Lea (Moderatorin) veröffentlichte etwas Neues vor 6 Tagen
Willkommen zum Wochenimpuls
Manchmal hilft nicht nur die Frage, was wir mehr wollen, sondern auch: Was möchte ich weniger machen? Was raubt dir Energie? Was tust du aus Gewohnheit, Pflichtgefühl oder Angst – obwohl es dir eigentlich nicht guttut? Diese Woche laden wir dich ein, genau dort hinzuschauen.
Die Challenge:
✨ Überlege dir eine Sache, die du in Zukunft weniger tun möchtest.
Das kann ganz konkret sein – oder eher eine Haltung, ein Verhaltensmuster oder ein innerer Automatismus. Vielleicht möchtest du dich weniger vergleichen, weniger hetzen, weniger Ja sagen, wenn du Nein meinst. Oder vielleicht ist es etwas ganz anderes, das du in deinem Alltag reduzieren möchtest.
Warum das wirkt:
Sich ehrlich einzugestehen, was zu viel geworden ist, kann entlastend und befreiend sein. Es geht nicht um Selbstoptimierung – sondern darum, Raum zu schaffen. Für das, was dir wirklich wichtig ist. Weniger von dem, was dich klein hält – mehr von dem, was dich stärkt.
So funktioniert’s:
1. Formuliere eine Sache, die du in deinem Alltag weniger machen möchtest.Du kannst das als Liste schreiben, als kurzen Satz oder einfach in Gedanken mitnehmen.
2. Wenn du magst, teile deine Idee direkt hier unter dem Post – denn etwas auszusprechen oder aufzuschreiben, kann helfen, klarer zu werden und motiviert zu bleiben. Es macht dein Vorhaben realer und verbindlicher.Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie2 KommentareWeniger ist mehr…wir sind so beschäftigt, dass wir verlernen in uns hineinzuhören, in Ruhe und Stille. Aktiv 5 Minuten Pause ohne Ablenkung und sich mit sich selbst verbinden. Das nehme ich mir vor.
Ich habe mich, auch auf der Arbeit, immer viel um andere gekümmert. Ich habe mir vorgenommen mich mehr um mich und meine Bedürfnisse zu kümmern und weniger um andere.
Gwen veröffentlichte etwas Neues vor 4 Stunden
Hallo,
ich bin Gwen und ich habe den Kurs ,Das Kind in dir muss Heimat finden‘ gebucht.
Grund ist, dass ich bemerkt habe wie ich mich seit Jahren durch Kommentare meiner Eltern und meiner Vorgesetzten phasenweise in meinem Selbstwertgefühl stark reduziert fühle.
Meine Eltern schaffen es seit ich Denken kann mit spitzen ungefragen Bewertungen, dass ich an mir zweifele, sodass ich angefangen habe mich zu distanzieren. Zuletzt habe ich mich durch Kommentare von Vorgesetzten klein und bedeutungslos gefühlt (was ich nicht bin), sodass ich nicht mehr gerne zur Arbeit gehe. Eigentlich mag ich meinen Job.
Ich möchte was auch immer für Menschen mir noch in meinem Leben begegnen mich mit meinen Glaubenssätzen beschäftigen, die mein Selbstwertgefühl seit meiner Kindheit prägen. Ich bin gespannt auf ,Das Kind in dir muss Heimat finden‘ und den gemeinsamen Austausch.
DatSinchen veröffentlichte etwas Neues vor einem Tag
Hallo Zusammen,
ich bin Sina, 46 Jahre alt und habe den Kurs “das Kind in dir muss Heimat finden” gebucht. Schon vor einem halben Jahr.
Ich fühle mich innerhalb einer Beziehung immer, als wäre ich nichts wert.
Nicht wert, dass man sich meldet, nicht wert, dass man sich bemüht.
Ich beende Beziehungen, bevor sie anfangen können weil ich mir sicher bin, dass sie eh nicht halten und dann beende ich es lieber, als verlassen zu werden.
Außerhalb einer Beziehung bin ich taff, selbstbewusst und ausgeglichen (meistens).
Innerhalb einer Beziehung bin ich ängstlich und sogar panisch, völlig neben mir und so extrem schwankend in meinen Handlungen dass es einfach nur anstrengend ist und ich am liebsten weglaufen will.
Ich erhoffe mir Klarheit für mich selbst und das ich mich selbst verstehe und einfach so mögen kann, wie ich bin.
Ich bin gespannt.
Liebe Sina,
Was du beschreibst, erleben viele Menschen, die sich außerhalb einer Beziehung kompetent, selbstbewusst und sicher fühlen und sich in einer Partnerschaft plötzlich mit starken Ängsten, Selbstzweifeln und dem Gefühl konfrontiert sehen, nicht gut genug zu sein. Dass sich diese beiden Seiten so unterschiedlich anfühlen, kann sehr verwirrend und belastend sein.
Dass du Beziehungen beendest, bevor sie überhaupt richtig beginnen können, weil die Angst vor dem Verlassenwerden so groß ist, zeigt, wie sehr du dich eigentlich nach Nähe sehnst und gleichzeitig versuchst, dich vor einer möglichen Verletzung zu schützen. Solche Schutzstrategien entstehen nicht ohne Grund, auch wenn sie sich heute oft gegen die eigenen Wünsche richten.
Ich finde es schön, dass du dir vom Kurs Klarheit und ein besseres Verständnis für dich selbst wünschst. Sich selbst mit mehr Mitgefühl zu begegnen und die eigenen Reaktionen einordnen zu können, ist sehr wichtig in dem Prozess.
Und dein letzter Satz gefällt mir besonders: „…dass ich mich selbst verstehe und einfach so mögen kann, wie ich bin.“ Ich wünsche dir sehr, dass du auf diesem Weg genau das Stück für Stück erfahren darfst.
Schön, dass du hier bist. Ich wünsche dir viele wertvolle Erkenntnisse im Kurs!
Liebe Grüße
Annalen aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie
jes veröffentlichte etwas Neues vor 2 Tagen
Hallo,
ich bin Jessica aus dem Rhein-Sieg-Kreis.
Ich habe mich für den “Wenn Liebe weh tut”-Kurs angemeldet.
Grund ist der erste schlimme Streit in meiner noch sehr frischen Beziehung, nachdem ich lange alleine war. Mein Partner ist in diesem Streit mehrfach über meine klar kommunizierte Grenze hinweggegangen, dass ich ernste Beziehungsthemen nicht via WhatsApp besprechen möchte. Zudem zeigt er aus seiner Verletzung heraus das Muster, mich immer wieder wegzustoßen. Er beendet Telefonate ohne Kommentar, lädt mich von zuvor vereinbarten Treffen wieder aus oder ruft eine 2-wöchige Pause aus, ohne uns Gelegenheit für ein persönliches Gespräch zu geben. Auf der anderen Seite meldet er sich aber dann doch wieder, sagt er habe es nicht so gemeint, ich müsse ja wissen, dass er mich immer bei sich haben will und die Diskussion über WhatsApp geht wieder los.
Inzwischen hat ein klärendes persönliches Gespräch stattgefunden. Er hat sich entschuldigt und gelobt Besserung. Ich glaube ihm zwar, dass es ihm leid tut, aber habe starke Zweifel, dass er diese Verhaltensmuster so einfach ablegen kann.
Ich habe seit unserem Streit, das Problem, dass ich Nähe und Intimität nicht zulassen kann. Wir haben seither kaum Küsse ausgetauscht und hatten auch keinen Verkehr mehr. Das Gefühl oder Bedürfnis ihm Nahe sein zu wollen ist einfach nicht mehr da. Er ist hier geduldig und verständnisvoll, aber es belastet unsere junge Beziehung doch sehr.
Ich habe das Gefühl, dass unsere Beziehung hieran scheitern wird und das ich versagt habe, obwohl ich mir doch nach langer Zeit alleine eine Partnerschaft sehr gewünscht habe.
Ich hoffe ich finde mit dem Kurs einen Weg mich wieder zu öffnen oder die Stärke hinzunehmen, dass wir nicht zusammengehören.
Liebe Jessica,
Danke, dass du deine Geschichte so offen mit uns teilst. Es klingt, als läge bereits in dieser noch jungen Beziehung sehr viel Schmerz und Verunsicherung, und ich kann gut nachvollziehen, dass dich das gerade stark beschäftigt.
Was du beschreibst, sind wiederholte Situationen, in denen deine klar kommunizierte Grenze nicht respektiert wurde. Dass dadurch Vertrauen verloren gegangen ist und du im Moment keine Nähe oder Intimität zulassen kannst, ist keine ungewöhnliche Reaktion. Für viele Menschen ist emotionale Sicherheit eine wichtige Voraussetzung dafür, sich körperlich und emotional öffnen zu können.
Es ist ein positives Zeichen, dass ihr inzwischen ein persönliches Gespräch führen konntet, dein Partner Verantwortung übernommen und sich entschuldigt hat. Gleichzeitig ist es ebenso verständlich, dass eine Entschuldigung allein das verlorene Vertrauen nicht sofort wiederherstellt. Vertrauen entsteht meist nicht durch Worte, sondern dadurch, dass sich Verhalten über einen längeren Zeitraum tatsächlich verändert.
Besonders berührt hat mich dein Satz, dass du das Gefühl hast, versagt zu haben. Aus dem, was du schilderst, lese ich jedoch keine Person heraus, die versagt hat. Ich lese jemanden, der sich eine liebevolle Beziehung gewünscht hat, seine Bedürfnisse und Grenzen klar benannt hat und nun versucht herauszufinden, ob diese Beziehung ein sicherer Ort für ihn sein kann. Das ist ein wichtiger Unterschied.
Der Kurs kann dir dabei helfen, deine eigenen Muster und Gefühle besser zu verstehen. Vielleicht wird sich dabei zeigen, dass sich dein Vertrauen mit der Zeit wieder aufbauen lässt. Vielleicht wird aber auch deutlich, dass eure Vorstellungen von einer tragfähigen Beziehung nicht zusammenpassen. Beides wären wertvolle Erkenntnisse.
Ich freue mich, dass du hier bist, und wünsche dir für den Kurs viele hilfreiche Erkenntnisse.
Liebe Grüße
Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie
Annalena (Moderatorin) veröffentlichte etwas Neues vor 2 Tagen
vor 2 Tagen (bearbeitet)
Reminder Live Q&A mit Stefanie Stahl
Guten Morgen,
Kleiner Reminder für das Live Event mit Stefanie Stahl heute um 18 Uhr!
Hier ist auch nochmal der Zoom Link:
https://us06web.zoom.us/j/85360156965Hinweis: Wir möchten dieses Live-Q&A gerne aufzeichnen – Wichtig für dich: Es wird ausschließlich Steffi gefilmt, jedoch KEIN:E Teilnehmer:in dieser Runde. Eure Gesichter werden NICHT gefilmt. Wir möchten lediglich Steffis persönliche Antworten entnehmen.
Damit wir eure Fragen nicht vergessen, würden wir gerne eine Audioaufnahme ohne Video bei Zoom starten, die aber nur für interne Zwecke genutzt wird.
Solltet ihr nicht wünschen, dass die Antwort auf eine von euch gestellte Frage veröffentlicht wird, gebt bitte vor dem Stellen eurer Frage kurz Steffi Bescheid.
Die Aufzeichnung wird im Nachgang bearbeitet und anschließend im Bereich „Q&A-Aufnahmen“ auf der linken Menüseite für euch bereitgestellt.
Bis nachher,
Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀solegno veröffentlichte etwas Neues vor 4 Tagen
Hallo, ich bin Giovanna. Ich habe mich für den Grenzen setzen Kurs angemeldet. Meine Beziehung leidet gerade sehr stark darunter, dass ich das immer zu wenig gemacht habe. Nun habe ich auch eine Verbindung zur Bindungsangst erkannt und dass beides auch miteinander einher gehen kann. Was bei mir glaube ich der Fall ist. Ich wollte mal wissen, ob jemand einen Tipp hat, wie mein Freund nun mit mir und meinem Rückzugsbedürfnis(weil ich dann besser zur Ruhe kommen kann, keine Grenzen ziehen muss, keine Enge verspürr durch Erwartungen) klar kommen kann. Er ist sehr verständnisvoll, macht alles mit, ist aber mittlerweile auch sehr frustriert, weil es Zeit braucht und ich gerade sehr viel Rückzug benötige um nicht übereilt die Beziehung zu beenden. Er weiß das alles, aber die Frustration ist trotzdem oft da un dich glaube auch Trauer und/oder Wut, dass ich gerade sehr wenig für ihn und seine Bedürfnisse da sein kann.
Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrung und weiß, wie wir diese (hoffentlich) schwierige Zeit überbrücken können bzw. ich ihm trotzdem auch ein bisschen entgegen kommen kann?
Liebe Grüße und Danke
Liebe Giovanna,
danke, dass du so offen von deiner Situation berichtest. Es klingt, als hättest du in letzter Zeit schon einige wichtige Zusammenhänge über dich erkannt.
Was du beschreibst, erleben tatsächlich einige Menschen, die anfangen, sich intensiver mit ihren Grenzen und ihrem Bindungsverhalten auseinanderzusetzen. Gerade wenn man lange die eigenen Bedürfnisse zurückgestellt hat, kann es zunächst so wirken, als würde das Pendel stark in Richtung Rückzug ausschlagen. Das ist für beide Seiten häufig eine herausfordernde Phase.
Besonders schön finde ich, dass du auch die Perspektive deines Partners im Blick hast. Es klingt so, als würde er sich sehr bemühen, dich zu verstehen, und gleichzeitig ist es vollkommen nachvollziehbar, dass bei ihm Frust, Traurigkeit oder auch Wut entstehen. Beides darf nebeneinander existieren: dein Bedürfnis nach Rückzug und seine Gefühle dazu.
Vielleicht haben andere aus der Community konkrete Erfahrungen oder Ideen, die euch geholfen haben. Mich würde interessieren:
Gibt es bei euch schon Absprachen darüber, wie dein Rückzug aussieht (z. B. wie lange oder woran dein Partner erkennt, dass es nichts mit Ablehnung zu tun hat)?
Gibt es kleine Formen von Verbindung, die sich für dich trotz des Rückzugs noch stimmig anfühlen, damit dein Partner sich nicht ganz ausgeschlossen fühlt?
Ich hoffe sehr, dass sich hier Mitglieder melden, die Ähnliches erlebt haben und ihre Erfahrungen teilen möchten. Ich wünsche euch beiden, dass ihr einen Weg findet, diese Phase gemeinsam zu gestalten.
Liebe Grüße
Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
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HiTo veröffentlichte etwas Neues vor 6 Tagen
Hallo,
ich bin Toni und komme aus der Nähe von Leipzig. Ich habe mich für den Selbstwertkurs angemeldet. In meiner aktuellen Beziehung (wie auch vergangenen) habe ich Schwierigkeiten mit dem Thema “Verlassen” werden im übertragenen Sinne. Mich triggert es sehr, wenn mein Partner z.B. aus beruflichen Gründen weg muss – dann fühle ich mich “verlassen” und ich kompensiere das leider mit emotionalem Essen. Es gibt generell noch Themen rund um meinem Selbstwert. Ich habe schon viel gelernt und Fortschritte gemacht. Ich erhoffe mir von dem Kurs nochmal einen großen Schritt weiterzukommen bei diesen Themen um die Trigger abzumildern und vor allem bessere Alternativen zu finden. Lernen können wir jedoch nur in Interaktion mit anderen – auch wenn es unangenehm ist, ich bin überzeugt, es besser machen zu können, so dass es bald kein Problem mehr ist.
Liebe Toni,
danke, dass du so offen und ehrlich deine Gedanken und Erfahrungen mit uns teilst. Besonders wertvoll finde ich, dass du die Zusammenhänge zwischen deinem Selbstwert, der Angst vor dem Verlassenwerden und dem emotionalen Essen bereits erkennen kannst.
Dein Wunsch, deine Trigger besser zu verstehen, sie abzumildern und neue, stärkende Alternativen für dich zu finden, ist ein sehr schönes Ziel. Ich wünsche dir, dass du während des Kurses viele bereichernde Erkenntnisse sammelst, dir mit Geduld und Mitgefühl begegnest und spürst, dass du deinem Ziel von mehr innerer Sicherheit Schritt für Schritt näherkommst.
Schön, dass du dabei bist!
Liebe Grüße
Barbara aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie
JoSt97 veröffentlichte etwas Neues vor einer Woche
Vorstellung
Hallo zusammen,
ich bin Joanna, 29 Jahre alt und beschäftige mich schon seit einigen Jahren intensiv mit mir selbst und meiner psychischen Gesundheit. Dabei merke ich immer wieder, wie stark mich ein geringer Selbstwert begleitet. Ich hinterfrage vieles, neige dazu, Situationen im Vorfeld eher negativ zu bewerten und male mir häufig aus, was alles schiefgehen könnte.
In den letzten sechs Jahren habe ich bereits unterschiedliche Therapieformen ausprobiert. Ein wichtiger Teil meiner Vergangenheit ist eine Essstörung sowie ein ausgeprägter Sportzwang gewesen, was rückblickend für mich stark mit einem Bedürfnis nach Kontrolle und der Angst vor Kontrollverlust zusammenhängt.
Aktuell befinde ich mich in einer Beziehung, die mich nicht wirklich erfüllt, und ich merke, wie sehr ich nach Bestätigung im Außen suche, anstatt sie in mir selbst zu finden. Genau daran möchte ich arbeiten.
Ich erhoffe mir durch den Kurs „Das Kind in dir muss Heimat finden“, einen besseren Zugang zu meinen inneren Mustern zu bekommen, alte Prägungen zu verstehen und langfristig mehr Stabilität, Selbstwert und innere Sicherheit aufzubauen.
Liebe Grüße
Ich finde das ist ein sehr schönes Ziel. Wir können immer nur einen Schritt nach dem nächsten gehen. Und es klingt, als wärst du deinen Themen schon gut bewusst und im Klaren, wo du dir selbst im Weg stehst. Auch ich kenne das Thema mit Kontrolle und den unglaublichen Druck, den man sich dadurch selbst auferlegt. Ich habe eine spannende Erfahrung gemacht, dass, als ich nicht in einer Beziehung war, ich mich so viel freier und wohler gefühlt habe. Klar, da war auch kein Mensch, der mich “getriggert” hat. Ich war viel mehr im Frieden mit mir und das war eine unglaublich tolle Erfahrung. Jedoch lebt sich das Leben auch nicht “isoliert” und man kann eben am besten wachsen, wenn man in Beziehung/Kontakt mit anderen Menschen lebt – weil die einen den Spiegel vorhalten. Jedoch sollte das gute Gefühl in einer Beziehung natürlich überwiegen.
Liebe Joanna,
ich finde es toll, wie intensiv du dich schon mit dir selbst auseinandergesetzt hast. Besonders wertvoll finde ich, dass du die Zusammenhänge zwischen deinen bisherigen Erfahrungen, deinem Bedürfnis nach Kontrolle und der Suche nach Bestätigung im Außen bereits erkennen kannst. Dieses Bewusstsein ist eine wichtige Grundlage für Veränderung. Der Wunsch, mehr Selbstwert, innere Sicherheit und Stabilität in dir selbst zu finden, ist ein sehr schönes Ziel. Der Kurs kann dir dabei helfen, deine inneren Muster besser zu verstehen, die Prägungen aus deiner Vergangenheit einzuordnen und Schritt für Schritt eine liebevollere Beziehung zu dir selbst aufzubauen. Ich wünsche dir, dass du dir während des Kurses mit viel Geduld und Mitgefühl begegnest. Ich wünsche dir von Herzen eine bereichernde Zeit mit dem Kurs.
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie
Doreen veröffentlichte etwas Neues vor einer Woche
Danke!
Liebe Steffi, lieber Lukas, liebe Akademie,
Ich habe den Kurs „Wenn Liebe wehtut – raus aus der emotionalen Abhängigkeit“ nun abgeschlossen. Auch wenn ich am Anfang dachte, ich bin hier falsch, möchte ich mich dafür bedanken, dass ich gerlernt habe, dass ich nicht schwach bin, dass ich richtig bin und dass ich ganz sicher keine Bindungsstörung habe. Ich versthe zwar noch immer nicht, was genau der Defekt meines ExPartners ist, aber ich habe mich manipulieren lassen, mein Gehirn hat offenbar sehr das Bekannte (wenn auch Kranke) bevorzugt. Ich hatte immer die Hoffnung, wenn ich mich doch nur mehr anstrenge …, dabei hatte ich es nicht in der Hand. Das schmerzhafte daran ist, dass es mich 13 Jahre gekostet hat. Aber man weiß nie, wofür es gut war.
Dankeschön!
Liebe Doreen,
Es freut mich sehr zu lesen, was du aus dem Kurs für dich mitnehmen konntest, besonders die Erkenntnis, dass du nicht schwach bist, dass mit dir nichts grundsätzlich “falsch” ist und dass du dich selbst heute mit mehr Verständnis betrachten kannst.
Dass du noch verstehen möchtest, was bei deinem Ex-Partner genau los war, ist absolut nachvollziehbar. Gleichzeitig ist es oft gar nicht möglich, dafür eine eindeutige Antwort zu finden. Viel wichtiger ist die Erkenntnis, die du bereits gewonnen hast: Du hast dich in einer Dynamik wiedergefunden, die dein Nervensystem kannte – und deshalb so schwer zu verlassen war. Das hat nichts mit mangelnder Stärke zu tun.
Dass dich das 13 Jahre gekostet hat, darf schmerzen. Diese Trauer hat ihren Platz. Und trotzdem zeigt dein Rückblick auch etwas sehr Wichtiges: Du hast heute ein Verständnis für dich entwickelt, das dir niemand mehr nehmen kann. Dieses Wissen kann die Grundlage dafür sein, künftig andere Entscheidungen zu treffen und gesündere Beziehungen zu führen.Ich wünsche dir von Herzen alles Gute für deinen weiteren Weg.
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie
Mariechen veröffentlichte etwas Neues vor einer Woche
Hallo Miteinander,
Ich habe eine Frage zur Überanpassung.
Wenn ich mit anderen , meinem Mann eingeschlossen, Zeit verbracht habe, brauche ich danach und generell viel Zeit für mich allein. Da kann ich dann durchschnaufen und gefühlt sein wie ich bin. Ich nehme mal an, dass das die Überanpassung ist , die ich bei anderen praktiziere. Was kann ich konkret machen, dass sich das ändert.
Liebe Grüße Maria
Liebe Maria,
danke dir für deinen Beitrag. Ich kann das total gut verstehen, merke das selbst auch und wäre auch einer Hilfestellung oder einer Art Mantra hierzu interessiert, was man sich innerlich vielleicht selbst bewusst sagen kann.
Viele Grüße
Constanze
1Liebe Maria,
Wenn du in Gesellschaft – selbst mit Menschen, die dir nahestehen – unbewusst viel Energie darauf verwendest, dich anzupassen, auf andere zu achten oder dich zurückzunehmen, ist es ganz verständlich, dass dein Nervensystem danach Zeit braucht, um wieder bei sich selbst anzukommen. Ein erster wichtiger Schritt ist, überhaupt wahrzunehmen, wann und wie du dich anpasst. Frag dich zum Beispiel nach einem Treffen: Wo habe ich mich zurückgenommen? Habe ich meine Bedürfnisse oder meine Meinung aus Angst vor Ablehnung nicht geäußert? Oder war ich die ganze Zeit damit beschäftigt, auf die Stimmung der anderen zu achten?
Veränderung entsteht meist nicht dadurch, dass du dich von heute auf morgen gar nicht mehr anpasst. Viel hilfreicher ist es, im Alltag kleine Momente zu üben, in denen du bei dir bleibst – zum Beispiel deine Meinung auszusprechen, eine Pause einzufordern oder ehrlich zu sagen, was du gerade brauchst. Und noch etwas: Dass du Zeit für dich brauchst, muss nicht ausschließlich ein Zeichen von Überanpassung sein. Viele Menschen brauchen nach sozialen Kontakten einfach Zeit zum Auftanken. Entscheidend ist eher die Frage, warum du sie brauchst: Weil soziale Kontakte dich grundsätzlich viel Energie kosten – oder weil du währenddessen ständig über deine eigenen Grenzen gehst?Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie1
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