Mein Diskussionsforum

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  • Nena veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten

    vor 3 Monaten

    Emotionale Abhängigkeit

    Hallo,

    hinter mir liegt eine 12jährige Beziehung, davon 6 Jahre toxisch on/off. Die extreme Abhängigkeit und Unterwürfigkeit von meinem Ex-Partner führte erst mich, später uns beide in die Therapie und Paartherapie. Es hat lange gedauert bis seitens der Therapeutin die Abhängigkeitsstörung/Persönlichkeitsstörung bei meinem Ex bestätigt wurde. Er ist sehr geschickt, die Meinung seines Gegenübers mit eigenen Eorten zu spiegeln. Die wichtige No-Contact-Phase halte ich bisher nicht dauerhaft durch und leide wohl ebenfalls unter emotionaler Abhängigkeit / Bindungsangst, nur nicht so extrem wie man Ex. Als Stärkere Person muss ich es jetzt unbedingt schaffen. Mein Ex ist psychisch wie physisch sehr belastet.

    Ich selbst bin ungewollt und wurde als Kind von meiner Mutter abgelehnt, aber “durchgebracht” und bin ohne emotionale Zuwendung aufgewachsen. Meine Mutter hat narzisstsche Züge. Ich ertrage die aktuelle “Ablehnung/Verurteilung” meines Ex nicht, obwohl ich weiß, dass diese vorrangig sich in meinem Kopf abspielt.

    Ich erhoffe mir von dem Kurs, eine bessere Selbstakzeptanz und hoffe mir selbst die Liebe und Anerkennung geben zu können, die ich bisher im Außen gesucht habe. Ich hatte ggü. meinem Ex immer das Bedürfnis ihm zu helfen, zu retten. Dabei sind mir meine Muster (Mutter der Kindheit) erst spät (zu spät) bewußt geworden.

    Ich wünsche mir eine Reife neue Beziehung auf Augenhöhe.

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    SM2507, Lea (Moderatorin) und 5 others
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    • Das mit dem helfen wollen kenne ich auch zu gut.

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      • Hej Nena. Danke für deine Offenheit. Erstmal möchte ich Dir mein Mitgefühl ausdrücken. Für mich ist Deine Geschichte spannend, da ich eher davon ausging dass “nur” Paarungen Bindungsangst und Verlustangst nicht funktionieren. Dass es auch bei Verlustangst auf beiden Seiten so schwierig wäre hätte ich nicht gedacht.

        Ich wünsche Dir viel Kraft und alles Gute auf Deinem Weg

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      • Reminder

        Schönen Nachmittag zusammen,

        Kleiner Reminder für das Live Event mit Lukas Klaschinski heute um 18 Uhr!
        Hier ist auch nochmal der Zoom Link:
        https://us06web.zoom.us/j/85360156965

        Hinweis: Wir möchten dieses Live-Q&A gerne aufzeichnen – Wichtig für dich: Es wird ausschließlich Lukas gefilmt, jedoch KEIN Teilnehmer dieser Runde. Eure Gesichter werden NICHT gefilmt. Wir möchten lediglich Lukas persönliche Antworten entnehmen.

        Damit wir eure Fragen nicht vergessen, würden wir gerne eine Audioaufnahme ohne Video bei Zoom starten, die aber nur für interne Zwecke genutzt wird.

        Solltet ihr nicht wünschen, dass die Antwort auf eine von euch gestellte Frage veröffentlicht wird, gebt bitte vor dem Stellen eurer Frage kurz Lukas Bescheid.

        Bis gleich,

        Barbara aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie☀

        Summergirl1987, Lucia Kempfle und Giuditella
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      • HappyEnd veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten

        vor 3 Monaten

        Hallo, ich bin „Happy End“, 70 Jahre alt – vermutlich eine der Älteren hier, wenn nicht die älteste!

        Warum dieser Name?
        Weil ich in den letzten Monaten sehr klar erkannt habe, welches Beziehungsmuster mich lange begleitet hat: die Hoffnung, dass sich ein Partner verändert und am Ende doch alles gut wird. Ich war 10 Jahre mit dem Vater meiner Kinder zusammen und 27 Jahre mit meinem jetzigen Mann – in einer Beziehung, die von Wutanfällen, Schuldzuweisungen sowie emotionaler und auch körperlicher Kälte geprägt war.

        Mein Anteil daran war, immer wieder zu hoffen, zu erklären, zu warten – in der Überzeugung, dass sich etwas ändern könnte. Heute weiß ich: Dieses „Happy End“ lag nie in meiner Hand.

        Deshalb habe ich Anfang des Jahres die klare Entscheidung zur Trennung und Scheidung getroffen.

        Gleichzeitig möchte ich mein eigenes Muster noch besser verstehen und verändern. Ich habe durch die Bücher und Podcasts von Steffi bereits viel erkannt und fühle mich darin bestärkt, künftig anders zu wählen – bewusster, klarer und mit mehr Selbstschutz.

        Ich bin nicht allein: Ich habe Familie, Freunde, Interessen und ein erfülltes Leben. Aber ich wünsche mir trotzdem eine Partnerschaft (irgendwann) – nur diesmal eine, die wirklich zu mir passt und auf Augenhöhe stattfindet.

        „Happy End“ bedeutet für mich heute etwas anderes: nicht mehr die Hoffnung auf Veränderung im anderen, sondern die Verantwortung für mein eigenes Leben und meine Entscheidungen zu übernehmen.

        Ich freue mich auf den Austausch hier im Kurs.

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        Lea (Moderatorin), christina_haupt und 6 others
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        • Liebe HappyEnd, dein Eintrag hat mich gleich sehr bewegt. Ich habe mich sofort in deinem Beziehungsmuster wiedergefunden – auch ich habe immer wieder viel zu lange an der Hoffnung festgehalten, dass sich irgendwann doch noch etwas zum Guten wendet. Aber vor allem begeistert mich dein Mut und deine Entschlossenheit und deine Positivität, die deine Nachricht trotz allem Erlebten ausstrahlt, jetzt noch einmal alles selbst in die Hand zu nehmen. Das finde ich großartig! Ganz viel Erfolg dabei ❤!

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          • Nicki16 veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten

            vor 3 Monaten

            Frühkindlich traumatisiert und folglich heute nicht gut selbstreguliert

            Ich bin im Alter von sechs Wochen aufgrund einer Operation für sechs Wochen im Krankenhaus gewesen. 1965 bedeutete das, dass ich von jetzt auf sofort den Kontakt zu meiner Mutter verloren habe. Ich verschwand hinter einer Glasscheibe und war mir selbst überlassen. War ich bei der Einlieferung ein lautes Baby, gab ich nach sechs Wochen keinen Ton mehr von mir.

            Ich denke in dieser Zeit habe ich das Gefühl von Vernachlässigung, Ohnmacht und vielleicht sogar Todesangst durchlebt. Ich habe das Gefühl von bedinungsloser Liebe und das Gefühl von Sicherheit verloren bzw. nie erhalten. Der „Draht“ zu meiner Mutter hat sich danach nicht mehr eingestellt. Ich würde mich als unsicher gebunden bezeichnen mit einer frühkindlichen Traumatisierung, die Auswirkungen auf mein ganzes Leben hat.

            Eine direkte Folge davon ist, dass ich mir jahrzehnte lang nicht helfen lassen wollte bzw. konnte. Mein Lebensmotto lautete: „hilf dir selber, denn es tut Niemand anderes“! Das konnte ich im Laufe der Jahre ablegen. Wer nicht um Hilfe bittet, ist egoistisch.

            Heute geht es mir in emotionalen Momenten nicht gut. Meine Selbststeuerung funktioniert nicht immer. Ich schwanke zwischen absolut happy und tieftraurig. Gerade in zwischenmenschlichen Beziehungen verliere ich mich schnell in einer Sicherheit im Außen, manchmal auch eine Scheinsichheit. Wenn diese Beziehung zu Ende geht, falle ich ins bodenlose. Dabei bin ich in der Lage mein Leben zu meistern! Nur fühlt es sich nicht so an. Alle Ängste kommen wieder hoch und würgen mich.

            Ich möchte gerne in diesen Situationen besser mir mir verbunden sein, mir selbst die Sicherheit geben, die ich brauche, um in eine Beziehung auf Augenhöhe gehen zu können.

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            Lea (Moderatorin) und Phil
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            • Liebe Nicki, ich fühle sehr was du in deinen Zeilen formulierst und erkenne mich dort wieder. Ich weiß selber sehr gut wie schmerzhaft der Prozess sein kann und sich öfter hoffnungslos zu fühlen und sich nicht selber regulieren zu können. Auch ich kenne das Gefühlt nach einem Beziehungsende ins Leere zu fallen. Du kannst sehr stolz auf dich sein, was du bisher reflektiert hast und welche Situationen du alleine verarbeitet hast. Ich wünsche dir nur das Beste und danke für deine Offenheit.💚

              • Ich schließe mich meinen beiden Vorrednerinnen an im MUT-machen, weil du so offen, aber auch reflektiert schreibst. Dein Bericht aus deinem Baby-Alter klingt herzzerreißend und ich ahnte bisher gar nicht, was das mit einem (so jungen) Menschen (der wie sonst nie im Leben auf Beziehung angewiesen ist) machen kann. Fühl dich von uns (und der Community) einmal umarmt.

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              • Ines_108 veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten

                vor 3 Monaten

                Hallo zusammen,

                mein Name ist Ines, ich bin 40 Jahre alt und ich habe mich für dieses Coaching entschieden, weil ich an einem Punkt angekommen bin, an dem ich erkennen musste, dass meine Gutmütigkeit und meine Liebe gegen mich verwendet wurden.

                Ich befinde mich gerade in der Trennungsphase aus einer 10 jährigen, sehr toxischen Beziehung, die zuletzt in massiven Grenzüberschreitungen und Bedrohungen eskaliert ist. Trotz dieser Vorfälle merke ich, wie tief die emotionale Abhängigkeit sitzt: Ich kämpfe mit starken Schuldgefühlen gegenüber meinem Ex-Partner, obwohl ich diejenige war, die bedroht wurde. Er nutzt seine eigene traumatische Vergangenheit, um mich emotional an sich zu binden, und es fällt mir schwer, mich von seinen emotionalen Manövern nicht wieder ‚einsaugen‘ zu lassen.

                Lea (Moderatorin) und Phil
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                • Liebe Ines,

                  wirklich stark, dass Du dies so klar definieren kannst!

                  Bis heute grübel ich darüber weshalb mein Partner immer wieder diese Ausbrüche hat.. das Coaching hier hat mir gezeigt, dass Teil meiner emotionalen Abhängigkeit ist immer über meinen Partner nachzudenken.

                  Nun übe ich fleißig mich nur noch mit mir zu beschäftigen, das hilft mir bereits sehr (besonders die Trance in Modul 7).

                  Hoffentlich hilft Dir das Coaching ebenso stark zu bleiben!!

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                  • Ich kenne das Problem mit der Abhängigkeit sehr gut. Ich war aus finanzieller Angst und Angst vorm Alleinsein, gemeinsame Kinder und Haus etc 12 Jahre mit einem toxischen Partner zusammen, der meinen Selbstwert zum Schluss gefühlt ganz vernichtet hatte und es geht in der Trennung gerade noch weiter. Machtspiele über die Kinder, um mich zu verletzen und klein zu halten etc.

                    Ich hoffe, dass du es schaffst mit Klarheit zu erkennen, dass nicht du das Problem bist.

                    Alles Liebe Tina

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                  • Roman veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten

                    vor 3 Monaten

                    Hallo zusammen

                    Hab mich grad für den Kurs angemeldet…ich bin 51, meine Frau 44…seit 20 Jahren in Beziehung, 2 Kinder und Haus…unsere Beziehung fing schon mit Ambivalenz ihrerseits an, in den ersten 2 Jahren hat sie sich 2x getrennt. Mit den kindern kam Ruhe in Beziehung, spürte Verbundenheit, Sicherheit-keine Zweifel. Als Kinder älter wurden, vor 7Jahren, begann es wieder von vorne. Phasen, wo sie unsicher war, unsere Kompatibilität anzweifelte und teilw. mich stark verletzte mit Aussagen wie ich sei nicht anziehend, langweilig etc. In diesen Phasen völlige Distanz und sogar ausgesprochene Trennung. Danach bereute sie alles, ich sei genau richtig, wolle Beziehung mehr Wichtigkeit einräumen etc. So wechseln die phasen und immer, wenn ich denke es habe keinen Sinn mehr, sucht sie Nähe und investiert in beziehung. Schwierig für mich die Wechsel von Nähe und Verbundenheit zu Distanz und Kälte- ohne anzusprechen. Sehr oft höre ich die Aussage „ich brauche Zeit für mich“ wo ich dann das Gefühl habe, sie kürze nur bei mir…und dann macht sie immer wieder esoterische Kurse etc…

                    War selbst schon in therapie, verschlang Bücher und hörte alle Podcast von steffi. Mir ist klar dass ich thema mit verlustangst habe und weiss, dass ich schon grosse schritte gemacht habe. Da sie nicht wirklich spricht muss ich für mich herausfinden, ob das eine gute Zukunft haben kann.

                    Lea (Moderatorin) und christina_haupt
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                    • Klingt für mich bei ihr nach einer Bindungsangst.

                      Ich habe leider solche Partner auch kennen gelernt. Erst war alles wie auf Wolke 7 und dann auf einmal war alles zu viel .

                      Ich hoffe, dass du Klarheit für dich findest .

                      Alles liebe

                      • Lieben Dank für deinen Kommentar. Ja, wie bei mir die verlustangst mitspielt, glaub ich bei ihr die Bindungsangst. Sie weist das aber vehement ab…und so bin ich in spirale von hoffen und hoffnungslosigkeit gefangen.

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                      • Sami veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten

                        vor 3 Monaten

                        Ich heiße Susanne, bin 60 Jahre alt und komme aus Dortmund. Ich komme aus einer toxischen Ehe und danach aus einer sehr bindungsunsicheren Beziehung. Der Grund für mich, den Kurs zur emotionalen Abhängigkeit zu machen, hat mich Überwindung gekostet. Warum? Ich glaube, weil ich wunderbar in Vermeidung bin!. Der Kurs, das hoffe ich, hilft mir, mehr hinzuschauen auf unangenehme Situationen und sie auch anzunehmen. Ich vermeide immer wieder emotionale und unsichere Situationen wie Dating, weil ich Sorge vor Verletzungen und Ablehnung habe. Und weil ich nicht wieder in meine gleichen Beziehungsmuster rutschen möchte. Hier klarer zu sein, das ist mein Ziel.

                        Summergirl1987 und Sami
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                        • Liebe Susanne,

                          danke dir für deine Ehrlichkeit, auch zu dir selbst! Und auch dafür, dass du diesen Schritt trotz deiner Tendenz zur Vermeidung gegangen bist. Genau kleine Schritte wie diesen machen den großen Unterschied. Was du beschreibst, ist sehr nachvollziehbar: Nach einer toxischen und einer unsicheren Beziehung entwickelt sich oft eine Art Schutzstrategie, lieber vermeiden, als wieder verletzt zu werden. Gleichzeitig merkst du ja selbst: Diese Vermeidung hält dich auch davon ab, neue, vielleicht gesündere, Erfahrungen zu machen. Dein Ziel, nicht wieder in alte Muster zu rutschen, ist sehr gesund. Und der Weg dahin führt über Bewusstsein und ein stabilerer Kontakt zu dir selbst. Der Kurs kann dich dabei gut unterstützen, Schritt für Schritt.
                          Liebe Grüße
                          Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

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                          • Liebe Susanne, Gratulation zu dem Schritt, dich deinen Themen zu stellen. Nur so wirst du in deiner Persönlichkeit sicherer. LG

                          • Betty veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten

                            vor 3 Monaten

                            Hallo,

                            ich bin Betty und 59 Jahre.

                            Mein Mann ist vor drei Tagen ausgezogen. Nach 22 Jahren Ehe und 30 Jahren Beziehung. Wir haben drei Kinder miteinander groß gezogen.

                            Vor sieben Wochen hat er mir gestanden, dass er mich im letzten Jahr betrogen habe. Ich habe gesagt, dass bekommen wir hin. Er meinte aber, dass er einen Ruf zu der Affärenfrau verspürt, dem er folgen müsse. Ich konnte mir keinen Reim darauf machen, dass er – so sagte er – mich siebenmal betrogen hatte und dann 30 Jahre Beziehung und Familie dafür aufgeben wollte? Also habe ich in seinen Sachen “geschnüffelt”. Ein kurzes Durchsehen und schon hatte ich den Beweis. Als ob er auf mich gewartet hatte. Er hat mich seit 3 1/2 Jahre mit ein und derselben Frau betrogen. Also ein Doppelleben geführt. Diesen Schock bin ich immer noch am verarbeiten. Er hat mich über so einen langen Zeitraum angelogen – und ich habe nichts gemerkt. Ja, er wurde verschlossener. Eigenbrötlerischer. Er hat viel gearbeitet. Von zuhause aus. War fast nur noch in seinem Büro. Ich dachte, es wäre die Arbeit. Versuchte, viel von ihm wegzuhalten.

                            Ich hatte vollstes Vertrauen zu ihm. Er ist alleine in Urlaube geflogen. Ich habe ihn gelassen, weil es ihm so gut tat. Sie war seit 3 1/2 Jahren immer dabei.

                            Und jetzt sitze ich hier. Kann es immer noch nicht fassen. Die Kinder sind auch fassungslos. Habe Sehnsuchtsschmerzen. Und weiß gar nicht mehr, wer ich eigentlich bin. Habe viel für ihn aufgegeben, weil er nicht alleine sein konnte. Er war meine Sonne und ich habe mich um ihn gedreht. Ich wollte mit ihm alt werden.

                            Mein Mann hat schon immer gerne Frauen hinterher geschaut und auch mit – von denen ich weiß – einer Kollegin und einer bekannten Mutter romantisch geschrieben. Ich war nie emotional sicher. Aber gehen konnte ich nicht. Ich habe nur wenige Stunden gearbeitet, die Kinder waren klein.

                            Ich habe gedacht, im Alter wird es besser. Er wird ruhiger. So sagte er auch.

                            Ich erhoffe mir, dass mir dieser Kurs hilft, mich emotional von ihm zu lösen. Und das ich mich wiederfinde.

                            Phil, Summergirl1987 und 4 others
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                            • Liebe Betty,

                              ich bin Gitta (alias Schuschu), 58 Jahre alt und genau seit gestern hier in diesem Kurs, weil ich meine 8jährige toxische Beziehung zu einem Beziehungsphobiker mit narzisstischen Tendenzen aufarbeiten und überwinden möchte, um eines schönen Tages wieder in eine neue, glückliche Beziehung auf Augenhöhe zu starten.

                              Deine Geschichte, liebe Betty, hat mich tief berührt und es stockt einem beim Lesen bisweilen der Atem. Es wird viel Zeit und professionelle therapeutische Begleitung brauchen, um diesen Realitätsschock und extremen Vertrauensbruch zu verarbeiten. Aber ich finde, Du hast bereits mit Deiner Anmeldung zu diesem Kurs einen ersten mutigen, wichtigen und richtigen Schritt getan. Darauf kannst Du schon einmal sehr stolz sein. Du bist hier nicht allein und Du wirst erfahren, dass Du mit Deinen Erlebnissen nicht allein bist. Allein diese Tatsache vermag Dir hoffentlich schon ein wenig Trost und Kraft spenden. Fühl’ Dich gedrückt.

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                              • Liebe Betty

                                Ich fühle mit dir und es tut mir leid für deinen schmerz. Mein Vater tickte so ähnlich wie dein mann- und er sagte mir mal: wer so ist, bleibt immer so…

                                Ich wünsche dir dass du dich findest und dass du die kraft bekommst, das alles hinter dir zu lassen und in wundervolle Zukunft zu gehen

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                              • Sase veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten

                                vor 3 Monaten

                                Hallo zusammen,

                                oh, es tut so gut zu lesen, dass es so viele gibt, denen es ähnlich geht. Ich dachte immer, ich bin die Einzige, die es nicht hinbekommt sich zu trennen, obwohl ich schon lange spüre, dass es sich völlig falsch anfühlt. Ich bin 57 Jahre und seit 27 Jahren verheiratet. Die ersten Jahre schien alles prima, doch mit der Geburt unserer Tochter veränderte sich alles. Versprechen und Abmachungen wurden nicht eingehalten, bei Anforderungen kam immer die Antwort: „Ich würde ja gerne, kann aber nicht“ und die Angststörung meines Mannes kam in den Vordergrund. Und so gab und gab ich, ließ immer weitere Grenzüberschreitungen zu, bis von mir selbst so gut wie nichts mehr übrig war. Ich entschuldigte immer wieder kränkendes Verhalten, vernachlässigte meine Bedürfnisse. Inzwischen führen wir nach außen eine erfolgreiche, nach innen eine berührungs- und lieblose Ehe. Letztes Jahr versuchte ich mich zu trennen………. Lange Rede, kurzer Sinn: nach einer kurzen Aufschwungphase sind wir wieder im alten Trott gefangen und ich möchte meine Muster erkennen, damit ich es diesmal wirklich schaffe. Allein zu sehen, dass es soviele Gleichgesinnte gibt, denen es ähnlich geht, tut so gut und ich freue mich auf einen Austausch mit euch.

                                Summergirl1987, Nicoletta und Betty
                                5 Kommentare
                                • Liebe Sase

                                  Nein, bist nicht die Einzige und mir geht‘s genauso. Schaff‘s einfach (noch) nicht von meiner Frau loszukommen obwohl das Gefühl immer wieder klar da ist, das sie mir nicht geben kann/will, was ich brauche. Und dabei wär das nur Ehrlichkeit und Offenheit… viel kraft und ganz viel Gfreuts

                                  • View 1 reply
                                • Liebe Sase,
                                  Du hast über lange Zeit gegeben, gehalten, Verständnis gehabt. Und dabei sind deine eigenen Grenzen Schritt für Schritt immer weiter nach hinten gerückt, bis du dich selbst kaum noch gespürt hast. Der entscheidende Punkt ist, den du selbst schon benennst: Du möchtest deine Muster erkennen, um es diesmal wirklich zu schaffen. Das ist der richtige Ansatz, zu verstehen, warum du so lange geblieben bist, warum du Grenzen schwer setzen konntest und wie du Schritt für Schritt wieder bei dir ankommst. Der Kurs kann dich dabei unterstützen, genau diese Dynamiken aufzulösen und dich innerlich zu stärken. Du hast schon einmal den Mut gehabt, dich zu lösen. Das bedeutet, dieser Anteil ist in dir. Du darfst dir diesmal Zeit nehmen, ihn stabiler aufzubauen.
                                  Liebe Grüße
                                  Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

                                  • View 2 replies
                              • Josef veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten

                                vor 3 Monaten (bearbeitet)

                                Hey 👋

                                Hey 🙂

                                Ich bin neu hier und habe mich entschieden dem Kurs, zusätzlich zu einer Angefangenen Therapie, beizutreten, weil die Ereignisse der letzten 12 Monate sich so überschlagen haben, dass ich zugeben musste ich bin überfordert und habe einige Sachen nicht so im Griff wie Gedacht. Ich war bis letztes Jahr Mai in einer sehr schönen und stabilen Beziehung in der ich mich immer sicher, gehalten und gesehen gefühlt habe. Mein Nervensystem war mit diesem Menschen immer beruhigt. Seit der Trennung bin ich nun schon zwei mal in eine Beziehung/ Kennenlernphase gerutscht in der ich mich unglaublich unsicher gefühlt habe, weil mir in beiden Situationen offen kommuniziert wurde, dass sie nicht wissen wo sie stehen und es langsam angehen wollen. Dadurch ist eine Push and Pull Dynamik entstanden in der man Nähe erfährt und darauf folgend wieder Distanz. Das ganze wird aber sehr stark durch mich befeuert, ich kriege dann sehr starke Verlustängste und die daraus entstehende Verunsicherung versuche ich dann zu kontrollieren. Ich hänge dann in vielen Spiralen drinne, Bauchschmerzen, nicht schlafen können, ständig aufs Handy schauen, doppelt schreiben und Rückversicherung beruhigen mich nur kurz. Ich kriege mich dann emotional nicht reguliert. Natürlich kann man jetzt sagen, such dir eine Person die dir Sicherheit gibt, aber es ist auch eine sehr traurige Erkenntnis für mich, dass es damals eventuell nur so schön und leicht war, weil meine Partnerin das alles gehalten hat.

                                Summergirl1987
                                4 Kommentare
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                                • Hallo Josef! Danke für Deine Offenheit. Es hört sich für mich so an, als ob Du nach der Trennung im letzten Jahr nun auf einer schnellen Suche einer wieder gut funktionierenden Beziehung bist und das ist total verständlich. Ich vermute jedoch, dass Deine neuen Partnerinnen dieses dringende Verlangen und Deinen “Willen” bei Dir spüren und daher so “unschlüssig” sind. Es hört sich für mich zudem so an, als ob Du Dich selbst ein wenig verloren hast. Das heißt nicht unbedingt, dass Deine langjährige Partnerin in Eurer stabilen Beziehung alles alleine getragen hat. Vielleicht habt ihr Euch gut ergänzt und gegenseitig reguliert. M.a.W. Du kannst bestimmt eine sichere Beziehung führen, nur ist jetzt bei Dir etwas “angesprungen” (Muster der Kindheit?), was jahrelang nicht “an die Oberfläche” kam, da dafür bisher kein Grund bestand. Und jetzt darfst Du den Weg zurück zu Dir finden. Das ist gut, denn dann wirst Du wieder für eine gut funktionierende Partnerschaft bereit sein. Vertraue Dir und dem Prozess des Lebens. Und sei Dir gewiss: alle Deine derzeitigen Ängste, Deine Gedankenspiralen und Deine Traurigkeit sind ganz normal und viele der hier Anwesenden habe ähnliche “innere Sorgen”. Es ist schön, dass Du an Dir arbeiten möchtest und ich wünsche Dir sehr viel Kraft für diesen Prozess! Bleib optimistisch!

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                                  • Hallo Josef, ich finde es sehr verständlich, was du beschreibst. Diese Unsicherheit und unruhigen Gedanken, und der Körper, der signalisiert: hier stimmt etwas nicht! Bin es ich oder liegt es an meinem Gegenüber? Passen wir einfach nicht? Kann ich überhaupt (wieder) in einer glücklichen Beziehung ankommen? Du bist nicht allein auf diesem Weg

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