Claudia67 veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten
Wenn Liebe wehtut – Raus aus der emotionalen Abhängigkeit
Ich heiße Claudia und lebe in Graz (Österreich). Die Beziehung zu meinem Partner ist schwierig, ich habe das Gefühl ich muss mich immer bemühen. Aus meiner Sicht ist unsere Beziehung gescheitert aber ich habe zuviel Angst mich entgültig zu trennen. Ich und auch mein Partner empfinden unsere Beziehung als toxisch- ich bin der Abhängige -mein Partner der Unabhängige. Wir drehen uns aus meiner Sicht im Kreis. Die Ursache liegt in meiner Kindheit ( mein Vater war Alkoholkrank und hat mich sexuell missbraucht – meine Mutter hat sich von meinem Vater getrennt – wird sind dann zu den Großeltern abgeschoben worden). In meinen Beziehungen ist immer das selbe Muster! Ich bin jetzt wieder in Therapie nehme aber auch andere Möglichkeiten zur Weiterentwicklung wahr. Ich weiß das nur ich mein Leben ändern kann und alle Lösungen in mir sind. Ich spüre aber jetzt schon beim Schreiben große Angst und habe das Gefühl das ein Stein auf meiner Brust liegt. Frei und Sicher in einer Beziehung – wie fühlt sich das an? Ich kenne dieses Gefühl nicht aber es muss wunderbar sein. Ich hoffe das ich es auch fühlen lerne. Aber zur Zeit weiß ich nicht wie dieses Gefühl in mir entstehen soll. GLG Claudia
Lea (Moderatorin)4 KommentareWeitere Kommentare anzeigenLiebe Claudia! Ich glaube, Du bist bereits auf einem guten Weg, denn Du hast die Erkenntnis, dass Du an Dir etwas ändern möchtest. Und das ist der erste Schritt. Es liegt nicht immer nur an einem selbst, auch der Partner könnte helfen, wenn er das entsprechende Verständnis, das Interesse und den Willen mitbringt, Dir eine Stütze zu sein. Ändern kannst du Dich natürlich nur selbst, aber bitte bleibe optimistisch und geduldig. Es ist nur zu spät. Ich wünsche Dir eine gut und mutige Reise. Liebe Grüße Lion
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Liebe Claudia, dieses Gefühl vom Stein auf der Brust kenne ich auch. Ich glaube, wie auch Lion schon sagte: allein die Tatsache, dass wir hier sind und nach Lösungen für uns suchen, kann diesen Stein zum rollen bringen; verlieren können wir nichts. Lass es uns gemeinsam versuchen!
LG!
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Andrea Kienzler veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten
Hallo, ich bin Andrea aus der Nähe von Stuttgart. Ich habe früh gelernt und mir dann pauschal eingeredet, dass ich eigentlich nicht liebenswert bin und leider sieht mein Beziehungsleben entsprechend aus. Ich bin jetzt Mitte 50 und lebe in einer unzufriedenen Beziehung. Ich rede mir immer noch ein, dass es an mir liegt, dass ich halt keine Nähe zulassen kann. In der Beziehung zu bleiben scheint mir besser zu sein als ganz alleine zu sein. Alleine zu sein stelle ich mir schrecklich vor. Ich weiß dass es alles keine guten Gründe sind. Ich drehe mich gedanklich im Kreis.
Weitere Kommentare anzeigenServus Andrea, ich kenne das Gedankenkarussell. Das ist bei mir ein Gefühl das ich außer mir bin. Immer ist der andere wichtiger als ich. Meine Gedanken drehen sich nur um meinen Partner . Manchmal schaffe ich es bei mir zu sein – in mir. Da geht es mir dann in dem Moment gut. Ich habe auch große Angst allein zu sein aber ich habe auch das Gefühl das ich in der Beziehung alleine bin. GLG Claudia
1Liebe Andrea! Wenn Du gerne in einer Beziehung bleiben möchtest, dann scheinst Du Nähe zulassen zu können. Woran machst Du fest, dass Du keine Nähe zulassen kannst? Du hast doch sicherlich mit Deinem Partner darüber gesprochen. Bleibe optimistisch. Und suche zunächst den Weg zu Dir, ohne Dich zu verurteilen. Liebe Grüße Lion
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Lea (Moderatorin) veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten
Willkommen zum Wochenimpuls
Weißt du noch, was dir als Kind so richtig Freude gemacht hat? Vielleicht war es das erste Eis im Frühling, barfuß laufen, ein Nachmittag mit deinem Lieblingsbuch oder einfach herumalbern ohne Ziel und Zweck. Manche dieser kleinen Freuden haben wir im Erwachsenenleben irgendwann vergessen. Dabei könnten sie uns heute genauso gut tun wie damals.
Die Challenge:
✨ Erinnere dich an eine Kindheitsfreude und gönn sie dir diese Woche (wieder)!
Ob allein oder mit anderen, spontan oder geplant – erlaube dir, das innere Kind kurz ans Steuer zu lassen. Es muss nichts Großes sein. Es geht nur darum, dich an etwas zu erinnern, das dich früher zum Strahlen gebracht hat und es heute wieder aufleben zu lassen.
Warum das wirkt:
Unsere frühen Freuden sind oft besonders kraftvoll, weil sie mit Leichtigkeit, Freiheit und echtem Genuss verbunden sind. Sie holen uns raus aus dem Alltagstrott und zurück in einen spielerischen, lebendigen Kontakt mit uns selbst.
So funktioniert’s:
1. Erinnere dich:
Was hat dich als Kind begeistert oder beruhigt? Was konntest du stundenlang tun?
2. Hol’s zurück:
Wie könntest du heute eine Version davon umsetzen?
3. Genieß es, ohne Anspruch:
Es geht nicht um Perfektion, sondern um den Moment. Einfach da sein. Einfach du sein.Erzähl uns im Forum: Welche Kindheitsfreude hast du dir (wieder) gegönnt – und wie hat sich das angefühlt? Vielleicht inspirierst du damit auch andere, sich ein Stück Leichtigkeit zurückzuholen. Wir freuen uns auf deine Geschichte!
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl AkademieWeitere Kommentare anzeigenIch werde diese Woche wirklich mal wieder mein Lieblingseis aus der Kindheit holen – wenn die Sonne scheint 🙂
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Ich würde gerne Schaukeln gehen, aber ich bin zu schwer für Kinderschaukeln! 😅
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Mary1234 veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten
Mein Name ist Mary und ich lebe in der Schweiz. Ich habe mich vor 2 Wochen aus einer 1.5 Jahre dauernden Beziehung mit einem Mann getrennt, welcher sich nicht fest binden wollte. Im Laufe der Zeit habe ich immer mehr gelitten, mich fuer die Beziehung abgestrampelt und meine Grenzen verraten. Vor 2 Wochen hat er dann den Bogen überspannt und mir gedroht, mich nicht wiedersehen zu wollen, wenn ich ihn nochmals mit Nachrichten und Anrufen belaestige, wenn er mit Freunden unterwegs ist. Das habe ich am Abend vorher tatsächlich gemacht, nachdem er sich vorher von heute auf morgen nicht mehr gemeldet hat. Ich bin einerseits froh, der Unsicherheit und Selbstaufgabe ein Ende gesetzt zu haben, andererseits leide ich und bin mir bewusst, dass ich meinen Selbstwert wieder aufbauen und darueber hinaus staerken muss. Deshalb bin ich hier.
Weitere Kommentare anzeigenLiebe Mary, herzlichen glückwunsch, dass du es geschafft hast dich zu lösen. Ich kann mir vorstellen, dass das der Anfang einer schönen Reise zu dir selbst ist. Ich drücke dir jedenfalls die Daumen!
Danke 🙏
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Karfuma veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten
Hallo, ich bin Ute, 53 Jahre alt und seit 3 Monaten (wieder mal) frisch getrennt. Und wieder habe ich mich gewundert warum ich so manches mit mir habe machen lassen was mir mit gesundem Menschenverstand verrückt erscheint. Alleine komme ich eigentlich ganz gut zurecht und ich weiß was ich möchte und kann mich auch abgrenzen. Aber kaum bin ich in einer Beziehung, die mir wichtig ist, dann scheint etwas in mir umzuschalten und ich kann nicht gut für mich einstehen. Dazu bin ich wohl etwas harmoniesüchtig und mein Partner war eher konfliktscheu, das war überhaupt keine gute Kombination. Ich hatte in den letzten Monaten nur noch das Gefühl auf Eierschalen zu laufen und das war wahnsinnig anstrengend. Ich habe keine Lust mehr mich wie auf Eierschalen durchs Leben zu bewegen. Dabei habe ich schon früh gespürt, dass er etwas “komisch” ist, schnell beleidigt und nachtragend und nach sehr viel Aufmerksamkeit verlangend, aber gesagt habe ich nichts… ich wollte ihn einfach nicht verlieren.
Aus dem anfänglichen “Was stimmt nur nicht mit mir?” möchte ich nun auf die Reise zu mir selbst gehen um mich besser zu verstehen und um besser zu mir zu sein.
Weitere Kommentare anzeigenHallo zusammen
Es ist so berührend , wie ähnlich die Beziehungserfahrungen mit Vermeidern und vulnerablen Narzissten doch sind. Und welche Gefühle bei uns auf der anderen Seite entstehen. Ich habe nach 5 Jahren jetzt endlich, im dritten Anlauf ,den Absprung geschafft. Ich wünsche jeder Frau / jedem Mann , die Kraft und Liebe zu sich selbst , die uns soo sehr gefehlt hat ,hier mit Unterstützung zu finden. Wer sich mit mir austauschen möchte , darf mich gerne anschreiben. Vielleicht werden wir eine eigene kleine Gruppe und können die Kraft der Gemeinschaft auf unserem Weg mitnehmen.
Liebe Grüße Jenny( 54) aus dem Münsterland
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Liebe Ute ich verstehe das sooo gut, sich fast aufzugeben für den Anderen. Irgendwann nicht mehr zu wissen was will ich eigentlich. Ich freue mich für dich dass du bereit bist etwas zu verändern. Lieben Gruß Claudine
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Lion veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten
Mich selbst verloren: emotional abhängig von der "vermeidenden" Traumfrau
Meine letzte Beziehung wurde urplötzlich und unerwartet für mich von meiner (Traum-)Partnerin beendet. Sie lebte von ihrem 25 Jahre älteren Mann (75 Jahre) getrennt, welcher seit sehr langer Zeit schwerkrank und bettlägerig war und den sie bereits jahrelang gepflegt hatte. Unsere gemeinsamen 1,5 Jahren waren schön, leicht und voller Lebensfreude, jedoch nicht ohne Herausforderungen, da ihr Mann täglich mehrmals anrief, um “mit den Kinder zu sprechen”. Eigentlich wollte er von seiner Frau nicht loslassen und uns kontrollieren. Meine Partnerin fiel es zudem schwer, ihm gegenüber Grenzen zusetzen. Sie haben zwei Kinder im Alter von 8 und 10 Jahren, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Meine Partnerin ist Geschäftsführerin im Unternehmen ihre Mannes. Wir lebten eine Fernbeziehung (600km) mit täglichen kommunikativen Austauschen, in denen wir bewusst, ehrlich und offene Fragestellung zum besseren Kennenlernen des anderen beantwortete hatten. Wir hatten trotz der komplexen Umstände eine tolle gemeinsame Zeit und es war uns beiden klar, dass wir noch mehr zueinander finden sollten, wenn ihr Mann nicht mehr da sein würde. Am Tag seines Todes hatten meine Partnerin und ich vormittags noch einen liebevollen Telefonaustausch, direkt nach seinem Ableben am Nachmittag hat sich meine Partnerin sich dann vollkommen unerwartet von mir distanziert und kurze Zeit später von mir getrennt. Obwohl wir zuvor täglich “offen und ehrlich” kommuniziert hatten, vermied sie mit dem Tod Ihres Mannes nun jegliche Kommunikation mit mir. Eine wirkliche Begründung für Ihre Trennung hat sie mir erst kürzlich (ca. 6 Monate nach der Trennung) gegeben. Aus der anfänglichen Verliebtheit ist bei ihr offensichtlich keine Liebe gewachsen und sie hatte schon in der letzten Zeit unseres Zusammenlebens das Gefühl, es würde nicht mehr passen, was sie zum damaligen Zeitpunkt aber in keiner Weise geäußert hat oder mich hat spüren lassen. Ich selbst habe lange Zeit versucht, die Beziehung zu retten, habe probiert, Kommunikation wieder herzustellen, Verständnis zu zeigen, ihr Raum zu geben und habe begonnen mich mit mir und meinem Beziehungsmuster zu befassen, was natürlich auch aus meiner Kindheit rührt. Ich habe inzwischen vieles gelernt und verstanden, merke aber, dass ich das Muster meiner emotionalen Abhängigkeit noch nicht wirklich “verarbeitet” habe. Zugleich sehe ich aber bei meiner Ex-Partnerin, ein anderes Muster, welches sie m.E. nicht wahrhaben möchte, obwohl sie eine therapeutische Ausbildung hat: Flucht durch emotionale Überbelastung bzw. aus Bindungsangst. Ich werde sie nicht ändern können und suche einen Weg, sie loszulassen, indem ich beginne, mich um mich zu kümmern und meine emotionale Abhängigkeit los zu werden. Eigentlich bin ich ein bindungssicherer Mensch – dachte ich -, jedoch habe ich mich in dieser Beziehung verloren, im Kampf um Anerkennung und Commitment bei meiner Partnerin und bin in die emotionale Abhängigkeit verfallen, weil ich diese Beziehung so gerne wollte und mich so sehr auf das gefreut habe, was da wohl kommen würde. Ich war der Auffassung, dass wir es hätten schaffen können, aber dazu gehören immer zwei. Ich habe und konnte ihre Bedürfnisse nicht sehen und ihre Gefühle nicht spüren, sondern habe mich aus ihrer Sicht immer um mein “Gesehen werden” bemüht und darum unbewusst gekämpft, von ihr geliebt zu werden. Zukünftig möchte ich nicht mehr um Liebe kämpfen müssen und nicht mehr aus Mangel, sondern aus Fülle mit jemanden eine Beziehung aufbauen. Ich möchte eine erfüllende, sichere und stabile Partnerschaft auf Augenhöhe leben, in der beide Partner ihre Bedürfnisse ansprechen und berücksichtigt sehen, die beste Version des anderen fördern und so gemeinsam wachsen. Das setzt m.E. voraus, dass man nicht mehr um die Liebe des anderen kämpfen muss, weil man die Liebe in sich gefunden hat. Das möchte ich und hoffe, dass mir dieser Kurs dabei helfen kann. Vielleicht finde ich hier auch einen Weg zu meinen eigenen Gefühlen. Ich versuche, vieles kognitiv zu verstehen und habe oft den Kopf entscheiden lassen. Das habe ich nie anders gelernt. Freunde melden mir oft zurück, ich sollte milder mit mir selbst umgehen. Ich merke aber gar nicht, dass ich hart mit mir umgehe.
Weitere Kommentare anzeigenLieber Lion, wenn ich das so lese denke ich mir , dass es vielleicht gar nicht so sehr an dir und Tiefen Prägungen liegt, dass es schief gelaufen ist. Ich wünsche dir löwenhaften Mut darin, dich selbst verzeihen und liebend anzunehmen, wie du in dieser Beziehung warst. Liebe Grüße Andrea
Lieber Lion, wenn ich das so lese denke ich mir , dass es vielleicht gar nicht so sehr an dir und Tiefen Prägungen liegt, dass es schief gelaufen ist. Ich wünsche dir löwenhaften Mut darin, dich selbst verzeihen und liebend anzunehmen, wie du in dieser Beziehung warst. Liebe Grüße Andrea
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K2168P veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten
Mein Mann ist nach 30 Jahren Ehe in eine tiefe Persönliche Krise gefallen nach dem Tod seines sehr dominanten Vaters. Er hat sich abrupt von mir getrennt und dies im Haus räumlich vollzogen. Wir versuchen uns gerade in einer Paartherapie wieder anzunähern. Mein Problem ist, das mich diese “harte verbale Trennungsankündigung” in eine persönliche Krise geworfen hat und sehr viele Ängste hervorgerufen hat und ich mich zu stark emotional gebunden fühle.
Hallo!
Das ist nach 30 Jahren Beziehung eine wirklich erschütternde Erfahrung. So eine abrupte Trennung im eigenen Zuhause kann wie ein emotionaler Schock wirken und Verlustängste auslösen. Dass du dich gerade sehr verunsichert fühlst, ist absolut nachvollziehbar. Parallel zur Paartherapie kann es auch hilfreich sein, dir zusätzlich Raum nur für dich zu nehmen. Ich hoffe, dass du diesen hier in unserer Community finden kannst. Schön, dass du da bist.
Liebe Grüße
Lea aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie☀Dankeschön…ich habe mich noch gar nicht vorgestellt. Ich bin Petra,58 Jahre alt und aus dem Westerwald.
Ja,das ist genauso,wie du es beschreibst . Es hat mich traumatisiert und unglaublich verunsichert in meinem Selbstwert.
Ich freue mich auf das gemeinsame “Arbeiten” hier.
Liebe Grüße
Bine18 veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten
Hallo ,
ich bin Bine, bin 56 Jahre. Ich habe 2 Ehen hinter mir. Ich habe für mich gemerkt, dass ich immer an den ” schwierigen Männern” kleben bleibe. Meine 2. Ehe bin ich mit einem Mann eingegangen, obwohl ich schon in der Anfangszeit gemerkt habe, dass er mir nicht gut tut. Die sogenannten ” Red flags” wie es heute genannt wird, habe ich alle zur Seite geschoben. Die Trennung liegt jetzt knapp 3 Jahre zurück. Ich merkte, wie sehr ich diese Zeit brauchte um mich halbwegs wieder zufinden, denn ich wußte nichts mehr.Mein Selbstwertgefühl und Wahrnehmung war so gut wie weg. Jetzt lerne ich wieder Männer kennen und merke, dass ich wie o.g. geschrieben wieder bei demjenigen klebe, wo ich merke, dass es schwierig ist, das Gefühl habe mich anstrengen zu müssen. Ich gerate immer wieder in diese emotionale Abhängigkeit. Haben wir Kontakt ist es gut, meldet er sich nich, werde ich unsicher und nervös. Ich weiß mitlerweile, dass es ein Muster aus meiner Kindheit ist. Sei lieb, nett, unkompliziert und brav – dann hat man dich lieb und du wirst nicht ignoriert. Ignoriert man dich mußt du dich nur anstrengen. Es sind immer wieder Verlustängste die mich einholen,selbst von ( in disem Fall) mit einem Mann, mit dem ich in einer sogenannten Kennenlernphase bin.
Ich bin eine selbstbewußte , starke Frau aber was dieses Thema angeht , da werde ich zum Kind, kämpfe etc und mein Leben fühlt sich immer schwer an.
Ich möchte aus diesem Beziehungs- Muster rauskommen, denn erkennen tu ich es ja scheinbar….
Viel zu viel geschrieben…..aber es kam gerade alles so raus.
Weitere Kommentare anzeigenHallo Bine. Du schreibst mir aus dem Herzen, das Muster trifft 1:1 auch auf mich zu. Schoen, zu wissen, dass man damit nicht alleine ist.😊
1Servus Bine, Du hast nicht zu viel geschrieben – du sprichst mir aus der Seele, ich habe das selbe Muster. Wir werden dieses Muster ändern ! Das schaffen wir 🙏 GLG Claudia
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Bee66 veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten
vor 3 Monaten (bearbeitet)
Ich bin Bee, stamme aus der Sachsen. Ich bin 60 Jahre alt und seit mehr als 27 Jahren mit meinem Mann zusammen, der immer wieder in zunehmend längere Phasen der Depression verfallen ist und danach wie Phönix aus der Asche voller Power durchgestartet ist. Ich habe unsere Familie/unser Leben und das gemeinsame Unternehmen durch diese Täler getragen und realisiere nun, dass die Hochphasen keine (wie ursprünglich diagnostiziert) hypomanen Phasen einer bipolaren Störung sind, sondern Ausdruck seiner narzisstischen Persönlichkeit. Nun wird mir klar, warum ich mich in dieser Zeit immer so schlecht gefühlt habe – ich wurde einfach nicht gesehen und habe mich während seiner Depressionen immer mehr verleugnet.
Nun stehe ich an einem Punkt, an dem ich mich selber wieder finden möchte und mich entscheiden muss, ob dies mit dem Mann noch möglich ist. Ich wünsche es sehr, auch wenn ich immer wieder starke Zweifel habe…
Liebe Bee,
es ist sehr bewegend zu lesen, was du über deinen langen Weg erzählst. Über so viele Jahre so viel zu tragen und für alles da zu sein, hinterlässt Spuren und umso verständlicher ist es, dass du jetzt an einem Punkt bist, an dem du dich selbst wiederfinden möchtest.
Dein Wunsch, für dich zu klären, ob und wie ein gemeinsamer Weg noch möglich ist, ist sehr nachvollziehbar. Und gleichzeitig darf jetzt auch dein eigener Weg wieder mehr Raum bekommen.
Schön, dass du hier bist!
Liebe Grüße
Barbara aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
Donna veröffentlichte etwas Neues vor 3 Monaten
vor 3 Monaten (bearbeitet)
Hallo, ich bin Donna, 55 Jahre aus dem Rheinland und habe eine kurze sehr intensive Zeit, mit einer emotional instabilen Persönlichkeit verbracht. Durch dieses intensive Miteinander und Abwerten, bin ich zum ersten Mal in meinem Leben, bei meinen tiefsten Gefühlen angekommen und konnte meine Muster erkennen und schmerzhaft fühlen. Ich möchte in diesem Kurs meinen Selbstwert verbessern um frei und glücklich sein zu können.
Liebe Donna,
wie schön, dass du hier bist!
Auch wenn die Erfahrung sehr schmerzhaft war, steckt in dem, was du beschreibst, ganz viel Bewusstsein und du hast begonnen, deine eigenen Muster wirklich zu erkennen und zu fühlen. Das ist oft kein leichter Weg, aber ein sehr wichtiger.
Dein Wunsch, deinen Selbstwert zu stärken und mehr Freiheit und Leichtigkeit in deinem Leben zu spüren, ist so wertvoll. Genau dafür darf dieser Raum hier da sein.
Wir wünschen dir ganz viel Kraft auf deinem Weg!
Liebe Grüße
Barbara aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
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