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  • Mimi2026 veröffentlichte etwas Neues vor 4 Monaten

    vor 4 Monaten (bearbeitet)

    Gibt es Liebe zwischen Partnern?

    Ich frage mich manchmal, ob es zwischen Partnern wirklich „Liebe“ gibt? Oder gibt es „nur“ Lebensabschnittspartner? Wann ist es wirklich Liebe? Wann sieht der Partner einen wirklich? Und wann sehe ich mein Gegenüber wirklich? Ohne Bewertung und frühere Erfahrungen. Ganz klar?

    Als Kind musste ich mich tagsüber anpassen – bei der Tagesmutter/ Familie. Ich hatte das Gefühl, dass ich dort fremd sei. Auch 2 andere Kinder waren dort, die aber sonst niemanden mehr hatten. Bildung war das wichtigste Thema am Mittagstisch… Zuhause habe ich das gemacht, was ich wollte / brauchte.

    Aber was ist Anziehung und was ist Liebe?

    Viele meiner Bekannten und Freunde sind schon lange zusammen. Ich denke, sie sind glücklich. Es gab auch zum Teil harte Zeiten. Aber sie haben es gemeinsam gemeistert und sind über Jahrzehnte zusammen. Ist das Glück jemanden zu treffen, der zu einem passt? Oder ist die Welt dafür gemacht, nur Etappen miteinander zu gehen?

    Es geht darum, irgendwann den Richtigen zu treffen, der nicht liiert ist / nicht verheiratet und den ich im wahren privaten Leben kennenlerne.

    Annalena (Moderatorin)
    3 Kommentare
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    • Liebe Mimi,
      Das, was du beschreibst, klingt nach einer Unsicherheit darüber, ob Nähe wirklich sicher und echt sein kann. Wenn ich mir deine Geschichte anschaue, also dass du dich anpassen musstest und eher „funktioniert“ hast als wirklich frei gesehen zu werden, könnte sowas wie: „Bin ich wirklich gemeint oder nur in einer Rolle?“ in dir gespeichert sein.
      Anziehung ist meist intensiv, emotional oder körperlich aufgeladen. Liebe im erwachsenen Sinn zeigt sich eher in Verlässlichkeit, wiederholtem Zueinanderfinden, gemeinsamem Durchstehen von schwierigen Phasen und bewusster Entscheidung füreinander.
      Der Gedanke, dass es nur Lebensabschnittspartner gibt, kann auch schützen, weil er weniger Verletzlichkeit bedeutet. Gleichzeitig steckt darin oft die Sehnsucht nach genau der Sicherheit, die du eigentlich suchst.
      Wirklich gesehen werden entsteht nicht plötzlich oder endgültig, sondern eher dadurch, dass man sich zeigt und erlebt, dass der andere bleibt trotzdem da bleibt.
      Liebe Grüße
      Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

      • Ja, das ist sehr schön beschrieben. Ich denke, ich bin sehr beständig. Ich habe auch 2 lange Beziehungen gehabt. Es dauert natürlich, bis man sich kennt und bis Vertrauen wachsen kann. Das ist nicht von heute auf morgen möglich. Ohne Mut kann nichts entstehen, aber kopflos kann es auch nicht sein.

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      • KMJH veröffentlichte etwas Neues vor 4 Monaten

        vor 4 Monaten

        Kurzer Moment,

        Die Cousine meines Mannes sagte grad, dass es nicht böse gemeint ist aber vielleicht ist die Trennung (die von mir kam) auch für meinen Mann ein Befreiungsschlag gewesen. (Weil er so nett zu mir ist und mir alles ermöglicht auch wenn ich Zeit mit meinem Freund verbringen möchte und er unser Kind dann betreut) Jetzt kann er wieder so sein wie er möchte…

        Folgender Trigger kommt da:

        Ich bin zu viel für ihn, falsch und anstrengend so wie für meine Mutter.

        Ihr habe ich auch die Nerven geraubt mit meinem Sein, sie hat auch früh angefangen zu trinken und mein Mann trinkt ja auch 😔

        Wegen mir?

        Annalena (Moderatorin), Raphael und KMJH
        1 Kommentar
        • Liebe Katharina,

          der Satz der Cousine deines Mannes scheint einen alten wunden Punkt bei dir getroffen zu haben. Es klingt als sei das etwas, was du in der Beziehung mit deiner Mutter verinnerlicht haben könntest. Das bedeutet aber nicht, dass es der Wahrheit entspricht, sondern dass das die Brille ist durch die du Beziehungen verstehst. Dass dein Mann dir Freiraum gibt und sich kümmert, kann genauso gut für seine Stärke und Entscheidung sprechen, nicht dafür, dass du „zu viel“ bist. Und sein Trinken hat höchstwahrscheinlich Ursachen, die nicht durch dein Sein erklärt werden können.

          Ich hoffe das kann dir etwas von der Last abnehmen.

          Liebe Grüße

          Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

        • KMJH veröffentlichte etwas Neues vor 4 Monaten

          vor 4 Monaten

          Hallo ihr Lieben,

          ich bin Katharina und lebe momentan gefühlsmäßig im Chaos.Ich habe mich nach 16 Jahren von meinem Mann getrennt. Der letzte Anstoß dazu war ein neuer Mann in den ich mich verliebt habe. Mein Mann und ich haben eine vertraute Verbindung aber durch verschiedenste Probleme, unter anderem auch der Alkoholkonsum Seinerseits keinerlei Anziehung mehr füreinander.

          Bei meinem neuen Partner herrscht eine grosse Anziehung und ich merke, dass ich mich in ihn verliere. Dass was er mir am Tag an Aufmerksamkeit schenkt oder auch eben nicht bestimmt meinen Alltag. Ich bin sehr vorsichtig und “liebe/lebe” mit angezogener Handbremse weil ich gerne hören möchte wie toll er mich findet, er es aber so direkt nicht macht. Natürlich findet er mich toll und möchte eine Verbindung mit mir aber es gibt eine Angst in mir, dass es vielleicht jetzt so ist aber er morgen eine Andere toll findet.

          Ich sehr so schöne Frauen jeden Tag und denke mir… Wenn er die sieht, will er mich nicht mehr.

          Also Problem …

          Kein Selbstvertrauen

          Keine Anbindung zu mir und meinem Leben

          Keine Selbstliebe

          Bestätigung von Aussen

          Wir haben zu tun😊

          Annalena (Moderatorin), NaSa_80 und 4 others
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          • Hey Katharina, das kenne ich mit dieser inneren Unsicherheit.. Es ist ziemlich anstrengend. Aber ich finde: Wenn Dir nach mehr Bestätigung von ihm ist, kannst Du einfach danach fragen. 🫂

            • Liebe Katharina,

              vielen Dank für deine ehrliche Vorstellung. Es klingt als wärst du viel in der Angst, nicht gut genug zu sein für deinen Partner. Du hast selbst schon reflektiert, dass es um Selbstvertrauen, Verbindung zu dir und Selbstliebe bei dir gehen könnte. Ich hoffe du kannst in dem Kurs genau daran anknüpfen und schauen, womit es zusammenhängt, dass du Bestätigung von außen brauchst. Es ist eine anstrengende und teilweise schmerzhafte Angelegenheit im Kern so auf andere angewiesen zu sein und ich finde es toll, dass du dich dem Thema stellen möchtest.

              Schön, dass du hier bist!

              Liebe Grüße

              Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

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            • Steffi2112 veröffentlichte etwas Neues vor 4 Monaten

              vor 4 Monaten

              Kennt ihr es auch?


              Ich habe Bindungsangst und schaffe es mittlerweile , nicht mehr über einen längeren Zeitraum zu verschwinden.


              Aber wenn es dann los geht und ich dem Impuls wegzurennen nicht nachgebe, dann kritisiere ich vor meinem Partner alles an mir. Als wenn mein Innerstes will , dass er mich nicht mehr will und von sich aus geht.


              Wenn alles ok ist dann habe ich kein Problem mit mir, oder wenn ich alleine bin. Aber sobald mein Körper wieder im Fluchtmodus ist dann mache ich sowas.
              Ich werfe alles negative in den Raum. Etwas in mir will, dass er die Beziehung nicht mehr will.


              Kennt das einer von euch?
              Liebe Grüße



              Annalena (Moderatorin), Christine und 3 others
              9 Kommentare
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              • Hey liebe Steffi,

                ich kenne es nur von der anderen Seite. Mein Eindruck ist, dass mein Partner dieses starke Bedürfnis nach Rückzug hat, sobald etwas aufkommt. Ich finde es sehr bewegend, von Dir zu hören, wie die Dynamik für Dich auf der anderen Seite ist. Das würde ich gern noch besser verstehen lernen. 🫂

                Liebe Grüße, Nina

                2
                • View 5 replies
              • Seitdem ich dem Impuls wegzulaufen nicht mehr nachgehe findet mein Innerstes immer wieder neue Wege die Beziehung zu sabotieren. Ich bin mir dessen mittlerweile auch bewusst, aber es ist wahnsinnig anstrengend.

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              • Tini24 veröffentlichte etwas Neues vor 4 Monaten

                vor 4 Monaten

                Hallo, ich bin Tini. Ich habe mich im letzten Jahr aus einer 10jährigen Ehe gelöst, in der ich eigentlich nie richtig glücklich war, wir aber ein wundervolles Kind haben, für das ich lange Zeit das Konstrukt Familie aufrechterhalten wollte. Nachdem ich erkannt habe, dass man Kindern gar nichts Gutes damit tut und ich mich endlich gelöst habe, fühlte ich mich frei, war richtig „bei mir“ und dachte ich hätte meine Muster aufgelöst. Dann habe ich mich in einen Mann verliebt und bin in eine Beziehung gegangen, in der ich glücklich war wie noch nie zuvor, eine so echte, tiefe emotionale Verbindung erlebt habe, die von Gegenseitigkeit geprägt war und in der wir Zukunftsplanungen gemacht haben, Alltag hatten, von dem ich immer dachte, dass es so etwas gar nicht gibt- und musste dann nach einem Jahr feststellen, dass der Mann ein Vermeidungsmuster hat und mir durch plötzlichen Bindungsabbruch das Herz gebrochen hat. Und dann plötzlich doch wiederkam. Er hat an bestimmten Punkten nicht die Kapazität hat das emotional zu tragen, was er möchte/verspricht. Es hat sich ein on-off-Muster angedeutet, was ich in der ersten Schleife schon erkannt habe. Nach seiner Rückkehr mit zunächst reflektierter Klarheit und Reaparurversprechen sind wir nun gerade im zweiten Bruch. Für mich und insbesondere für mein Kind finde ich das so schlimm, leide sehr und ich möchte endlich raus aus ungesunden Bindungen und sichere Bindung erleben, ohne „böse Überraschungen“.

                Ich hoffe, dass mir dieser Kurs hilft und vielleicht jemand von euch hilfreiche Tipps und Erfahrungen dazu hat.

                Liebe Grüsse

                Christine, Chicken und 4 others
                2 Kommentare
                • Fühle ich total , geht mir gerade ähnlich mit solchen Menschen konfrontiert zu werden. 😔

                  Es fühlt sich echt hart an, erkennen zu müssen, dass man den anderen nicht helfen kann und ihn einfach gehen lassen muss.

                  LG Tina

                  • Liebe Tini,
                    Beim Lesen deiner Nachricht wird deutlich, wie sehr du dir eine sichere und stabile Bindung wünschst. Das ist ein ganz natürlicher und gesunder Wunsch. Du beschreibst, dass dir bewusst geworden ist, dass es weder dir noch deiner Tochter guttut, in einer Ehe zu bleiben, die dich unglücklich macht. Und es klingt es so, als hättest du dich nach der Trennung erleichtert und freier gefühlt. Ich finde, da hast du schon wahnsinnig viel über dich gelernt!

                    Der plötzliche Bindungsabbruch deines neuen Partners nach einem scheinbar glücklichen Neubeginn hat dich jedoch tief erschüttert. Aus deiner Schilderung wird spürbar, wie sehr seine Rückkehr und der erneute Bruch bei dir Unsicherheit und Traurigkeit ausgelöst haben. Das ist gut nachvollziehbar, denn wenn Hoffnung entsteht und Nähe wieder möglich scheint, kann ein weiterer Verlust besonders tief treffen. Wir alle sehnen uns nach Sicherheit und Verlässlichkeit. Dieses Bedürfnis nach stabiler Bindung ist zutiefst menschlich und bildet eine wichtige Grundlage für emotionale Geborgenheit und ein erfülltes Miteinander. Dein Wunsch nach Stabilität ist deshalb nicht nur verständlich, sondern vollkommen berechtigt.

                    Vielleicht kann es dir helfen, den Blick nun behutsam auf dich selbst zu richten: Was gibt dir Halt, unabhängig von einer Partnerschaft? Was brauchst du, um dich innerlich sicherer zu fühlen und gemeinsam mit deiner Tochter Schritt für Schritt in eine stabilere Zukunft zu gehen?

                    Liebe Grüße

                    Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie

                  • Willkommen zum Wochenimpuls

                    Im Alltag passiert vieles fast automatisch. Selbst Dinge, die uns eigentlich guttun könnten, werden schnell „abgehakt“. Vielleicht kennst du das: morgens schnell duschen, eincremen (wenn überhaupt) – und weiter geht’s. Gerade in solchen Momenten gerät Selbstfürsorge leicht in den Hintergrund. Dabei steckt genau hier die Chance, kurz innezuhalten, bei dir anzukommen und dich selbst bewusst wahrzunehmen.

                    Die Challenge:

                    Mach deine Körperpflege diese Woche zu einem kleinen Ritual.

                    Nimm dir ein- bis zweimal in dieser Woche etwa 20 Minuten Zeit und widme sie ganz bewusst deiner Körperpflege. Nicht nebenbei, sondern ganz gemütlich und mit Aufmerksamkeit.

                    Warum das wirkt:

                    Körperpflege kann ein Ausdruck von Selbstfürsorge sein. Wenn du dir bewusst Zeit dafür nimmst, sendest du dir selbst ein klares Signal: Ich kümmere mich um mich. Indem du deine Sinne einbeziehst, kommst du raus aus dem Autopiloten und wieder in den Kontakt mit dir selbst. Das kann beruhigend wirken, dein Stresslevel senken und dir ein Gefühl von innerer Zuwendung geben.

                    So funktioniert’s:

                    1. Nimm dir ganz bewusst Zeit: Plane dir einen festen Moment ein, in dem du ungestört bist.
                    2. Verlangsame dein Tempo: Mach alles ein wenig gemütlicher als sonst. Es geht nicht darum, fertig zu werden, sondern den Moment zu erleben.
                    3. Aktiviere deine Sinne: Achte darauf, was du wahrnimmst – Geräusche, Düfte, Berührungen. Vielleicht hörst du Musik oder genießt das Plätschern des Wassers. Spüre den Schaum auf deiner Haut und das warme Handtuch danach.
                    4. Gestalte den Abschluss: Vielleicht möchtest du in deiner Lieblingskleidung bequem und entschleunigt in deinen Alltag zurückkehren oder, je nach Tageszeit, dich gemütlich ins Bett kuscheln.

                    Teile deine Erkenntnis mit uns:
                    Wie hat sich dein Pflegeritual angefühlt? Konntest du deine Sinne bewusst wahrnehmen oder warst du eher im Kopf? Teile deine Erfahrung gerne mit uns hier in den Kommentaren.

                    Liebe Grüße
                    Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀

                    Love
                    Iza, Mienchen und 17 others
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                  • Artemis veröffentlichte etwas Neues vor 4 Monaten

                    vor 4 Monaten

                    Ich bin mit Anlauf in eine ungesunde Beziehung gelaufen, in der ich emotional abhängig war. Es ging mir sehr schlecht, sowohl mental als auch körperlich und dennoch brauchte ich mehrere Anläufe und den Spiegel durch ein paar sehr langjährige Freundinnen, um mich zu lösen.

                    Ich habe mich dann gefragt, warum das so war. Und siehe da…es kam ein Thema auf, von dem ich glaubte, dass ich es schon lange verarbeitet hatte…die sehr ungesunde Beziehung meiner Eltern. Mein Vater ist sehr bestimmend, abwertend und sehr schnell aufbrausend. Entschuldigungen für das Fehlverhalten gibt es nicht (und ja, es gibt auch Gründe in seiner Kindheit, warum er so ist wie er ist), aber dafür können die Menschen um ihn herum ja nichts. Meine Mutter war abhängig von ihm, nicht nur emotional, sondern auch in vielen praktischen Angelegenheiten. Meine Mutter sagte mal zu mir: Mach Dich niemals von einem Mann abhängig… und ja, ich bin ein sehr selbständiger Mensch und kann alles sehr gut regeln…dennoch bin ich in diesem Fall mit Anlauf in eine Beziehung hineingelaufen, die der meiner Eltern sehr ähnelte…natürlich nicht sofort, aber recht schnell…auf und ab…auf und ab…zack, süchtig…

                    Raphael, KMJH und 2 others
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                    • Ich verstehe dich sehr gut. 👍

                      Wie hast du es geschafft, dich emotional zu lösen?

                      • Das ging leider nicht auf einmal, sondern Stück für Stück…immer ein bisschen mehr …immer wieder Rückfälle…und irgendwann konnte ich es dann wirklich. Im Kopf war irgendwann auch der letzte Funken Hoffnung erloschen und mir wurde klar, dass wir nicht kompatibel sind und ich keine Beziehung möchte, in der ich ständig kontrolliert, bevormundet, abgewertet und von meinen Freunden ferngehalten werde. Ich habe versucht, alles psychologisch aufzuarbeiten… Bin dabei auf den Psychologen Christian Hemschemeier gestoßen, dessen Arbeit mir sehr weitergeholfen hat. Dazu natürlich NULL-Kontakt. Ohne das ging es nicht. Und auch hier gab es Anfangs 2 Rückfälle. Aber dann habe ich gemerkt, wie ich wieder zu mir fand…Ich wurde wieder stärker und hatte auch die Kraft, auf Null-Kontakt zu bleiben. Die letzte Nachricht, die ich von ihm bekam, habe ich ohne Lesen gelöscht. Er weiß, dass ich keinen Kontakt möchte.

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                      • Dijana veröffentlichte etwas Neues vor 4 Monaten

                        vor 4 Monaten (bearbeitet)

                        Moin!

                        Ich bin Diana und 46 Jahre alt. Bei der Akademie habe ich mich angemeldet, weil ich gern meine Muster in Beziehungen frühzeitig erkennen möchte. Meine letzte Beziehung war sehr intensiv. Es gab tiefe Gefühle der Verbundenheit aber auch immer öfter die Frage: warum schaffen wir es nicht, dauerhaft glücklich zu sein, wenn wir uns doch so lieben? Irgendwann nach einem Streit (es war kein Anbrüllen sondern wir haben wirklich versucht auf Aufenhöhe und mit Respekt miteinander umzugehen) habe ich die Dynamik erkannt. Ich habe mich in der Beziehung selbst aufgegeben… ich habe (unbewusst) versucht seine Stimmung jederzeit wahrzunehmen um diese zu regulieren, damit wir wieder diese Verbundenheit spüren. Da habe ich meine Bedürfnisse (obwohl ich weiß, dass ich dies niemals wieder tun wollte) komplett ignoriert. Ich habe irgendwann gemerkt, dass ich seine Bedürfnisse nach Sicherheit und Stabilität gar nicht erfüllen konnte, ohne mich selbst aufzugeben. Was ich eigentlich damit sagen möchte: emotionale Abhängigkeit hat nicht immer damit zu tun, dass dein Partner dich bewusst ausnutzen möchte. Sie kann auch entstehen, wenn man einfach einen Partner hat, der (unbewusst und unbeabsichtigt) so große Bedürfnisse hat und man versucht, aus Liebe alles zu tun, um diesen wunderbaren Menschen glücklich zu machen.

                        Ich habe zwar ein Bindungstrauma, hoffe aber, dass ich, wenn ich meine Muster (frühzeitig er-)kenne, gar nicht so schnell in die Überlebensstrategien reinkomme.

                        Summergirl1987, Nina-Ver und 3 others
                        2 Kommentare
                        • Liebe Dijana,

                          genauso geht es mir grade auch ich mache alles was mein Freund so möchte, tauche komplett in deine Welt ein. Bleibe liegen obwohl ich längst aufstehen möchte, achte nicht auf meine einfachsten Bedürfnisse… Ich esse immer Mittag er eher nicht usw. Langsam Versuche ich da raus zu kommen aus diesem Muster weil es mir nicht gut tut aber es ist schwer, denn ich möchte nicht anecken und ihm gefallen.

                          • Liebe Diana,

                            herzlich willkommen hier im Forum. Schön, dass du da bist.
                            Du schreibst, dass du dich in der Vergangenheit in Beziehung aufgegeben und unbewusst versucht hast, die Stimmungen deines Partners jederzeit wahrzunehmen, um sie dann zu regulieren und damit die Verbundenheit zu spüren. Dabei weißt du, dass du deine Bedürfnisse ignoriert hast, ohne das eigentlich zu wollen. Du hast erkannt, dass du seine Bedürfnisse nicht in dem Ausmaß erfüllen konntest, wie dein Partner das deines Empfindens nach gebraucht hätte. Ich finde das erstmal schon sehr reflektiert und stark von dir, dass du das gemerkt hast. Der erste Schritt ist, zu merken, wann wir unsere Bedürfnisse eigentlich missachten.
                            In Beziehungen neigen viele Personen aus einem eigenen Wunsch nach Nähe und Verbindung, die Bedürfnisse des Partners sehr wichtig zu nehmen und diese über ihre eigenen zu stellen. Dabei ist es jedoch wichtig, sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren. Liebe Diana, ich hoffe, du kannst hier die Möglichkeit wahrnehmen, deine Muster in Beziehungen besser verstehen zu lernen. Du scheinst schon auf einem sehr guten Weg zu sein. Ich wünsche dir alles Gute.
                            Liebe Grüße
                            Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie

                            1
                          • Hummelchen veröffentlichte etwas Neues vor 4 Monaten

                            vor 4 Monaten

                            Ich wünsche mir, dass alte Muster endlich erkannt und behoben werden können. Ich habe schon soviele Dinge probiert.

                            Raphael, Nina-Ver und Mimi2026
                            1 Kommentar
                            • Liebe Hummelchen,

                              schön, dass du hier im Forum bist. Herzlich willkommen.
                              Ich hoffe, der Kurs kann dir eine Stütze beim Auflösen alter Muster und Verhaltensweisen sein. Ich wünsche dir eine schöne und erkenntnisreiche Reise zu dir.
                              Liebe Grüße,

                              Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie

                            • Tina27 veröffentlichte etwas Neues vor 4 Monaten

                              vor 4 Monaten

                              Aktuelle Situation

                              Hallo, meine Beziehung ist ein ewiges Auf und Ab, vor allem seit der Geburt meiner Tochter vor fast 6 Jahren, wobei es mit der Zeit immer schlimmer statt besser wurde. Mein Mann hat schon zwei Mal die Sachen gepackt und zog aus, nach einigen Wochen kam er wieder zurück – was ich natürlich zugelassen habe. Bei seinem ersten Auszug ging es mir wirklich ehr schlecht. Um keinen Preis wollte ich das Konstrukt Familie für meine Tochter verlieren. Mit seinem zweiten Auszug reagierte ich bereits gefasster, der Schmerz den ich fühlte galt eher dem Schmerz meiner Tochter, da sie ihren Vater sehr vermisste. In beiden Trennungsphasen versuchte ich ein Stück von mir selbst wieder zu finden und zurück zu bekommen. Bei beiden Trennungen kam er irgendwann wieder auf mich zu und wollte zurück, er meinte er könne nicht mit mir aber auch nicht ohne mich. Ich fühlte mich dadurch wieder etwas mehr gesehen. Rückblickend betrachtet denke ich, dass er nicht aushalten konnte, dass ich mich selbst wieder wichtiger nehme. Dennoch freute ich mich, wieder eine vermeintlich “intakte” Familie zu haben. Konflikte zwischenmenschlicher Natur versuchte ich zu umgehen, wenngleich mir Dinge nicht gefallen haben. Ich fokussierte mich darauf, dass ich durch die Ehe mein Leben größtenteils leben kann wie ich es möchte, finanzielle Unabhängigkeiten, Möglichkeit in Teilzeit angestellt zu sein und resultierend daraus die Chance mein eigenes Business aufzubauen ohne finanziellen Druck dahinter. Ich würde sagen, es plätscherte so vor sich daher… bis ich vor wenigen Wochen ungeplant schwanger wurde. Ich war zunächst geschockt, dachte mir aber auch – warum eigentlich nicht, ich wollte eigentlich immer ein zweites Kind – er nicht. Und so geschah es, dass er mir klipp und klar sagte, er trägt ein zweites Kind nicht mit. Die Entscheidung für ein zweites Kind bedeutet für ihn eine Trennung. Nachdem ich mir daraufhin einige Wochen Zeit ließ, in der ich mich aktiv mit dem Thema auseinandersetzte, entschied ich mich unter Druck für einen Schwangerschaftsabbruch. Ob diese Entscheidung richtig oder falsch gewesen ist, weiß ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht. Und doch hat sie mich insofern bereits jetzt geprägt, dass mir bewusst wurde welchen Trümmerhaufen von Ehe ich im Prinzip führe, von meiner emotionalen Lage ganz abgesehen. Bewusst wurde mir auch, dass dieser Mann mich emotional so unter Kontrolle hat wie noch keiner zuvor. Zuvor war ich immer die starke Komponente in einer Beziehung, jene die die “Hosen” anhat. Jetzt befinde ich mich in einer Schach Matt Situation und fachlich betrachtet wäre eine Trennung das Richtigste, was es zu tun gilt – auch um meines Egos Willen, aber ich kann mich nicht einfach trennen. Ich sehe immer wieder meine Tochter im Mittelpunkt des Geschehens – mit dem Wissen, dass es für Kinder besser ist eine gesunde Selbstfürsorge zu erleben, als das was ich gerade habe. Dennoch sind meine Empfindungen und Emotionen so wie sie sind und ich bin ratlos.

                              Raphael und Nina-Ver
                              3 Kommentare
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                              • Liebe Tina,

                                Deine „Geschichte“ hat mich sehr berührt. Abgesehen von der Schwangerschaft kenne ich deine Situation. Ich habe jahrelang in einer Ehe gelebt, in der ich sehr unglücklich war aber um jeden Preis die Beziehung halten wollte wegen meiner Kinder. Am Ende hat mich mein Mann wegen einer anderen verlassen und ich bin im Nachhinein froh, dass er mir die Entscheidung abgenommen hat. Ich wünsche dir, dass du hier die Antworten auf deine Fragen findest! 🙏🏼

                                • Nina-Ver (bearbeitet)

                                  Liebe Tina, mich hat Deine Geschichte auch sehr gerührt. Ich finde es sehr verständlich, dass Du Dich liebevoll um Deine Tochter kümmern möchtest. Kümmere Dich nur auch gut um Dich! Gerade nach einem Schwangerschaftsabbruch darfst Du Dir Wärme und Geborgenheit gönnen, auch von Deinem Umfeld. Du hast vieles erlebt und Du musst nicht alles auf einmal machen. Gehe in Deinem Tempo, auch wenn es heißt, eins nach dem anderen zu machen. Setz Dich nicht unter Druck, sondern gönn Deiner Seele etwas Ruhe. Das wünsche ich Dir von Herzen.❤️

                                  Alles Liebe, Nina

                                  1
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