Mein Diskussionsforum

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  • Vivi_583 veröffentlichte etwas Neues vor 5 Monaten

    vor 5 Monaten

    Ok. Ich schicke die frage nochmsl ohne rechtschreibfehler 🙂wie komme ich später in das live mit lukas

  • Reminder

    Schönen Nachmittag zusammen,
    Kleiner Reminder für das Live Event mit Lukas Klaschinski heute um 18 Uhr! 💫
    Hier ist auch nochmal der Zoom Link:
    https://us06web.zoom.us/j/85360156965

    Bis gleich,
    Barbara aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

  • Renate Martin
    0 Kommentare
  • Hallo ihr lieben,

    Ich arbeite seit vier Jahren intensiv an mir und mache seit zwei Jahren eine Ausbildung zur Individualpsychologischen Beraterin. Nach meinen therapeutischen Sitzungen habe ich gemerkt: Ich brauche noch mehr Tiefe. Die letzten zwei Jahre waren sehr intensiv, und ich bin oft an mir selbst verzweifelt.

    Am Anfang hatte ich Probleme in allen Lebensbereichen – Arbeit, Gemeinschaft, aber am wackeligsten war die Partnerschaft. Auch mein Umgang mit mir selbst, mein Selbstwert, war nicht stabil. Ich habe tief in mir, sogar auf Körperebene, gespürt, dass ich mich nicht gut genug fühle. Und ich musste einiges verkraften.

    Nach zwei Jahren intensiver Arbeit und einem ständigen Hin und Her in meiner Ehe habe ich beschlossen, mich zu trennen. In dieser Zeit habe ich die Bücher von Stefanie Stahl – vor allem „Vom Jein zum Ja“ – fast studiert. Ich habe sehr viele Parallelen zu mir selbst im Bereich Bindungsangst erkannt. Gleichzeitig war bzw. ist mein Mann sehr verlustängstlich – wie es ja oft in solchen Dynamiken vorkommt.

    Ich habe mich auch intensiv mit Hochsensibilität beschäftigt und viele Eigenschaften bei mir wiedergefunden. Früher hatte ich keinen guten Zugang zu meinen Gefühlen, weil ich sehr stark auf andere orientiert war. Grenzen setzen war für mich kaum möglich.

    Seit zwei Jahren hatte ich eine starke Wut in mir. Erst später habe ich verstanden, woher sie kommt. Heute weiß ich, dass es eine Form der Abgrenzung war. Für Menschen, die sehr angepasst sind und ihre eigenen Bedürfnisse lange nicht richtig wahrnehmen, ist es besonders schwer, Grenzen zu setzen.

    Je mehr ich über mich gelernt habe und zu meinen Bedürfnissen gestanden habe, desto mehr habe ich mich von meinem Mann zurückgezogen. Er wollte sich leider nicht weiterentwickeln. In unserer Ehe-Dynamik hat er mich oft als die Schuldige gesehen: ich sei depressiv, ich hätte eine traumatische Kindheit und würde meine alte Familienatmosphäre in unsere Ehe bringen.

    Früher habe ich alles auf mich genommen. Ich habe an mir gezweifelt, meine Wahrnehmung und meine Gefühle infrage gestellt. Ich war wirklich in einer Depression. Das Buch von Stefanie Stahl beschreibt diese Dynamik sehr gut.

    Zuerst dachte ich, ich müsse mich ändern und mehr Nähe zulassen. Aber trotz aller Bemühungen hat es nicht funktioniert, weil so viele Verletzungen in mir waren und mein Vertrauen verloren gegangen ist. Er wurde immer klammernder, und wir haben die Rollen getauscht.

    Seit zwei Jahren passt er sich sehr an mich an, beobachtet meine Mimik und meine Stimmung und versucht alles zu regulieren. Gleichzeitig zeigt er weiterhin kontrollierendes Verhalten – besonders finanziell. Er nutzt Geld als Machtmittel und gibt mir in diesem Bereich wenig Freiheit. Außerdem argumentiert er mit den Kindern und sagt, eine Trennung würde ihnen schaden.

    Ich hatte lange starke Schuldgefühle – heute weiß ich, woher sie kommen. Vor einem Monat habe ich beschlossen, mich endgültig zu trennen. Er hat jedoch noch Hoffnung, hat große Verlustängste, weint viel und hat mich um einen Monat gebeten, um sich emotional zu stabilisieren.

    Ich merke, dass ich ungeduldig werde. Ich möchte die Trennung durchziehen. Gleichzeitig bin ich hier alleine und finanziell auf seine Unterstützung angewiesen.

    Wie kann ich diese Situation so gestalten, dass es für die Kinder – besonders für die sensiblen Kinder – und zumindest einigermaßen auch für ihn und für mich eine gute Lösung wird?

    Vielen herzlichen Dank.

    Liebe Grüsse,

    Melike

    • Liebe Melike,

      das klingt nach einer wirklich herausfordernden Situation. Du scheinst da grade viel abwägen, händeln und aushalten zu müssen. Zu erst einmal sind Trennungen immer mit einem gewissen Schmerz bei allen beteiligten verbunden. Das ist schwer, aber leider nicht vermeidbar. Es ist verständlich, dass du so auf deinen Partner achtest und ihm Zeit für emotionale Stabilität geben möchtest. Gleichzeitig ist es wichtig, dass du dich dabei nicht übergehst. Vielleicht gibt es keinen guten Zeitpunkt für eine Trennung. Letztlich bist du nicht für seine Gefühle verantwortlich, aber für deine und die deiner Kinder schon. Vielleicht geht es weniger darum, es für alle gut zu machen, sondern darum, einen Weg zu finden, der für dich und die Kinder tragfähig, klar und möglichst stabil ist, auch wenn er für andere schmerzhaft bleibt.

      Liebe Grüße

      Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

    • Bea7789 veröffentlichte etwas Neues vor 5 Monaten

      vor 5 Monaten

      Hallo zusammen,

      ich habe mich nach fast 20 Jahren Beziehung von meinem Mann getrennt und möchte lernen mit den vorherschenden Gefühlen umzugehen und irgendwann wieder ein Licht am Ende des Tunnels sehen können. Meinn Kopf weiß das die Entscheidung die richtige war, mein Herz tut sich aber immer wieder schwer damit.

      Karo_H, Maika und Melike Hiz Ülgen
      3 Kommentare
      • Liebe Bea,

        eine Trennung nach so langer Zeit kann wirklich einen Gefühlsstrudel auslösen. Schön, dass du dir hier Unterstützung suchst, mit alldem umzugehen. Unser Herz ist häufig langsamer als unser Kopf und braucht Geduld und Fürsorge. Ich hoffe, das findest du hier.

        Schön, dass du da bist!

        Liebe Grüße

        Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

        • View 2 replies
    • Maddy veröffentlichte etwas Neues vor 5 Monaten

      vor 5 Monaten

      Bindungsangst?

      Mein Thema ist wahrscheinlich “Bindungsangst”. Allerdings bin ich gerade oder schon länger sehr verunsichert und zweifele an mir und meiner Wahrnehmung. In meiner letzten Beziehung ging es drunter und drüber. Dort wurde mir Bindungsangst vorgeworfen, wobei ich selbst mich aber frage, ob ich eine ziemlich narzistische Persönlichkeit an meiner Seite hatte. Ich habe mich versucht zu reflektieren und viel gelesen/gehört. Argumente habe ich für beide Themen gefunden. Ich muss endlich Klarheit über mich haben, sonst werde ich die Unruhe in mir nicht mehr los.

      • Liebe Maddy,

        was du beschreibst, klingt nach einer verunsichernden Beziehungsdynamik. Es ist wichtig zu wissen, dass Bindungsangst oft situationsabhängig ist und nicht mit dir als Person, sondern mit euch als Paar zu tun gehabt haben könnte. Sollte die Person an deiner Seite narzisstisch gewesen sein, kann das das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung beeinflussen und zu Selbstzweifeln, Schuldgefühlen und dem Gefühl ein “Problem” zu sein führen. Um Klarheit zu bekommen, hilft es, zu reflektieren: Wie ging es dir in anderen Beziehungen? Gab es Phasen von Nähe, die sich für dich gut angefühlt haben? Was war da anders?

        Liebe Grüße

        Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

        • View 2 replies
      • Danke Annalena! Ich glaube, dass ich in anderen Beziehungen Phasen der Nähe hatte und sich gut angefühlt haben. In dieser neuen Beziehung war vieles anders und viel mehr Nähe und Verbindung. Mehr als ich in meiner Kindheit erfahren konnte. Es hat sich sehr erfüllend angefühlt. Mein Partner litt unter der Einsamkeit und wollte mehr Nähe und ein Zusammenziehen. Da wir jedoch in einer Fernbeziehung leben (ich habe mein eigenes Kind im Wechselmodell und will und kann noch nicht fest zu ihm ziehen). Die Unzufriedenheit darüber habe ich immer stärker gespürt, ich selbst bin an diesen 2 Leben aufrecht halten ziemlich zermürbt worden. Zwischendurch habe ich mich schon öfter zurückgezogen und wollte alles beenden, aber auch er. Wir fanden immer wieder zueinander. Ich glaube auch, dass wir zusammen etwas besonderes sind und mit seiner Nähe fühle ich mich ausgefüllt. Nur mein eigenes Kind hätte ich eben auch gerne dabei, jedoch würde es nicht mehr mit zu uns kommen… Es ist fast erwachsen und ich versuchte die Zeit zu überbrücken. Mit der Zeit fühlte ich mich aber schlecht mit dem Gedanken. Schuldgefühle in alle Richtungen sind entstanden. Ich glaube, dass es ein Problem – ein Glaubenssatz aus der Kindheit ist und ich dieses grundsätzlich eigentlich angehen müsste.

      • Hallo habe gerade gehört, dass es schwierig ist mit dem Link.

        Sende ihn gleich nochmal

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      • Julia (Moderatorin) veröffentlichte etwas Neues vor 5 Monaten

        vor 5 Monaten (bearbeitet)

        Liebe Community,

        heute um 18:00 ist es wieder so weit: „Themen vertiefen & sich vernetzen – moderierte Gesprächsrunde” mit Julia. Thema: „In Kontakt mit mir.“

        Den Link dazu findest du im Veranstaltungskalender.

        Ich freue mich schon auf den Austausch und auf Fragen.

        Bis hoffentlich heute Abend!

        Julia Tomuschat

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        • Hallo Julia,

          für den heutigen Termin kommt mir der Link ist ungültig im Terminkalender. Kannst Du helfen? Vielen Dank.

          VG. Flower

          1
          • Ja, bei mir auch.

            • View 1 reply
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        • Blasi veröffentlichte etwas Neues vor 5 Monaten

          vor 5 Monaten

          Hallo zusammen. Mein Name ist “Blasi”.

          Ich lebe seit Jahren in einer toxischen Beziehung mit einer Narzisstin.

          Und jetzt ist der Punkt gekommen, wo mein Akku Körperliche, sowie seelisch leer ist.

          Daher hoffe ich auf Hilfe und Unterstützung.

          Vielen herzlichen Dank

          Love
          Barbara (Moderatorin)
          3 Kommentare
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          • Hey Blasi,

            das klingt sehr herausfordernd! Ich wünsche dir, dass du schnell wieder Kraft tanken und dann einen Weg finden kannst, der für dich funktioniert.

            Love
            1
            • Lieber Blasi,

              danke, dass du das so offen teilst.

              So lange in einer toxischen Beziehung zu sein, zehrt enorm an Körper und Seele – kein Wunder, dass dein Akku leer ist.

              Schön, dass du hier bist, und du bist damit nicht allein.

              Liebe Grüße

              Barbara aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

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            • Willkommen zum Wochenimpuls

              Diese Woche laden wir dich dazu ein, bewusst Pausen in deinen Alltag zu integrieren. In unserem hektischen Leben neigen wir dazu, ständig weiterzumachen, ohne innezuhalten. Doch Pausen sind entscheidend für unsere körperliche und geistige Gesundheit. Sie ermöglichen es uns, aufzutanken, neue Energie zu schöpfen und klarer zu denken.

              Die Challenge:

              Pausen bewusst einlegen

              Nimm dir diese Woche regelmäßig kleine Auszeiten, auch wenn es nur für ein paar Minuten ist. Sei es eine kurze Atempause, ein Moment der Stille oder einfach nur ein Spaziergang im Freien. Achte darauf, wie du dich dabei fühlst, wenn du eine Pause machst. Nimm wahr, wie sich dein Körper und Geist verändern, wenn du für einen Moment „abschaltest“.

              Warum das wirkt:

              Pausen helfen nicht nur, unseren Körper zu erholen, sondern auch, unsere Gedanken zu ordnen und unseren Fokus zurückzugewinnen. Wenn wir regelmäßig Pausen machen, können wir stressige Situationen besser bewältigen und sind insgesamt produktiver und ausgeglichener.

              So funktioniert’s:

              1. Pausen einplanen: Plane in deinem Alltag feste Zeiträume für Pausen ein. Es können kurze Momente sein, wie das bewusste Atmen oder ein kurzer Spaziergang, aber auch längere Auszeiten wie eine Mittagspause im Freien.

              2. Pausen aktiv wahrnehmen: Während deiner Pause, lenke deine Aufmerksamkeit bewusst auf den Moment. Wie fühlt sich dein Körper an, wenn du inne hältst? Welche Gedanken kommen hoch? Nutze die Zeit, um einfach zu sein und dich zu entspannen.

              3. Reflektieren: Denke nach, wie sich Pausen auf deinen Tag auswirken. Fühlst du dich erfrischt und klarer oder fällt es dir schwer, wirklich abzuschalten? Wie verändert sich deine Wahrnehmung nach einer Pause?

              Liebe Grüße

              Barbara aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

              meyeran, CML und 6 others
              0 Kommentare
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