerät man fast zwangsläufig in Abhängigkeit.

                      Für dich könnte jetzt zentral sein, wieder mehr bei dir anzukommen: wahrnehmen, was du fühlst, klare Grenzen setzen, kleine Schritte in Richtung Selbstwert (z. B. eigene Routinen, soziale Kontakte, ggf. therapeutische Begleitung). Und dann mit etwas Abstand ehrlich prüfen, ob diese Beziehung dir auf Dauer das geben kann, was du suchst.

                      Dein Wunsch nach innerem Frieden ist dabei ein sehr guter Kompass.

                      Liebe Grüße

                      Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

                      2
                    • Chicken veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

                      vor 2 Monaten

                      Guten Morgen, Zusammen,

                      erst mal schön, dass ich hier bin und ich mir nun auch schon das erste Modul angehört habe. Ich freue mich auf den Kurs.

                      Ich habe mich in den Kurs eingeschrieben, weil ich immer wieder feststelle, dass die emotionale Abhängigkeit ein großes Thema für mich ist und war. Vor allem, wenn es um Beziehungen, insbesondere Verliebtheit geht.

                      Ich bin 56 Jahre alt, verheiratet seit 23 Jahren, habe eine volljährige Tochter und könnte eigentlich glücklich sein in meiner Ehe, habe mich nun aber schon zum 2. Mal in dieser Zeit in einen anderen Mann verliebt. Auch bereits in jüngeren Jahren suchte ich mir immer schwierige Männertypen aus, es waren auch einige narzisstische Persönlichkeiten mit dabei, bindungsscheue Exemplare und momentan habe ich schriftlichen Kontakt zu meiner großen Liebe, die damals nach Amerika ging….und 8000 km entfernt lebt.

                      Diese “Beziehung” raubt mir manchmal alle Nerven, wenn Nachrichten ausbleiben, wenn ich verzweifelt versuche Kontrolle auszuüben, “wo ist er ?, was macht er ?”…usw. das volle Programm, welches in diese emotionale Abhängigkeit passt. Auf die Entfernung ist das auch schier unmöglich. Gleichzeitig traue ich mich auch wieder nicht zu sagen, was mir fehlt, welche Bedürfnisse ICH habe usw

                      Vor Jahren hatte ich mich bereits mit den EA’s beschäftigt und war dabei eine Selbsthilfegruppe zu eröffnen. Dazu ist es leider (noch) nicht gekommen.

                      Ich glaube, dass das Festhalten an unguten Beziehungen (obwohl ich sehr viele sehr gute Bindungen in meinem Leben zu Mann, Kind, Familie und Freunde habe) sehr schädlich ist für mich und mich blockiert und hemmt in meinem Leben aus der Angst heraus, diese Art von Bindungen loszulassen.

                      Danke fürs Lesen und einen schönen Tag- ich freue mich hier auf regen Austausch und viele interessante Infos und dass mich das Zauberwort trifft, um diese schwierige emotionale Abhängigkeit aufzulösen.

                      Liebe Grüsse

                      Michaela

                      Love
                      Biggi, Mienchen und 2 others
                      1 Kommentar
                      • Liebe Michaela,

                        zuerst mal herzlich Willkommen hier bei uns in der Akademie! Was du beschreibst, klingt nicht so, als würdest du grundsätzlich keine guten Beziehungen führen können. Die hast du ja offenbar in deinem Leben. Es scheint eher so, dass dich bestimmte Verbindungen besonders stark „packen“, vor allem die unsicheren oder schwer erreichbaren.

                        Und genau dort kippt es dann: viel Denken, viel Sehnsucht, aber auch schnell Angst, Kontrollieren wollen, Unruhe, wenn nichts kommt. Das klingt nach einem innerer Stresszustand, der anspringt, wenn Nähe nicht klar oder verlässlich ist.

                        Das sagt erstmal nichts „Schlechtes“ über dich aus. Eher, dass dein System auf bestimmte Konstellationen sehr empfindlich reagiert. Und dass genau diese Dynamik dich gerade so erschöpft.

                        Schön, dass du dir die Zeit nimmst, dir das genauer anzuschauen und wir dich dabei begleiten dürfen.

                        Liebe Grüße

                        Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

                        1
                      • Mimi2026 veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

                        vor 2 Monaten

                        Bindungsangst erkennen - aber wie?

                        Woran erkennt man eigentlich Bindungsangst?

                        Ist es Unverbindlichkeit oder Unsicherheit oder hat das eher etwas mit dem Charakter zu tun?

                        2013/2014 kam ich mit einer wunderbaren Frau in Kontakt, die mir von ihrer gescheiterten 1. Ehe erzählte und sie sagte, dass sie sich danach auf einer Art Datingplattform angemeldet hatte. Damals schrieb man noch Briefe per Post. Bei denen, die etwas kosten und sie hatte auch einen Test gemacht… also danals noch ohne Plattform.

                        Sie war damals schon mit ihm zusammen.

                        Ich fragte sie, woher sie denn wusste, dass ER es ist. Sie sagte, dass weiss man einfach. Ein anderes Mal sagte sie: An der Art wie er schrieb. Aber was war denn da so anders? Das weiss man einfach. Das war ihre Antwort. Beide helfen beruflich Paaren.

                        Hmm. Das waren Hieroglyphen für mich.

                        2017 dachte ich, ich kann mich ja mal anmelden (diesmal online) und diesen Test machen. Dann kam das Ergebnis mit 99% Trefferquote. Ich weiss nicht mehr, was da alles im Ergebnis drin stand. Aber ich habe sofort mein Profil gelöscht.

                        Zieht man denselben Bindungsstil an?

                        Wenn der Eine will, will der Andere nicht. Und wenn der andere will, dann will man vielleicht selber nicht? Das macht dich gar keinen Sinn.

                        Da fällt mir ein Buchtitel ein, den ich mal gelesen habe: Ich lieb Dich nicht, wenn Du mich liebst. Nähe und Distanz in Liebesbeziehungen.

                        Annalena (Moderatorin) und KMJH
                        2 Kommentare
                        • Liebe Mimi,

                          Bindungsangst hat häufig mit einem inneren Konflikt im Bindungssystem zu tun. Nähe wird gleichzeitig gesucht und als bedrohlich erlebt. Menschen mit solchen Mustern können sich sehr schnell emotional verbinden, bekommen dann aber bei zunehmender Nähe oder Verbindlichkeit inneren Druck, Rückzugstendenzen oder Angst, manchmal auch ohne klar nachvollziehbaren äußeren Grund.

                          Dass du dich fragst, ob man „immer denselben Bindungsstil anzieht“, berührt ein verbreitetes Thema. Häufig stimmt es teilweise: Menschen mit unsicherem Bindungsstil geraten oft aneinander oder in sich ergänzende Muster (z. B. einer sucht stark Nähe, der andere geht eher auf Distanz). Das fühlt sich dann wie ein „magnetisches Prinzip“ an, ist aber eher eine Dynamik zwischen zwei Nervensystemen als Schicksal.

                          Dieses „Wenn der eine will, will der andere nicht“ wirkt paradox, ergibt aber oft Sinn, wenn man es als Wechselspiel von Nähebedürfnis und Schutzreaktion versteht.

                          Und zu deiner Erfahrung mit der Frau: Dieses „man weiß es einfach“ ist oft ein subjektives Gefühl von Sicherheit, das bei manchen Menschen schnell entsteht. Bei anderen aber eben nicht. Unterschiedliche Menschen erleben Bindung sehr unterschiedlich schnell als sicher oder unsicher.

                          Ich hoffe, das hilft dir etwas zur Einordnung.

                          Liebe Grüße

                          Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

                          • Ich denke, ich habe solche Exemplare von Mann – also sehr bindungsunsichere Typen – vor 20 Jahren beim Chatten kennengelernt. Ich möchte so etwas nicht mehr. Das tat mir nicht gut. Ich meine auch weniger mich mit solchen Bindungsstilen. Danke für Deine Antwort

                          • Anny veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

                            vor 2 Monaten

                            Hallo ihr Lieben,

                            ich hatte ein schweres Jahr 2025. Mein Mann hat mich ein Jahr lang belogen, betrogen und emotional missbraucht. Ich habe gehofft und um unsere Ehe gekämpft, mich aber letztendlich im August getrennt, weil ich am Ende war.

                            Seitdem ist mir bewusst geworden, dass ich eine schlimme emotionale Abhängigkeit und krasse Verlustangst entwickelt habe. Ich lerne Männer kennen, die wollen mich, betreiben Lovebombing, ich öffne mich, verliebe mich und entwickle direkt eine akute Panik. Es geht mir nur gut, wenn Mann XY sich meldet, mir Bestätigung, Sicherheit, Aufmerksamkeit gibt. Wenn das ausbleibt, geht es mir schlecht. Alles dreht sich nur noch um diesen Mann. Bei jeder kleinsten Veränderung denke ich, dass ich verlassen werde. Was nun auch in diesem Jahr bereits zweimal passiert ist. “Du bist zu anstrengend; du bist zuviel; es passt nicht!” Und ich habe schlimmen Liebeskummer, frage mich, was ich hätte anders machen/sagen können, was mit mir falsch ist.

                            Ich bin nicht in der Lage, eine gesunde Verbindung aufzubauen und ich leide extrem darunter. Ich will so nicht weitermachen und erhoffe mir ganz doll, dass mir dieser Kurs und die Community helfen kann.

                            Mienchen, Annalena (Moderatorin) und Christine
                            1 Kommentar
                            • Liebe Anny,
                              danke für deine Offenheit! Nach dem, was du erlebt hast, ist deine Reaktion sehr verständlich. Ein Jahr Lügen und Betrug in einer Ehe kann das Bindungssystem stark verunsichern. Dann kann Nähe sich gleichzeitig sehr gut und sehr bedrohlich anfühlen.

                              Dieses schnelle Umschalten zwischen starkem Verlieben, Abhängigkeit von Bestätigung und dann Panik bei Unsicherheit zeigt, dass dein System versucht Sicherheit herzustellen.
                              Auch das Selbsthinterfragen („was habe ich falsch gemacht?“) passt sehr zu solchen Erfahrungen, weil die eigene Wahrnehmung nach emotionalem Missbrauch oft erschüttert ist.
                              Wichtig ist: Du bist nicht „nicht beziehungsfähig“, sondern gerade emotional überaktiviert durch das, was passiert ist. Das kann sich wieder stabilisieren, aber eher durch Zeit, bewusste Verlangsamung und neue sichere Erfahrungen als durch Druck gegen dich selbst.
                              Ich hoffe du bekommst hier wertvolle Impulse und findest dich gut ein bei uns!
                              Liebe Grüße
                              Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

                            • Tatjana_79 veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten

                              vor 2 Monaten (bearbeitet)

                              Hallo ☺️

                              Ich bin Tatjana und stecke in einem emotionalen Ausnahmezustand.

                              Mir wurde durch meinen jetztigen Partner bewusst, wie tief ich wohl schon Jahre in einer emotionalen Abhängigkeit stecke. Er hat die „Büchse der Pandora“ quasi geöffnet…

                              Diese Erkenntnis und die Sorge da nicht mehr rauszukommem ist zur Zeit nur ganz schwer auszuhalten. Mein Körper reagiert auf eine Art und Weise, die ich nie für möglich gehalten habe: Druck auf der Brust, innere Unruhe, Verlustangst, gereizte Stimmungslagen, extreme Schlafstörungen.

                              Ich fühle mich in meiner Beziehung nicht gesehen und verstanden, kämpfe gefühlt wie eine Löwin für das Wohl meines Partners und unsere Beziehung. Und es ändert sich nichts – außer dass es mir zunehmend schlechter geht.

                              Die Erkenntnis der emotionalen Abhängigkeit und wie ich mich selbst immer mehr verliere ist dabei auf der einen Seite befreiend, auf der anderen Seite macht mir das gerade total Angst…

                              Ich hoffe hier Hilfen die „schnell“ umsetzbar sind zu finden und dass ich mich selbst und meinen wert wieder finde. In mir ☺️

                              Love
                              Annalena (Moderatorin), Christine und 4 others
                              2 Kommentare
                              • Liebe Tatjana, ich kann sehr gut mit Dir mitfühlen. Deswegen sind wir hier im Kurs und ich hoffe auch, dass all das Wissen über die emotionale Abhängigkeit ins Herz fließen kann, damit wir lernen, mehr für uns zu sorgen und für uns da zu sein. Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute und liebe Grüsse von Michaela

                                Love
                                2
                                • Liebe Tatjana, was du beschreibst, klingt nach einem inneren Alarmzustand, der oft dann entsteht, wenn ein Bindungssystem über längere Zeit unter Unsicherheit steht. Dass dein Körper mit Druck, Unruhe, Schlafprobleme und Verlustängsten reagiert, ist ein Zeichen dafür, dass dein Nervensystem gerade dauerhaft auf Gefahr eingestellt ist.
                                  Gleichzeitig ist es sehr bedeutsam, dass du diese Dynamik überhaupt so klar erkennen kannst. Diese Mischung aus Befreiung und Angst erleben viele Menschen in genau solchen Momenten: Einerseits wird etwas sichtbar, das vorher diffus war, andererseits fällt damit auch ein inneres „Festhalten“ weg, das bislang, so belastend es war, irgendwie Orientierung gegeben hat.
                                  Vielleicht ist im ersten Schritt wichtig zu schauen, wie du dich im Moment überhaupt ein kleines Stück regulieren kannst, wenn die Wellen hochgehen. Oft hilft es schon, innerlich zu markieren, dass das, was du gerade fühlst, ein Bindungs- und Stresszustand ist und nicht die ganze Realität deiner Beziehung oder deiner Person. Diese Differenzierung kann ein wenig Abstand schaffen, ohne etwas wegzudrücken.
                                  Es ist auf jeden Fall schön, dass du hier bist und ich heiße dich herzlich Willkommen bei uns in der Akademie!
                                  Liebe Grüße
                                  Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

                                  Love
                                  1
                                • Mehr anzeigen
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