
Mimi2026
Mimi2026 veröffentlichte etwas Neues vor 5 Wochen
Wieso reden alle von Trauma?
Seit 2-3 Jahren höre ich in meiner Umgebung, dass Traumata zu Problemen in Beziehungen führen könnem. Mir hat nich nie jemand gesagt, dass ich ein solches Trauma habe…
Aber Erfahrungen scheinen – je älter man wird – wirklich eine Rolle zu spielen.
Der bekannte Rucksack.
Aber hat den nicht jeder, wenn es um die Mitte eines jeden Lebens geht?
Ich glaube Ehrlichkeit ist sehr wesentlich, denn dann entsteht Vertrauen und Vertrauen führt dazu, dass man ruhig und bei sich bleiben kann. Gut, wenn das Vertrauen missbraucht wird und der Partner fremd geht. Das ist nochmals eine andere Nummer. Kann ich aber auch bicht so viel zu sagen.
Birgit und Annalena (Moderatorin)2 KommentareLiebe Mimi,
Ein Trauma ist eine seelische Verletzung, die durch belastende Ereignisse oder Erfahrungen entsteht, die von der betroffenen Person nicht verarbeitet werden konnten. Solche Ereignisse können Naturkatastrophen, Kriege, Raubüberfälle, Gewalterfahrungen oder auch Vernachlässigungs- oder Verlusterfahrungen sein.
Und genau, jede Person trägt ihren Rucksack voller Erfahrungen, die allesamt prägen. Der Unterschied liegt meist weniger darin, ob jemand Verletzungen erlebt hat, sondern darin, wie stark sie das eigene Selbstwertgefühl, Bindungserleben und Nervensystem beeinflussen.
Und du sprichst etwas sehr Wichtiges an: Vertrauen entsteht durch Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und emotionale Sicherheit. Erst dann kann man innerlich ruhiger werden und wirklich bei sich bleiben. Wenn dieses Vertrauen verletzt wird, etwa durch Fremdgehen oder emotionale Unehrlichkeit, erschüttert das oft nicht nur die Beziehung, sondern auch das eigene Sicherheitsgefühl.
Liebe Grüße
Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
1Ui – dann gehör ich wohl dazu 🙂
Mimi2026 veröffentlichte etwas Neues vor 5 Wochen
Dankbar hier zu sein und viele Erkenntnisse wiedergewonnen
Ich bin sehr froh, dass mir die Beiträge hier einiges klar machen, wieso ich derartige Erfahrungen gemacht habe. Ich habe alles theoretisch gewusst bzw. aufgearbeitet, aber dann doch wieder nur theoretisch verstanden und vielleicht auch wieder vergessen. Gerade das Thema “Grenzen” und welchen Einfluss es hat – eigentlich auf alles.
Echte Veränderung gelingt nur durch neue Erfahrungen, nicht durch das Erzählen von Geschichten aus der Vergangenheit.
Ich bin sehr froh, dass ich jetzt wieder die Chance habe, alles zu verstehen und neue Wege zu gehen.
Trotzdem habe ich so viele Themen, die alle miteinander zusammenhängen, so dass ich den Kurs “Wenn Liebe wehtut” noch nicht zu 100% bearbeitet habe.
Es ist jetzt ein Anfang, den ich mache und den Weg gehe ich weiter und mein Herz ist intakt und da. Das ist schön.
Danke.
Liebe Mimi,
es freut mich sehr zu lesen, dass du von der Akademie profitierst! Es braucht manchmal mehrmaliges Durcharbeiten, bis ein Thema verarbeitet ist. Es klingt als wärst du auf einem sehr guten Weg!
Liebe Grüße
Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
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Mimi2026 veröffentlichte etwas Neues vor 6 Wochen
Sarah Connor - Wie schön Du bist
Kennt / Kanntet ihr das auch?
Früher habe ich Lieder gehört und Texte einstudiert und gesungen. Danach war ich emotional frei / beschwingt. Oder während der Autofahrt, auf der ich Songs hören konnte. Laut. Mit vielen Emotionen. Ich war bei mir. So frei.
Ich habe das lange nichg gemacht. Jetzt werde ich durch meinen Sohn daran erinnert.
…. Für alle, die bei sich bleiben wolldn und wirklich fühlen wollen…. Unglaublich. Vielleicht auch etwas für Dich / Euch. ..
Liebe @Mimi2026
Schön, dass du das teilst!
Musik kann unglaublich dabei helfen, wieder bei sich selbst anzukommen und Gefühle wirklich zu spüren und wie schön, dass dein Sohn dich wieder daran erinnert hat. Dann könnt ihr jetzt gemeinsam ganz laut miteinander singen ☺
Liebe Grüße
Barbara aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
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Mimi2026 veröffentlichte etwas Neues vor 7 Wochen
Bindungsangst erkennen - aber wie?
Woran erkennt man eigentlich Bindungsangst?
Ist es Unverbindlichkeit oder Unsicherheit oder hat das eher etwas mit dem Charakter zu tun?
2013/2014 kam ich mit einer wunderbaren Frau in Kontakt, die mir von ihrer gescheiterten 1. Ehe erzählte und sie sagte, dass sie sich danach auf einer Art Datingplattform angemeldet hatte. Damals schrieb man noch Briefe per Post. Bei denen, die etwas kosten und sie hatte auch einen Test gemacht… also danals noch ohne Plattform.
Sie war damals schon mit ihm zusammen.
Ich fragte sie, woher sie denn wusste, dass ER es ist. Sie sagte, dass weiss man einfach. Ein anderes Mal sagte sie: An der Art wie er schrieb. Aber was war denn da so anders? Das weiss man einfach. Das war ihre Antwort. Beide helfen beruflich Paaren.
Hmm. Das waren Hieroglyphen für mich.
2017 dachte ich, ich kann mich ja mal anmelden (diesmal online) und diesen Test machen. Dann kam das Ergebnis mit 99% Trefferquote. Ich weiss nicht mehr, was da alles im Ergebnis drin stand. Aber ich habe sofort mein Profil gelöscht.
Zieht man denselben Bindungsstil an?
Wenn der Eine will, will der Andere nicht. Und wenn der andere will, dann will man vielleicht selber nicht? Das macht dich gar keinen Sinn.
Da fällt mir ein Buchtitel ein, den ich mal gelesen habe: Ich lieb Dich nicht, wenn Du mich liebst. Nähe und Distanz in Liebesbeziehungen.
Liebe Mimi,
Bindungsangst hat häufig mit einem inneren Konflikt im Bindungssystem zu tun. Nähe wird gleichzeitig gesucht und als bedrohlich erlebt. Menschen mit solchen Mustern können sich sehr schnell emotional verbinden, bekommen dann aber bei zunehmender Nähe oder Verbindlichkeit inneren Druck, Rückzugstendenzen oder Angst, manchmal auch ohne klar nachvollziehbaren äußeren Grund.
Dass du dich fragst, ob man „immer denselben Bindungsstil anzieht“, berührt ein verbreitetes Thema. Häufig stimmt es teilweise: Menschen mit unsicherem Bindungsstil geraten oft aneinander oder in sich ergänzende Muster (z. B. einer sucht stark Nähe, der andere geht eher auf Distanz). Das fühlt sich dann wie ein „magnetisches Prinzip“ an, ist aber eher eine Dynamik zwischen zwei Nervensystemen als Schicksal.
Dieses „Wenn der eine will, will der andere nicht“ wirkt paradox, ergibt aber oft Sinn, wenn man es als Wechselspiel von Nähebedürfnis und Schutzreaktion versteht.
Und zu deiner Erfahrung mit der Frau: Dieses „man weiß es einfach“ ist oft ein subjektives Gefühl von Sicherheit, das bei manchen Menschen schnell entsteht. Bei anderen aber eben nicht. Unterschiedliche Menschen erleben Bindung sehr unterschiedlich schnell als sicher oder unsicher.
Ich hoffe, das hilft dir etwas zur Einordnung.
Liebe Grüße
Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
Ich denke, ich habe solche Exemplare von Mann – also sehr bindungsunsichere Typen – vor 20 Jahren beim Chatten kennengelernt. Ich möchte so etwas nicht mehr. Das tat mir nicht gut. Ich meine auch weniger mich mit solchen Bindungsstilen. Danke für Deine Antwort
Mimi2026 veröffentlichte etwas Neues vor 7 Wochen
vor 7 Wochen (bearbeitet)
Gibt es Liebe zwischen Partnern?
Ich frage mich manchmal, ob es zwischen Partnern wirklich „Liebe“ gibt? Oder gibt es „nur“ Lebensabschnittspartner? Wann ist es wirklich Liebe? Wann sieht der Partner einen wirklich? Und wann sehe ich mein Gegenüber wirklich? Ohne Bewertung und frühere Erfahrungen. Ganz klar?
Als Kind musste ich mich tagsüber anpassen – bei der Tagesmutter/ Familie. Ich hatte das Gefühl, dass ich dort fremd sei. Auch 2 andere Kinder waren dort, die aber sonst niemanden mehr hatten. Bildung war das wichtigste Thema am Mittagstisch… Zuhause habe ich das gemacht, was ich wollte / brauchte.
Aber was ist Anziehung und was ist Liebe?
Viele meiner Bekannten und Freunde sind schon lange zusammen. Ich denke, sie sind glücklich. Es gab auch zum Teil harte Zeiten. Aber sie haben es gemeinsam gemeistert und sind über Jahrzehnte zusammen. Ist das Glück jemanden zu treffen, der zu einem passt? Oder ist die Welt dafür gemacht, nur Etappen miteinander zu gehen?
Es geht darum, irgendwann den Richtigen zu treffen, der nicht liiert ist / nicht verheiratet und den ich im wahren privaten Leben kennenlerne.
Weitere Kommentare anzeigenLiebe Mimi,
Das, was du beschreibst, klingt nach einer Unsicherheit darüber, ob Nähe wirklich sicher und echt sein kann. Wenn ich mir deine Geschichte anschaue, also dass du dich anpassen musstest und eher „funktioniert“ hast als wirklich frei gesehen zu werden, könnte sowas wie: „Bin ich wirklich gemeint oder nur in einer Rolle?“ in dir gespeichert sein.
Anziehung ist meist intensiv, emotional oder körperlich aufgeladen. Liebe im erwachsenen Sinn zeigt sich eher in Verlässlichkeit, wiederholtem Zueinanderfinden, gemeinsamem Durchstehen von schwierigen Phasen und bewusster Entscheidung füreinander.
Der Gedanke, dass es nur Lebensabschnittspartner gibt, kann auch schützen, weil er weniger Verletzlichkeit bedeutet. Gleichzeitig steckt darin oft die Sehnsucht nach genau der Sicherheit, die du eigentlich suchst.
Wirklich gesehen werden entsteht nicht plötzlich oder endgültig, sondern eher dadurch, dass man sich zeigt und erlebt, dass der andere bleibt trotzdem da bleibt.
Liebe Grüße
Annalena aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀Ja, das ist sehr schön beschrieben. Ich denke, ich bin sehr beständig. Ich habe auch 2 lange Beziehungen gehabt. Es dauert natürlich, bis man sich kennt und bis Vertrauen wachsen kann. Das ist nicht von heute auf morgen möglich. Ohne Mut kann nichts entstehen, aber kopflos kann es auch nicht sein.
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Mimi2026 veröffentlichte etwas Neues vor 2 Monaten
vor 2 Monaten (bearbeitet)
Ich kenne meinen leiblichen Vater nicht und will und wollte ihn auch nie sehen / kennenlernen. Ich hatte einen Stiefvater, der für mich -seitdem ich 4 Jahre alt war- mein Vater war. Ich dachte immer, dass mir nichts fehlt. Meine Mutter sagte oft, dass ich so wie mein leiblicher Vater sei. Sie sprach früher nicht viel von ihm und wenn auch nicht gut. Ich wusste, dass sie viel Terror erlebt hatte. (nächtliche Anrufe nach der Trennung und wer weiß, was noch alles) Er wollte auch nicht arbeiten gehen. Meiner Mama war es zu unangenehm, um beim Amt um Geld zu betteln. So fing sie mit 19/20 schon nach 10 Wochen nach meiner Geburt wieder an zu arbeiten. Damals war das der Mutterschutz / Elternzeit – mehr gab es nicht. Ich war bei meiner Tagesmutter / Familie bis nachmittags. Wir haben bis heute Kontakt zur Familie. Meine Tagesmutter ist vor 3 Jahren verstorben.
Jahre später wiederholte sich die Geschichte.
Ich suchte mir einen Partner inkl. Familie ( von außen eine Vorzeigefamilie mit Etikette, jedoch innerlich mit wenig Moral). Nach 15 Monaten nach der Geburt trennte ich mich (wir waren 5 Jahre zusammen), weil er sich der Verantwortung nicht stellen wollte, obwohl Wunschkind – weder finanziell noch emotional. Wir fochten alles vor Gericht aus, bis es um den Unterhalt ging, nachdem ihm das Umgangsrecht nicht so gewährt wurde, wie er es haben wollte. Zum Schluss tauchte er unter. Bis heute. Er hat nie gezahlt und er hat sich auch nie gekümmert.
2017 /2018 konnte ich ihm das verzeihen.
Letztes Jahr konnte ich den neuen Mann meiner Ex-Schwiegermutter zum Geburtstag meines Sohnes zum Kaffee und Kuchen hereinbitten.
Mein Sohn hat seinen Vater zum 1. Mal in der Stadt in einem Cafe dieses Jahr getroffen. Das tat ihm sehr gut. Immerhin. Damit bin ich ebenfalls glücklich. Kein Wort des Aufenthaltes, kein Wort zum Job.
Ich bin heute fein mit der Situation, aber wenn ich mir das vorstelle, wie das alles so im Leben fließt, denke ich, dass das nicht mein Leben ist. 🙂
Weitere Kommentare anzeigenLiebe Mimi,
Wow. Das klingt nach einer sehr intensiven Lebensgeschichte mit viel Verantwortung, die du früh tragen musstest. Du beschreibst klar, dass du heute fein mit der Situation bist und gleichzeitig taucht dieses Gefühl auf, als würde das alles nicht zu deinem eigenen Leben gehören.
Beides kann nebeneinander stehen: Stabilität im Alltag und trotzdem eine gewisse Distanz oder Fremdheit gegenüber der eigenen Biografie. Gerade wenn sich Erfahrungen wiederholen, wirkt es oft so, als würde man eher „durch etwas hindurchgehen“, statt es selbst zu gestalten.
Vielleicht ist eine spannende Frage für dich: Was würde sich für dich wirklich nach „deinem“ Leben anfühlen unabhängig von dem, was war?
Liebe Grüße
Annalen aus dem Team der Stefanie Stahl Akademie ☀
Vielen Dank, Annalen. Ich glaube, ich habe mir einfach eine Familie gewünscht und wollte 3 Kinder, ein Haus und einen Golden Retriever.
Als er mich mit allem allein gelassen hatte, war das schon sehr schlimm. Ich dachte, ich sei die Einzige, der so etwas passiert. Ich denke immer noch und dachte damals, ich habe etwas Besseres verdient.
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